Deutsche Spuren in der Ukraine Spurensuche in Lwiw

Spurensuche in Lwiw. Kennenlernspiel | Foto: Lisa Hermsen / Goethe-Institut
Spurensuche in Lwiw. Kennenlernspiel | © Lisa Hermsen/Goethe-Institut

Lwiw – bekannt für seine polnische und habsburgische Prägung? Nicht nur – auch deutsche Spuren lassen sich in der Hauptstadt des ukrainischen Westens entdecken. Auf die Suche nach genau diesen Spuren machte sich eine deutsch-ukrainische Gruppe im Rahmen des Meet Up!-Austauschprojekts „Von Frankfurt (Oder) nach Lwiw – eine deutsch-ukrainische Spurensuche“. Durchgeführt von der studentischen Organisation GFPS e.V. und der Lemberger Gebietsorganisation „Deutsche Jugend“ unter Leitung der Sprachassistentin des Goethe-Instituts Lisa Hermsen begegneten sich 12 junge Deutsche und Ukrainerinnen von 6.-13. Mai in Frankfurt (Oder) und von 3.-10. Juni in Lwiw. Ziel des Austauschs war die Auseinandersetzung mit der Thematik deutsch-ukrainischer Kooperationen durch Workshops und diverse Treffen mit ExpertInnen, der ukrainischen Botschaft und NGOs sowie die Vorbereitung und schließlich die Suche nach deutschen Spuren in Lwiw in Gruppenarbeit. Dabei entwickelten die Teilnehmenden Text- und Fotomaterial, von welchem der größte Teil  in die App des Goethe-Instituts „Deutsche Spuren“ implementiert wird, die bereits auf eine Spurensuche an 22 Orte in Kiew einlädt.

Folgende Themen wurden im Rahmen des Projekts von den Teilnehmenden bearbeitet:

  • Rudolf Weigl und sein Forschungslabor zur Fleckfieberbekämpfung:Severin Solis, Iryna Kondratyuk, Anna Mocherniuk, Viktoriia Andrusik;
  • Hotel „George“ und sein Wandel mit der Zeit:Anna Anastasiia Zubko, Johannes Bent;
  • architektonische Besonderheiten der Georgs-Kathedrale:Kateryna Ryabtseva, Stefan Münz;
  • Altarfiguren der Kirche der Heiligen Eucharistie:Nicole Jundt, Katharina Langolf, Natalia Panevska;
  • Häuser Nr. 13 und Nr. 17 am Rynok-Platz:Oleksandra Khylko, Lisa Hermsen.
Wir bedanken uns bei den Teilnehmenden für ihren Beitrag zur Recherche nach deutschen Spuren in Lwiw. Das Projekt wurde gefördert im Programm „MEET UP! Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnungen“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ).