Ausstellung "Begegnungen"

Exposition "Rencontres" © Galerie NEO

Donnerstag, den 25. Januar bis Donnerstag, den 8. Februar 2018

Goethe-Institut Lomé

Künstler: Maëlle AYANOU und Pierre SEGOH

Die Ausstellung findet vom 25. Januar bis zum 8. Februar 2018 in den Räumlichkeiten des Goethe-Instituts Lomé, Togo, statt und wird von der Galerie Nomade der modernen Künste NEO und dem Goethe-Institut Togo organisiert.
Kurator: Eric WONANU

„Jede Begegnung bietet die Möglichkeit, eine neue Welt zu entdecken.“ Die Welt des Anderen mit ihren Kodes, ihren Bezügen, ihren Einflüssen, ihrem Verlauf, ihrem Gleichgewicht, ihren Gegensätzen, ihren Farben und ihren Schatten, ihrem Licht, ihren Rissen, ihren Versprechungen und ihren Herausforderungen… Eine Welt, die uns geschenkt wird, die sich uns aufdrängt, uns verführt, uns zurückweist und uns gleichzeitig bereichert. Diese Kunstausstellung mit dem Titel „Begegnungen“ stellt die Künstler Maëlle AYANOU und Pierre SEGOH vor, die aus zwei ganz unterschiedlichen Welten kommen. Indem die beiden miteinander in Kontakt treten, entsteht eine erstaunliche Begegnung, die vielleicht auch verwirrend ist, sicherlich aber interessant. Aus einer solchen Konfrontation entsteht zwangsläufig eine Komplizenschaft, die die wirkliche Herausforderung der Ausstellung ausmacht. Die Herausforderung besteht darin einen gemeinsamen Gesprächspunkt zwischen zwei unterschiedlichen Kunststilen zu entwickeln, während der eine durch seine sagenhafte Freiheit und der andere durch seine einzigartige Geschicklichkeit geprägt ist.

Maëlle AYANOU
Maëlle Ayanou stellt große Ansprüche an ihre Arbeit. Ihr Stil ist präzise. Ihre Zeichnungen sind übergenau. Ihre künstlerische Absicht ist der Wunsch die Zeichnung, das Gemälde, den Grafikstil, die Lithographie, den Siebdruck, und die Illustrierung zusammenzubringen und daraus einen einzigen Gegenstand zu machen. Die Künstlerin präsentiert in dieser Ausstellung eine Reihe von Porträts, die sie auf Holzbretter gezeichnet hat. Eine Welt, die vom japanischen Manga beeinflusst und mit klaren Farbtönen dargestellt wird. Eine Welt, in der uns Schwarz und Weiß mit Intensität und ohne Umweg zum Wesentlichen führen.
Maëlle Ayanou hat an der école des Beaux-arts de Saint-Etienne und an der école de Décoration murale de Toulouse in Frankreich studiert. Sie wurde am 11. Oktober 1984 in Lomé, Togo, geboren wo sie auch gegenwärtig lebt.

Pierre SEGOH
Pierre Segoh ist der bekanntere der Beiden. Seine Welt ist frei, expressionistisch, spontan, und bringt etwas zum Ausdruck, das uns aus der Ferne an einen gewissen Jean-Michel BASQUIAT, erinnert, einen berühmten amerikanischen Künstler, der ursprünglich aus Haiti stammt. „Im Anschluss an mein Studium hier in Lomé, widmete ich mich meiner Leidenschaft: der malerischen Ausdrucksweise. Ich fing mit dem Zeichnen an, indem ich einfach begann zu zeichnen, wie beim Erlernen eines natürlichen Prozesses, ohne mir zu viele Fragen zu stellen.“ Er präsentiert in dieser Ausstellung Gemälde aus Stoff, die er als Autopsie seiner eigenen Emotionen gegenüber verschiedenen Facetten der menschlichen Natur beschreibt.
Pierre SEGOH wurde am 21. Dezember 1980 in Lomé, Togo, geboren, wo er auch gegenwärtig wohnt und arbeitet.
 

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