Am 30. Oktober 1961 unterzeichneten die junge Bundesrepublik und die Republik Türkei in Bonn ein Anwerbeabkommen für die Anwerbung von Arbeitskräften. Viele Gastarbeiter:innen der ersten Stunden verließen Deutschland über die Jahre. Aber ein Großteil der Gastarbeiter:innen aus der Türkei blieb. Deutschland sollte für viele von ihnen zur neuen Heimat werden. Die Einwanderung von Menschen aus der Türkei nach Deutschland ist eine endlose Geschichte von Höhen und Tiefen, aber auch von großen Erfolgen. Viele ehemalige Gastarbeiter:innen und ihre Kinder und Enkelkinder, haben unser Land nachhaltig und positiv geprägt. Sie sind heute in allen Bereichen der Gesellschaft anzutreffen. Sie übernehmen Verantwortung und tragen zu einem friedlichen Miteinander unserer Gesellschaft bei. Trotz aller Probleme, wir können mit Stolz von millionenfacher gelungener Integration reden. Aber die millionenfachen Erfolgsgeschichten und die Integration der ehemaligen Gastarbeiter:innen und ihrer Nachfahren sind ein weithin unbekannter Teil der deutschen Nachkriegsgeschichte, auch heute noch.
Was haben die Gastarbeiter*innen und ihre Kinder erfahren und erlebt?
Wo stehen wir heute, nach 60 Jahren Deutsch-Türkisches-Anwerbeabkommen?
Wer sind diese neuen Deutschen?