Filmklub 2020 © Becem Sdiri

Filmklub

Ein Filmprojekt zur Förderung einer engagierten Gesellschaft

Am Goethe-Institut glauben wir fest an die Kraft des Kinos, Menschen zu informieren, sie zum Engagement zu motivieren, Kreativität zu fördern, zu inspirieren und einen sozialen Wandel herbeizuführen. Unser Programm wird sorgfältig kuratiert und umfasst Dokumentarfilme und sowohl Kurz- als auch Spielfilme, aus verschiedenen Ländern der Welt, die von Science Fiction, Sozialdrama bis hin zu experimentellen Formen reichen.
 
Im Jahr 2020 wurde das Programm des Filmklubs stark von der Corona-Pandemie beeinflusst. Die globale Krise inspirierte uns dazu, während des Fastenmonats Ramadan das Online-Filmfestival "Saha Chribtek" zu starten, in dem wir unsere Zuschauer einluden, sich Zeit zu nehmen, um über die aktuelle Weltlage und die Veränderungen, die sie sich für die Zukunft wünschen, nachzudenken. Das Online-Format verkürzte die geographischen und sozialen Distanzen, indem es in einem außergewöhnlichen Moment der Menschheitsgeschichte zum Nachdenken anregte und der Krise eine reflexive Dimension verlieh.
 
Welche alternativen Formen der gesellschaftlichen Organisation könnten dazu beitragen, die Umwelt zu schützen und dauerhafte Formen der sozialen Gerechtigkeit zu gewährleisten? Was sind einige der grundlegenden Fragen und Ungerechtigkeiten, die wir normalisiert und akzeptiert haben, und wie können wir diese Zeit der Instabilität nutzen, um konstruktiv nachzudenken, zu organisieren und zu mobilisieren, um eine bessere Welt herbeizuführen?
 
In diesem Sinne haben wir die Kurator*innen vom Filmklub gebeten, ein Filmprogramm zusammenzustellen, das dazu beitragen könnte, einige der dringendsten Probleme, mit denen wir heute konfrontiert sind, zu untersuchen. Zusätzlich dazu werden begleitende F&A, Debatten und Workshops angeboten, bei denen Künstler*innen, Journalist*innen, Aktivist*innen, Forscher*innen und die Zivilgesellschaft eingeladen werden, um die größere Öffentlichkeit in diesen Diskussionen mit einzubeziehen.
 

Projekte des Filmklubs

Die Reihe mit dem Titel "Confilmés" (ein französisches Wortspiel aus "confinés", also “unter Ausgangssperre”, und "filmés", also “gefilmt”) will in der weltweiten Coronavirus-Krise Künstler*innen unterstützen und die Möglichkeit eröffnen, Talente (wieder) zu entdecken.

Die Reihe mit dem Titel "Confilmès" (ein französisches Wortspiel aus "confinés", also “unter Ausgangssperre”, und "filmés", also “gefilmt”) will in der weltweiten Coronavirus-Krise Künstler*innen unterstützen und die Möglichkeit eröffnen, Talente (wieder) zu entdecken.
Die Rückkehr zu einem normalen Leben ist nach Monaten der Isolierung nicht so ganz einfach. Die Coronavirus-Pandemie hat unsere alten Gewohnheiten erschüttert und auf unerwartete Weise eine Zeit der Erholung, des Nachdenkens, des Träumens und der Arbeit unter ganz ungewohnten Bedingungen geschaffen.

Auch wenn künstlerische Veranstaltungen, Konferenzen und Ausstellungen abgesagt werden, können kreative online Veranstaltungen Menschen helfen, geistig gesund zu bleiben, sich gegenseitig zu unterstützen und die zwischenmenschlichen Beziehungen zu bewahren.
Kunst und Inspirationen haben deswegen während der Ausgangssperre unsere Häuser nicht verlassen. Das gilt vor allem für manche Künstler*innen, die weiter ihre Kreativität entwickelt haben, obwohl sie isoliert waren.
In der aktuellen Situation möchte der Filmklub die künstlerischen Filme und Videos zeigen, die nach dem Ausbruch der Pandemie in der Welt entstanden sind. Durch Confilmés versucht das Goethe-Institut Künstler*innen nach dem Ausbruch der weltweiten Krise zu unterstützen und zu hinterfragen, welche Auswirkungen die verschiedenen Erfahrungen in der Zukunft haben werden.

Hier finden Sie die 10 Filme, die vom Filmprogramm des Goethe-Institut Tunesien selektiert wurden.
  Confilmés - Cinéma africain et du Monde Arabe