Christoph Peters Werk beschäftigt sich mit den Schnittstellen von „Orient“ und „Okzident“. Die Faszinationskraft wie die Verstörung, die von der Begegnung mit zunächst fremden Lebens- und Denkweisen ausgehen, stehen in seinem neuen Erzählband Selfie mit Sheikh im Mittelpunkt. Seine Erzählungen, wie Grüsse von Yunus, die in Istanbul spielt und aus der Peters Lesen wird, konfrontiert die westlichen Leser/-innen mit uralten Ängsten und vielfach naiven Projektionen. Auch die türkische Autorin Müge İplikçi setzt sich in ihrem Werk mit Istanbul und Fragen von Heimat und Migration, Ost und West auseinander. Bei dem Gespräch wird ihr jeweils literarischer Blick auf diese Fragen erörtert, die sich wandelnde Stadt Istanbul ist Mittelpunkt des Gesprächs.
Das Buch Biz Orada Mutluyduk wurde im Verlag Dogan Kitap veröffentlicht und umfasst die Interviews mit den Demonstranten der Gezi-Bewegung. Derzeit unterrichtet sie an der Bilgi Universität und schreibt in ihrer Kolumne an der Vatan Zeitung. Ihre Werke wurden in verschiedene Sprachen übersetzt, insbesondere ins Englische und Arabische.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der 36. Internationalen Istanbul Buchmesse statt, in Kooperation mit der Buchmesse Frankfurt, der Kulturakademie Tarabya und dem Goethe-Institut Istanbul.