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19:00 Uhr
Paris Calligrammes
Film
-
Goethe-Institut Ankara, Çankaya - Ankara
- Sprache Deutsch, Französisch, Englisch mit türkischer Untertitelung
Deutschland, Frankreich
2020, 129’
Regie: Ulrike Ottinger
Ulrike Ottinger ist seit ihrem Debüt Anfang der 1970er Jahre eine einzigartige und provokative Stimme des deutschen Films. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt die Berlinale Kamera des diesjährigen Festivals.
1962 zog Ulrike Ottinger von ihrer Heimatstadt Konstanz nach Paris, um dort als junge Künstlerin zu leben und zu arbeiten. „Ich war 20 Jahre jung und mit dem festen Ziel nach Paris gekommen, eine große Künstlerin zu werden“, so setzt ihre Erinnerung ein. In Paris Calligrammes stellt sie sich der Herausforderung, einen Dokumentarfilm zu machen „aus der Perspektive einer sehr jungen Künstlerin, an die ich mich erinnere, mit der Erfahrung einer älteren Künstlerin, die ich heute bin“. In einem dichten Strom aus akustischem und visuellem Archivmaterial, verknüpft mit eigenen künstlerischen und filmischen Arbeiten, lässt Ottinger die Viertel Saint-Germain-des-Prés und Quartier Latin wieder aufleben: mit ihren Literatencafés und Jazzkellern, den Begegnung mit Vertretern des jüdischen Exils, dem Zusammenleben mit ihren Künstlerfreunden, der Gedankenwelt der Pariser Ethnologen und Philosophen, den politischen Umwälzungen des Algerienkrieges und des Mai ‛68 sowie dem Erbe der Kolonialzeit. „Ich folgte den Spuren meiner Heldinnen und Helden“, erzählt Ottinger, „und wo immer ich sie fand, werden sie in diesem Film erscheinen.“
2020, 129’
Regie: Ulrike Ottinger
Ulrike Ottinger ist seit ihrem Debüt Anfang der 1970er Jahre eine einzigartige und provokative Stimme des deutschen Films. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt die Berlinale Kamera des diesjährigen Festivals.
1962 zog Ulrike Ottinger von ihrer Heimatstadt Konstanz nach Paris, um dort als junge Künstlerin zu leben und zu arbeiten. „Ich war 20 Jahre jung und mit dem festen Ziel nach Paris gekommen, eine große Künstlerin zu werden“, so setzt ihre Erinnerung ein. In Paris Calligrammes stellt sie sich der Herausforderung, einen Dokumentarfilm zu machen „aus der Perspektive einer sehr jungen Künstlerin, an die ich mich erinnere, mit der Erfahrung einer älteren Künstlerin, die ich heute bin“. In einem dichten Strom aus akustischem und visuellem Archivmaterial, verknüpft mit eigenen künstlerischen und filmischen Arbeiten, lässt Ottinger die Viertel Saint-Germain-des-Prés und Quartier Latin wieder aufleben: mit ihren Literatencafés und Jazzkellern, den Begegnung mit Vertretern des jüdischen Exils, dem Zusammenleben mit ihren Künstlerfreunden, der Gedankenwelt der Pariser Ethnologen und Philosophen, den politischen Umwälzungen des Algerienkrieges und des Mai ‛68 sowie dem Erbe der Kolonialzeit. „Ich folgte den Spuren meiner Heldinnen und Helden“, erzählt Ottinger, „und wo immer ich sie fand, werden sie in diesem Film erscheinen.“
Ort
Goethe-Institut Ankara
Meşrutiyet Mahallesi
Atatürk Bulvarı 131K/1
06420 Çankaya - Ankara
Türkei
Meşrutiyet Mahallesi
Atatürk Bulvarı 131K/1
06420 Çankaya - Ankara
Türkei