24. November 2020 um 13:00 Uhr
Systemsprenger
Film Vorführung|
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Thai Film Archive, Salaya , Nakhon Pathom
- Sprache Deutsch mit englischen und thailändischen Untertiteln
- Preis Eintritt frei
Deutschland, 119min., 2017-2019, FSK: ab 12 Jahren
Regie: Nora Fingscheidt
Drama
Mit Helena Zengel, Albrecht Schuch, Gabriela Maria Schmeide
Benni, ein zartes Mädchen mit ungestümer Energie, ist ein "Systemsprenger". So nennt man Kinder, die radikal jede Regel brechen, Strukturen konsequent verweigern und nach und nach durch alle Raster der deutschen Kinder- und Jugendhilfe fallen. Wo immer die Neunjährige aufgenommen wird, fliegt sie schon nach kurzer Zeit wieder raus. Und genau darauf hat sie es abgesehen, denn sie sehnt sich danach, wieder bei ihrer Mutter zu leben. Einer Frau, die maßlos überfordert ist von der Unberechenbarkeit ihrer eigenen Tochter. Ein intensives Drama über die unbändige Sehnsucht eines Kindes nach Liebe und Geborgenheit und das darin liegende Gewaltpotenzial. Zugleich beschreibt der Film die unermüdlichen Versuche von Erzieher*innen und Psycholog*innen, mit Respekt, Vertrauen und Zuversicht eine Perspektive für solche Kinder zu schaffen, die durch ihre unvorhersehbaren Ausbrüche andere und sich selbst zu zerstören drohen. (Berlinale-Katalog)
Die Schauspieler sind grandios, vor allem die kleine Hauptdarstellerin Helena Zengel. In einer besonders intensive Szene probiert sie als Benni in der Heide das Echo und ruft wieder und wieder, kläglich und laut: "Mamaa! Mamaa! Mamaa!" Bis die Tränen fließen. Auf der Leinwand, aber auch bei hart gesottenen Kritikern im Berlinale-Palast.
(Spiegel)
Regie: Nora Fingscheidt
Drama
Mit Helena Zengel, Albrecht Schuch, Gabriela Maria Schmeide
Benni, ein zartes Mädchen mit ungestümer Energie, ist ein "Systemsprenger". So nennt man Kinder, die radikal jede Regel brechen, Strukturen konsequent verweigern und nach und nach durch alle Raster der deutschen Kinder- und Jugendhilfe fallen. Wo immer die Neunjährige aufgenommen wird, fliegt sie schon nach kurzer Zeit wieder raus. Und genau darauf hat sie es abgesehen, denn sie sehnt sich danach, wieder bei ihrer Mutter zu leben. Einer Frau, die maßlos überfordert ist von der Unberechenbarkeit ihrer eigenen Tochter. Ein intensives Drama über die unbändige Sehnsucht eines Kindes nach Liebe und Geborgenheit und das darin liegende Gewaltpotenzial. Zugleich beschreibt der Film die unermüdlichen Versuche von Erzieher*innen und Psycholog*innen, mit Respekt, Vertrauen und Zuversicht eine Perspektive für solche Kinder zu schaffen, die durch ihre unvorhersehbaren Ausbrüche andere und sich selbst zu zerstören drohen. (Berlinale-Katalog)
Die Schauspieler sind grandios, vor allem die kleine Hauptdarstellerin Helena Zengel. In einer besonders intensive Szene probiert sie als Benni in der Heide das Echo und ruft wieder und wieder, kläglich und laut: "Mamaa! Mamaa! Mamaa!" Bis die Tränen fließen. Auf der Leinwand, aber auch bei hart gesottenen Kritikern im Berlinale-Palast.
(Spiegel)