Moodha Okhra teaser © Yacine Labidi

Moodha Okhra

Mode einmal anders.

Mode ist eine besonders umweltbelastende Industrie. Global betrachtet steht sie an 2. Stelle der Industrien, die unsere Umwelt verschmutzen. Vor allem Massenproduktion und häufig wechselnde Kollektionen sind kennzeichnend für Mode und Trends. Das führt oft dazu, dass Konsument*innen sich schnell von ihrer eben gekauften Kleidung wieder trennen und sie durch neuere ersetzen.
Dieses Phänomen, auch als „fast fashion“ bekannt, erzeugt eine Unmenge an „Kleidungsabfällen“ und giftigem Müll, die besonders schädliche Auswirkungen auf unsere Umwelt haben.
 
Das Kollektiv "Pontalent" und das Goethe-Institut Tunesien haben gemeinsam ein Fortbildungsprojekt in Tunesien zum Thema nachhaltige Mode entwickelt. Ziel es ist, über die Auswirkungen der wenig nachhaltigen Textilindustrien zu informieren und Konsument*innen zu sensibilisieren sowie ein Bewusstsein für nachhaltige Alternativen in der Mode zu fördern. Modemacher*innen sollen ermutigt werden, alternative und nachhaltige Methoden anzuwenden und innovative, umweltschonende Materialien zu verwenden. Eine umweltbewusste Modebewegung in Tunesien ist die Vision.
 
Das Projekt besteht aus zwei aufeinander folgenden Phasen. Die erste Phase findet in der Form einer Kommunikationskampagne statt und richtet sich an eine breite Öffentlichkeit. Das Team von Moodha Okhra kuratiert Online Content zu nachhaltigen Kontexten in der Mode in Form von Artikeln, Podcasts, Videobeiträgen und Webkonferenzen. Nach einem Open Call werden Teilnehmer*innen des Projekts zur zweiten Phase des Projekts zugelassen. Dank der Unterstützung der Modeschule « Covergence », den diversen lokalen und internationalen Expert*innen und der Stiftung INDIGO wird es diesen Teilnehmer*innen ermöglicht, ihre eigenen upgecycelten Modekollektionen zu entwickeln.
 
Die Vision hinter Moodha Okhra besteht auch darin, ein komplementäres Netzwerk zu schaffen, das lokale Akteur*innen aus dem Modesektor und der Zivilgesellschaft zusammenbringt, die sich für eine nachhaltige und ethische Mode engagieren.
 
Diese Partnerschaft ist das Ergebnis einer früheren Zusammenarbeit im Rahmen von Veranstaltungen in Tunis rund um das Upcycling und der Kreislaufwirtschaft so wie "Freep - Village des créateurs" und "RobbaVecchia".

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