Gemeinsam für die Zukunft: Klima
SCHÜLERWETTBEWERB ZUR NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG IN OSTASIEN

KLIMA © Goethe-Institut

„Warum sollte ich für eine Zukunft studieren, die bald nicht mehr sein wird, wenn niemand etwas tut, um diese Zukunft zu retten?“ (Greta Thunberg)
 
 
Nachhaltige Entwicklung ist sehr vielseitig! Arbeitet mit euren Freunden zusammen und bittet eure Deutsch- und Fachlehrkräfte um Hilfe! Erkundet eure Umgebung – euer Zuhause, eure Straße, euer Viertel, schaut euch in eurer Schule um! Auf welche Probleme stoßt ihr? Wie kann man sie sinnvoll bekämpfen? Was kann jede*r dazu beitragen? Denkt nach, erforscht und tretet in Aktion! Für eine nachhaltige Zukunft!

 

Im Rahmen des Projektes Gemeinsam für die Zukunft schreiben die Goethe-Institute der Region Ostasien zum ersten Mal einen Schülerwettbewerb zur Nachhaltigen Entwicklung aus. Ziel ist es, Jugendliche in China, Hongkong, Japan, der Mongolei, Südkorea und Taiwan für Probleme im eigenen Umfeld zu sensibilisieren und anzuregen, selbst vor Ort aktiv zu werden. Schwerpunktthema im Jahr 2020 ist der Klima- und Umweltschutz.
 
Die Schüler*innen sind aufgefordert im Rahmen des Wettbewerbs die Situation in ihrer Stadt, ihrer Straße oder ihrer Schule zu erforschen und mit Ideen und Aktionen die Öffentlichkeit auf die bestehenden Probleme aufmerksam zu machen!

Eine internationale Jury kürt die besten Projekte, die virtuell auf einer digitalen Jugendbotschafterkonferenz im September 2020 präsentiert werden. Die Gewinner*innen werden zu Jugendbotschafter*innen für Klima- und Umweltschutz der Region Ostasien ernannt und erhalten ein professionelles Coaching sowie finanzielle Unterstützung, um ihr Projekt vor Ort optimal umsetzen zu können.

Auf der digitalen Jugendbotschafterkonferenz wird dann das Gewinnerprojekt gekürt: Als Hauptpreis winken am Ende FairPhones (nachhaltig hergestellte Smartphones), für die weiteren Plätze gibt es Gutscheine für nachhaltige Shops in den Ländern sowie Trostpreise.

  1. Teilnehmen können Projektteams aus China, Hongkong, Japan, der Mongolei, Südkorea und Taiwan. Die Teams bestehen aus mindestens drei Schüler*innen, einer Deutschlehrkraft und einer Fachlehrkraft.
  2. Die Schüler*innen besuchen die Klasse 7 bis 11, mindestens die Hälfte der Schüler*innen hat das Deutsch-Niveau A1 abgeschlossen.
  3. Die Schulleitung unterstützt die Teilnahme am Wettbewerb und ist bereit, die Schüler*innen und Lehrkräfte für die Teilnahme an der digitalen Konferenz ggf. vom Unterricht freizustellenr.
1.Projektdurchführung
Die Projektteams (mindestens drei Schüler*innen, eine Deutsch- und eine Fachlehrkraft) reichen im Rahmen des Wettbewerbs bis 30. Juni 2020 ihre Bewerbung mit der Beschreibung ihres Projekts ein, das sie zu einem der folgenden Themen durchführen: Abfälle, Wasserqualität, Energieverbrauch, Luftqualität, Gesundheit, Ernährung, Boden, Tier- und Pflanzenwelt, Ressourceneffizienz – immer mit Blick auf das Klima.

Das Projekt besteht aus drei Teilen:
Denken: Was sind die wichtigsten Umweltprobleme in eurer Stadt, an eurer Schule, in eurem Leben?
Forschen: Was sind die ökologischen, wirtschaftlichen, politischen und sozialen Ursachen des Problems?
Handeln: Entwickelt konkrete Aktionen und führt sie in eurer Stadt durch!! 
 
2. Projektdokumentation
Die Projektteams beschreiben ihr Projektvorhaben (Ausgangspunkt, Ziele, Methode und Durchführungsplanung) und dokumentiert ihre Vorarbeit in der Projektdokumentation (siehe Formular) und reichen diese mit ihrer Bewerbung für die Wettbewerbsteilnahme ein.
 
3. Bewerbung
Die Projektteams senden ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis spätestens 30. Juni 2020 an das Goethe-Institut Taipei, Frau Su-Huan Wang, E-Mail:suhuan.wang@goethe.de
 
Eine unabhängige Jury mit Vertretern des Goethe-Instituts, Lehrkräften und Umweltexperten wählt in einer ersten Auswahlrunde aus allen Bewerbungen bis zu 18 Projekte aus, die auf der Jugendbotschafterkonferenz im September 2020 digital präsentiert werden sollen. Die ausgewählten Projektteams erhalten eine finanzielle Unterstützung und ein professionelles Coaching, um ihre Projekte weiterzuentwickeln. Die zweite Auswahlrunde findet im Rahmen der Jugendbotschafterkonferenz statt, auf der eine hochkarätige Experten-Jury das Gewinnerprojekt prämiert. Alle Projekte werden außerdem virtuell ausgestellt