Workshop: Open Call
Level der Beteiligung in der Museumspädagogik

Innovative Ansätze in der Museumspädagogik / Plakat
© Barek

Erimtan Museum für Archäologie und Kunst

Das Goethe-Institut Ankara veranstaltet in Kooperation mit dem Erimtan Museum für Archäologie und Kunst und den Staatlichen Museen zu Berlin vom 12. bis 14. Oktober 2023 eine Konferenz sowie einen zweitägigen Workshop zum Thema Museumspädagogik.

Am 13. und 14. Oktober wird ein spezielles Workshop-Programm für 20 Teilnehmer vorbereitet, das von Patrick Presch und Marie Newid geleitet wird. Das Programm konzentriert sich auf das dialogbasierte Lernen, das die Experten in Museen anwenden, und basiert auf der Sammlung des Erimtan-Museums.


Detaillierte Informationen:

Welche Formen der Partizipation gibt es in der Bildungsarbeit von Museen? Was ist ihr Mehrwert? Wie können partizipative Ansätze in der Praxis umgesetzt werden und welche Aufgaben haben die Vermittler? Welche Rolle spielt die dialogische Vermittlung in diesem Zusammenhang? Was sind die Erfolgskriterien von partizipativen Formaten und Projekten?

Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Workshops. Die Teilnehmenden erhalten Einblick in aktuelle Positionen des Diskurses. Sie tauschen ihre Erfahrungen aus und erweitern ihre Methodenkompetenz anhand von vielen Praxisbeispielen. Insbesondere der Ansatz der dialogischen Mediation wird erprobt und auf sein partizipatives Potenzial hin untersucht. Schließlich entwickeln die Teilnehmer einen konkreten Ansatz, den sie in ihrem Museum sofort umsetzen können.

Workshop-Leiter: Patrick Presch und Marie Newid

Patrick Presch arbeitet seit 2014 als Kurator für Bildung in der Abteilung Bildung und Vermittlung der Staatlichen Museen zu Berlin. Derzeit ist er Teil der Projektleitung im Haus Bastian, dem Zentrum für kulturelle Bildung der Staatlichen Museen zu Berlin. Zuvor leitete er das mehrjährige Projekt ÜBER DAS MUSEUM für Studierende. Von 2008 bis 2014 arbeitete er als Künstler sowie als freier Mitarbeiter am Museum Folkwang in Essen, in der Abteilung für zeitgenössische Kunst und in der Vermittlungsabteilung.
Presch studierte Fotografie und Kommunikationsdesign an der Folkwang Universität der Künste in Essen und an der Moholy-Nagy Universität für Kunst und Design in Budapest.
Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Konzeption und Durchführung partizipativer Bildungsprojekte, die Entwicklung interdisziplinärer Ansätze in der Museumspädagogik und die universitäre Ausbildung im Bereich der Kunst- und Kulturvermittlung. In den letzten zehn Jahren hatte er zahlreiche Lehraufträge in ganz Deutschland inne.


Marie Newid schloss ihr Studium der Kunstpädagogik und Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilian-Universität in München ab. Anschließend war sie Studentin im Diplomstudiengang Kunstpädagogik an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle. Während dieser Zeit beteiligte sie sich mit Ausstellungsbeiträgen an verschiedenen Gruppenausstellungen und erhielt ein Stipendium für die Alps Art Academy in Tenna (CH) im Bereich "Vermittlung/Bildung". Im Rahmen des Volontärsprogramms von lab.Bode - Initiative zur Stärkung der Bildungsarbeit in Museen war sie zwei Jahre lang wissenschaftliche Volontärin an der Berlinischen Galerie. Danach arbeitete sie bei der Stiftung Stadtmuseum Berlin mit dem Schwerpunkt Museumspädagogik und Partizipation und als freie Kunstvermittlerin für die Freunde der Nationalgalerie. Seit 2022 ist sie Kuratorin für Bildung am Museum für Islamische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin.

Workshopprogramm:

13. Oktober
10:00- 10:30   Kennenlernen
10:30- 12:30   Austausch und Brainstorming
12:30- 13:30   Mittagspause
13:30- 15:00    Methodentraining
15:00- 15:30    Kaffeepause
15:30- 16:30    Refektion und Feedback

14 Ekim
11:00- 11:15    Begrüßung und Erwartungen
11:15- 12:30    Dialogbasierte Ansätze der Museumspädagogik
12:30- 13:30    Mittagspause
13:30- 14:30    Arbeit im Museum und Feedback
14:30- 15:00    Praktische Umsetzung
15:00- 16:00    Kreative Arbeit
16:00- 16:30    Präsentation
16:30- 17:15    Feedback und Abschluss

Teilnahmebedingungen für den Workshop:

-Der Workshop findet in englischer Sprache statt. Die Teilnehmer sollten Englisch auf einem guten Niveau sprechen, verstehen und schreiben können.

-Die Teilnehmer sollten seit mindestens einem Jahr in Museen oder selbständig im Bereich der Museumspädagogik mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten oder gearbeitet haben.

-Aufgrund des begrenzten Kontingents (20 Personen) können maximal zwei Expert*innen aus einer Einrichtung teilnehmen.

Museumspädagog*innen, die teilnehmen möchten, werden gebeten, ihren aktuellen Lebenslauf und ein kurzes Schreiben, in dem sie ihre Motivation zur Teilnahme am Workshop erläutern, bis zum 1. Oktober um 18:00 Uhr an basvuru@erimtanmuseum.org zu senden. Am Ende des zweitägigen Workshops wird ein Teilnahmezertifikat ausgestellt.


Projektkoordinatorinnen: Pelin Okvuran Macit (Erimtan Museum für Archäologie und Kunst), Linda Rödel Çiftçi (Goethe-Institut Ankara)

Details

Erimtan Museum für Archäologie und Kunst

Linda.Roedel@goethe.de