Deutschland als Ehrengastland
2019 Taipei International Book Exhibition

Deutschland als Ehrengastland © Frankfurter Buchmesse

Unter dem Motto „German Stories“ präsentiert sich Deutschland vom 12.-17. Februar 2019 auf der Taipei International Book Exhibition. „German Stories“ steht für die Vielfalt der Geschichten, die man aus Deutschland erzählen kann: Das reiche kulturelle Programm am deutschen Gemeinschaftsstand wird literarische Akzente setzen sowie fachliche und gesellschaftspolitische Themen verhandeln.

13 deutsche Autorinnen und Autoren werden im Tandem mit taiwanesischen Autoren ihre Werke vor Ort vorstellen: Dr. Regina Bittner, Theresia Enzensberger, Sebastian Fitzek, Arne Jysch, Marc-Uwe Kling, Miriam Meckel, Axel Scheffler, Wilhelm Schmid, Ronen Steinke, Stephan Thome, Holger Volland, Ferdinand von Schirach und Alexander von Schönburg. Neben den literarischen Stimmen stehen aktuelle gesellschaftliche Themen wie Künstliche Intelligenz, Technologie und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft sowie die in Taiwan relevanten Themen der Vergangenheitsbewältigung und Gerechtigkeit im Mittelpunkt. 

Programmheft
Veranstaltungsreihe
2019 Taipei International Book Exhibition

Autorinnen und Autoren

Tagebuch-Aktion der Buchmesse

  • 12.02.19, 11:00 Uhr: Eröffnung der Buchmesse Foto: Terry Lin © Goethe-Institut Taipei

    12.02.19, 11:00 Uhr: Eröffnung der Buchmesse
    Heute startet die Internationale Buchmesse Taipei 2019. Die Messe wurde eröffnet mit einem Auftritt des Ensembles amarcord, das a capella ein paar Lieder zum Besten gab. Anschließend folgten Reden von der Marla Stuckenberg, der Regionalleiterin der Goethe Institute in Ostasien, dem Repräsentanten des deutschen Instituts Taipei Thomas Prinz, dem stellvertretenden Präsidenten Taiwans Chen Chien-jen sowie Kulturministerin Cheng Li-chiun.

  • 12.02.19, 11:00 Uhr: Eröffnung der Buchmesse Foto: Terry Lin © Goethe-Institut Taipei

    12.02.19, 11:00 Uhr: Eröffnung der Buchmesse
    Heute startet die Internationale Buchmesse Taipei 2019. Die Messe wurde eröffnet mit einem Auftritt des Ensembles amarcord, das a capella ein paar Lieder zum Besten gab. Anschließend folgten Reden von der Marla Stuckenberg, der Regionalleiterin der Goethe Institute in Ostasien, dem Repräsentanten des deutschen Instituts Taipei Thomas Prinz, dem stellvertretenden Präsidenten Taiwans Chen Chien-jen sowie Kulturministerin Cheng Li-chiun.

  • 12.02.19, 12:30 Uhr: Eröffnung des deutschen Stands Foto: Terry Lin © Goethe-Institut Taipei

    12.02.19, 12:30 Uhr: Eröffnung des deutschen Stands
    Nach der offiziellen Eröffnung der Buchmesse wurde dann auch der deutsche Stand offiziell eröffnet. Amarcord präsentierte wieder einige Stücke und auch die deutschen Autoren waren am Stand anzutreffen. Unser Direktor Jens Rösler ließ es sich dabei auch nicht nehmen, eine kleine Rede zu halten!

  • 12.02.19, 12:30 Uhr: Eröffnung des deutschen Stands Foto: Terry Lin © Goethe-Institut Taipei

    12.02.19, 12:30 Uhr: Eröffnung des deutschen Stands
    Nach der offiziellen Eröffnung der Buchmesse wurde dann auch der deutsche Stand offiziell eröffnet. Amarcord präsentierte wieder einige Stücke und auch die deutschen Autoren waren am Stand anzutreffen. Unser Direktor Jens Rösler ließ es sich dabei auch nicht nehmen, eine kleine Rede zu halten!

  • 12.02.19, 17:30 Uhr: Ferdinand von Schirach: Recht oder Unrecht Foto: Terry Lin © Goethe-Institut Taipei

    12.02.19, 17:30 Uhr: Ferdinand von Schirach: Recht oder Unrecht
    Der Bestseller Autor Ferdinand von Schirach stellte in seiner Lesung und Diskussion die Frage nach Recht und Gerechtigkeit: Häufig werden diese Worte synonym gebraucht, aber er kam zu dem Fazit, dass sie zwei sehr unterschiedliche Dinge bezeichnen und konnte dabei auch auf seine Erfahrung als Strafverteidiger zurückgreifen. Ein Vortrag, der zum Nachdenken anregte!

  • 13.02.2019, 14:45-15:45: Ferdinand von Schirach: „Strafe“ Buchvorstellung Foto: Terry Lin © Goethe-Institut Taipei

    13.02.2019, 14:45-15:45: Ferdinand von Schirach: „Strafe“ Buchvorstellung
    Zusammen mitChiou-yuan Lu, ebenfalls Anwalt und Schriftsteller, diskutierte Ferdinand von Schirach verschiedene Dimensionen des Strafbegriffs und gab nicht nur Einblicke in sein aktuell erschienenes Buch „Strafe“, sondern sprach auch über seine persönlichen Erfahrungen und den Schreibprozess.
    Zum Schluss appellierte er an das Publikum zu lesen, denn dies wäre die mit die beste Medizin gegen die schlimmste Strafe, die einen Menschen ereilen kann: Die Einsamkeit.

  • 13.02.2019, 16:00-16:45: Von Menschenmaschinen und Maschinenmenschen Foto: Terry Lin © Goethe-Institut Taipei

    13.02.2019, 16:00-16:45: Von Menschenmaschinen und Maschinenmenschen
    Der Autor und Kabarettist Marc Uwe Kling ist am bekanntesten für seine Känguru-Chroniken, stellte heute aber sein Buch „Qualityland“ vor. Diese satirische Dystopie zeichnet ein Bild einer Gesellschaft, in welcher durch die Analyse von Daten die Vorlieben eines jeden Menschen wie bei einer Maschine berechnet und vorhergesagt werden können. Wieso das gar nicht so weit her geholt ist und was wir schon in der Gegenwart tun können, um so eine Zukunft zu vermeiden, erklärte der Autor mit viel Witz und Humor.

  • 14.02.2019, 14:00 – 14:45: Merck Social Translating Project Foto: Terry Lin © Goethe-Institut Taipei

    14.02.2019, 14:00 – 14:45: Merck Social Translating Project
    Ein Buch und 10 Übersetzer: Das ist das Merck Social Translating Project. „Die Welt im Rücken“ heißt das Buch von Thomas Melle, welches von den Übersetzerinnen und Übersetzern aus Asien in ihre Landessprachen übertragen wurde. Das Projekt überschreitet damit nicht nur geographische Grenzen, indem es die Übersetzer und den Autor nicht nur im digitalen Raum zusammenbringt, sondern ermöglicht auch ein besonders genaues Übersetzen ohne (kulturelle und sprachliche) Missverständnisse.

  • 14.02.2019, 16:00-16:45: Alles Fake? Die Medienlandschaft in Deutschland und die Rolle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Foto: Terry Lin © Goethe-Institut Taipei

    14.02.2019, 16:00-16:45: Alles Fake? Die Medienlandschaft in Deutschland und die Rolle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten
    Seitdem Jeder Nachrichten einfach im Internet abrufen und in Echtzeit verbreiten kann, stellt sich die Frage nach der Existenzberechtigung des öffentlich-rechtlichen Rundfunkmedien. Miriam Meckel liefert eine klare Antwort: Fake-News und deren Kommerzialisierung sind eine große Gefahr der Internetnachrichten, weshalb auch die klassischen Medien nicht vernachlässigt werden sollten.

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