Acht Fragen an: Neco Çelik

Neco Çelik
Neco Çelik | Foto (Ausschnitt): Seren Başoğul

Der 1972 in Berlin/Kreuzberg geborene Film- und Theaterregisseur Neco Çelik lebt in Berlin und war von März 2016 bis August 2016 als Stipendiat der Kulturakademie Tarabya in Istanbul.

1. Was ist für Sie „typisch Türkisch“ bzw. "typisch Deutsch“? 

Typisch türkisch ist: handeln; typisch Deutsch ist: verwalten 

2. In welcher Weise hat Ihr Aufenthalt in der Kulturakademie Tarabya Ihr Schaffen beeinflusst?

Man hat Zeit, in meinem Fall, die Beziehungen zu intensivieren, Zeit für die Entwicklung meiner Projekte zu haben. 

3. Was ist das Tollste an Ihrer Arbeit?

Die Menschen teilhaben lassen können.

4. Was inspiriert Sie in der Türkei oder in Deutschland?

In beiden Ländern: die ständige Rastlosigkeit. Mit unterschiedlichen Mentalitäten. 

5. Auf was könnten Sie in der Türkei und/oder in Deutschland gerne verzichten?

In beiden Länder auf Rassisten, Spalter, Menschenfeinde...

6. Was ist Ihr Lieblingsort an Ihrem Wohnort und warum?

Mein Lieblingsort ist der Mariannenplatz in Kreuzberg, da fangen meine Kindheitserinnerungen an.

7. Was sind drei Dinge, ohne die Sie nicht auskommen, die Sie immer bei sich haben?

Ich habe keine drei Dinge. Ich komme immer klar.

8. Welche Kulturleistungen aus der Türkei und aus Deutschland beeindrucken Sie am meisten?

Die Theaterkultur in Deutschland und das Esskultur in der Türkei beeindrucken mich am meisten.