Tanz Tragödie

Tragödie © Photo : Riko

Mittwoch, den 25. Oktober 2017 um 19:00 Uhr

Goethe-Institut Lomé

Tanz Tragödie

Tanz

„Tanzen ist nicht was wir machen sondern was wir sind.“
Unsere Vorfahren benutzten oft Märchen, um ihre Lehren und Ratschläge weiterzugeben. Im Mondlicht oder um ein Feuer sitzend, erzählten sie ihre Geschichten dem ganzen Dorf. Das Fortbestehen dieser Art des Erzählens ist ein echtes Merkmal des Schwarzen Kontinents: die mündliche Überlieferung.
In einer Verpackung von Humor oder Traurigkeit kann ich Nachrichten übermitteln. Da ich schon an vielen Theaterstücken mitgearbeitet habe, besitze ich die Fähigkeit der Anpassung und verkörpere manchmal gewisse Personen aus meinen eigenen Geschichten. Ich benutze den Afrikanischen Tanz, Modern Dance und Hiphop (ich bin ein großer Tanz-Fan). Die wichtigsten Werkzeuge eines Tänzers: Gefühl, Gleichgewicht, Stil, Bewegung und die Fähigkeit die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zu ziehen – dies sind meine Waffen. Wir müssen eine große Herausforderung annehmen. Die Herausforderung das Erbe unserer Vorfahren wieder aufzuwerten, aber diesmal durch den Tanz. Durch die Kunst, die sich allen Situationen, allen Orten und allen Zeiten anpasst. Tanzfestivals und Tanzveranstaltungen sind große Möglichkeiten für uns. Sie vermitteln Ideen, die bestärkt werden müssen.     
„Tragödie“ ist eine Tanzaufführung, die versucht, für den Tanz zu werben und den Hiphop mit anderen Tanzgenres in Einklang zu bringen, um daraus eine Lehre zu ziehen. Da meist nur wenig über den Hiphop bekannt ist wird er oft unterschätzt oder mit Revolte und Gewalt in Verbindung gebracht. Hiphop kann aber im Gegenteil auch andere Dinge ausdrücken. Hiphop kann stärken, erzählen, verteidigen und sensibilisieren.
 

Zurück