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BledyZina

  • blendyzina 3 Foto: Zayene Bechir © Goethe-Institut
  • blendyzina 2 Foto: Zayene Bechir © Goethe-Institut
  • blendyzina 4 Foto: Zayene Bechir © Goethe-Institut

Das Projekt BledyZina setzt sich dafür ein, die Lebensqualität in einem marginalisierten Stadtviertel in Beni Khiar (etwa 70km südöstlich von Tunis gelegen) zu verbessern, indem illegale Mülldeponien unter Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen der lokalen Gemeinschaft in urbane Gärten transformiert werden. 

Stimmen aus dem Projekt

BledyZina Introbild Foto: © Zayene Bechir

Samira Ben Ammar; Guillaume Bindefeld


Samira Ben Ammar, Verein BledyZina:
 
Ich heiße Samira Ben Ammar und bin Präsidentin des Vereins BledyZina, dessen Hauptsitz sich in Beni Khiar (Gouvernement Nabeul) befindet. Der Verein besteht aus etwa zehn Freiwilligen. Aufgrund meiner Spezialisierung als Doktorin der Umweltwissenschaften habe ich den Verein BledyZina („Mein schönes Land“) gegründet, der sich für eine Verbesserung der Umwelt in Tunesien einsetzt. Hier gehen wir gemeinsam gegen die Müllflut vor und fördern das Lebensumfeld der Bewohner ärmerer Stadtteile. Ich habe bei Houmtek teilgenommen, weil es sich genau jener Verschönerung der Arbeiterviertel auf vorbildliche Weise verschrieben hat.

Unser Projekt HoumtyZina („Mein schönes Viertel“) trägt zu verbesserten Lebensbedingungen der Bewohner in der Cité Erriadh, einem Arbeiterviertel in Beni Khiar mit 3000 Einwohnerinnen und Einwohnern, bei. Zusammen mit den Anwohnern verschönern wir das Viertel indem wir von Abfall verdreckte, unbebaute Flächen säubern, blanke Mauern bemalen und Bäume pflanzen.

Auf den gereinigten Flächen planen wir Anlagen für Outdoor-Aktivitäten, wie Speedball-, Basketball- und Fußball-Felder, einzurichten, um Kinder abzuhalten sich kriminell zu betätigen. So soll unser Projekt auch schulisches Versagen und Schulabbruch bekämpfen. Die verschiedenen Workshops, die ich im Rahmen des Projekts Houmtek besucht habe, waren für die konkrete Ausarbeitung unseres Projekts sehr hilfreich. Sie haben es mir ermöglicht, den logischen Rahmen und Anforderungen meines Projektes besser zu formulieren.

Mein Ziel ist es einerseits, eine partizipative Dynamik zur Verschönerung des Stadtgebiets unter den Bewohnern auszulösen und andererseits, den Kindern zu ermöglichen, sich ihr Viertel durch Outdoor-Aktivitäten zu erschließen. Der Projekterfolg wird es zu einem nachahmenswerten Vorbild für alle Arbeiterviertel Tunesiens machen.
 

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