Im Herbst reifen die PASCH-Projekte

PASCH-Konferenz 2016

PASCH Herbstkonferenz

Enrico Lippmann, Deutschlehrer von Ihsan Dogramaci Vakfi Bilkent Erzurum Labaratuar Okullari, stellte „ZeiTRaum“ als Online-Zeitung aus der Türkei für die Lernplattform PASCH-net vor und rundete seinen Beitrag mit Erklärungen zum Einsatz von QR-Codes im DaF-Unterricht ab. Bahtiyar Memili, PASCH-Koordinatorin an Gündogdu Koleji, knüpfte am Thema der neuen Technologien zum Lernen an und stellte effektive Einsatzmöglichkeiten von Handys im Deutschunterricht vor, die mit und ohne Internet die Schüler zum Deutschlernen motivieren könnten. Im Anschluss führte Gülay Cayan, Lektorin für Deutsch als Fremdsprache an der Bilkent Universität und Lehrkraft am Goethe-Institut Ankara, eine Rallye zu den Postern „Lautstark“ durch, die den Schülern Musiker, Bands und unterschiedliche Genres der gegenwärtigen Musikszene aus Deutschland näher bringen soll. Osman Kaplan, PASCH-Koordinator in Eskisehir an der PASCH-Schule Eti Sosyal Bilimler, präsentierte das im Rahmen der regionalen Lehrerfortbildung entwickelte  Onlineprojekt „Unsere Flüsse“, das mit Schulen in den USA und in Serbien durchgeführt werden wird. Die PASCH-Koordinatorin Alime Cevik vom Izmir Kiz Lisesi stellte dagegen dar, welche Art direkte und indirekte Schülerbegegnungsprojekte sein können, die sowohl die Vernetzung der PASCH-Schulen untereinander fördern als auch mit Spaß und Freude Schüler zum Deutschlernen bewegen. Zuhal Esensoy, PASCH-Koordinatorin an Istek Koleji, beschrieb wie im Rahmen des Projekts „Handmade“ Handgemachtes und Deutschlernen verbunden werden könnte.

Nach der Begrüßung von Zarife Soylucicek, Expertin für Unterricht, begrüßte Dr. Barbara Frankenberg, kommissarische Institutsleiterin des Goethe-Instituts Ankara, alle Anwesenden am dritten Tag der Konferenz und übergab Yaşar Koçak, dem Bereichsleiter für Sekundarschulen des Türkischen Erziehungsministeriums das Wort, der mit den Bildungsexpertinnen Selma Kaya und Emine Akıncı an der Konferenz teilnahm. Nach der Rede von Yaşar Koçak wurde ein Rückblick auf die Ziele geworfen, die im vorherigen Jahr festgelegt wurden. Zudem wurde über die Pasch-Aktivitäten berichtet, die seit der letzten Konferenz ausgeführt worden sind. Diese waren unter anderem die Jugendkurse in Deutschland, die geplanten  Sommercamps in der Türkei, das „Merhaba Deutschland“ Programm, das Jahresstipendium und Lehrerfortbildungen –und Seminare. Es wurde darüber diskutiert, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, um das PASCH-Projekt zu verbessern und die Zahl der Bewerber für unterschiedliche Stipendien zu steigern. Darüber hinaus hat man sich Gedanken über mögliche Projekte gemacht, die in Zukunft im Rahmen der Feier „60 Jahre Goethe-Institut Ankara“ zur Stärkung der deutsch-türkischen Freundschaft realisiert werden könnten.

Abgeschlossen wurde die diesjährige Pasch-Konferenz mit der Präsentation von Herrn Şenol Arslan, der zum i-Campus Team des International Office der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) gehört. Als leitender Regionalmanager für die Türkei hat er einen Vortrag über Deutschland als Hochschulstandort gehalten. Unter den Anwesenden waren auch 65 PASCH-Schüler mit ihren Eltern, die viele Fragen zum Thema „Studieren in Deutschland“ stellten. Am späten Abend verließen die Konferenzteilnehmer mit einem müden und trotzdem zufriedenen Lächeln das Institut, um zum Flughafen zu gelangen.