Autorin: Ursula Kohlert Übersetzung: Ebru Tartıcı Borchers Regie: Kadri Özcan Regieassistenz: Eda Ateş Choreografie: Deniz Alp Schauspielerinnen:
Öykü Dağdeviren
Senem Topkaya Bühnenbild: Selim Cinisli Kostüme: Fatma Sarıkurt Licht: Zekai Göksu Projektion: Ümit Sert
Traudl Junge ist ein lebhaftes junges Mädchen, das Tänzerin werden möchte. Sophie Scholl ist auch eine junge Widerstandskämpferin, die sich dem Leben verpflichtet fühlt, aber ihre Prinzipien immer vor ihre Wünsche stellt, gewissenhaft handelt und auf das reagiert, was passiert. Hitlers Deutschland zerschlägt sowohl ihre Lebenserwartungen als auch ihre Träume und Hoffnungen.
Trotz vieler Überschneidungen in ihrem Leben sind Traudl und Sophie zwei junge Frauen, die sich nie getroffen haben. Der Anfang ihrer Biografien ist sehr ähnlich. Die Haltung, die sie angesichts der Ereignisse einnehmen, verändert jedoch ihren Lebensablauf vollständig und lässt uns die bestehenden Ähnlichkeiten vergessen.
Ursula Kohlert bringt diese beiden jungen Mädchen auf eine andere Weise zusammen.
Ein Stück über eine Mädchenfreundschaft, die an den unmenschlichen Anforderungen der Zeit und den unterschiedlichen Charakteren zerbricht und dann doch, überraschend, spät zu Einsicht und Versöhnung gelangt.