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Virtuelle Ausstellung „Van Gogh Alive, The Experience“ in Mexiko-Stadt, August 2020Foto (Detail): Casas Leonardo © picture alliance/Eyepix/ABACA

Internationaler Hilfsfonds 2020 für Organisationen in Kultur und Bildung

Auf Initiative des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amts wurde in diesem Jahr ein Internationaler Hilfsfonds eingerichtet, über den etwa 140  Organisationen aus Kultur, Bildung und Zivilgesellschaft in 50 Ländern schnell und unkompliziert durch die existenzbedrohende Zeit der Corona-Pandemie geholfen wurde. Ab September 2020 wurden dafür weltweit Mittel in Höhe von über drei Millionen Euro ausgeschüttet. 

Über 440 Einrichtungen in 75 Ländern bewarben sich um Mittel aus dem Hilfsfond – ein deutliches Zeichen, wie wichtig und notwendig die Unterstützung von Kunst- und Kultureinrichtungen weltweit im Coronajahr ist. Die Grundfinanzierung stellte das deutsche Auswärtige Amt zur Verfügung, die S. Fischer Stiftung, sowie Robert Bosch Stiftung steuerten zusätzliche Mittel bei, ebenso wie das Goethe-Institut, das den gesamten Fonds mit Hilfe seines globalen Netzwerkes koordinierte und dafür ein zusätzlich ein eigenes Team in seiner Zentrale in München aufgestellte. Die Auswahl der zu fördernden Projekte wurde von mehreren Jurys getroffen. Teil des Hilfsfonds-Konsortiums sind auch das Berliner Künstlerprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD), die Deutsche UNESCO-Kommission, die Stiftung Mercator sowie die Siemens Stiftung, die in diesem Rahmen eigene Akzente setzen.

In der Ukraine werden sechs Institutionen durch den Hilfsfonds gefördert:

DocuDays UA

NGO KULTURA MEDIALNA

Wild Theatre

Left Bank Theatre

IZOLYATSIA

Mystetskyi Arsenal

Internationaler Hilfsfonds 2020

Docudays UA

Das 17. Internationale Dokumentarfilmfestival zu Menschenrechten


DocuDays UA stellen bereits seit vielen Jahren Menschenrechtsfragen und Grundfreiheiten in das Zentrum ihres Dokumentarfilmfestivals. Das Team der DocuDays UA bündelt die Aktivitäten von 44 NGOs aus der gesamten Ukraine und zeigt die Filme des Festivals nicht nur in Kiew, sondern auch in den Regionen. Angesichts der COVID-19-Pandemie waren auch die DocuDays in diesem Jahr gezwungen, auf ein Hybridformat aus Online- und Offline-Veranstaltungen auszuweichen.

Das Programm des Festivals 2020 umfasste 20 internationale und ukrainische Dokumentarfilme, die wie in den bisherigen Jahren auch, in Form von Diskussionsrunden, Präsentationen und Workshops kontextualisiert wurden. Dazu wurden führende Expertinnen und Experten und Aktivistinnen und Aktivisten im Einsatz für Menschenrechte eingeladen. Als Online-Plattform dienten die Portal DOCUSPACE (docuspace.org), sowie die eigens dafür angelegte Mediathek des Netzwerks DocuDays UA. Offline-Veranstaltungen fanden nicht nur in Kinos statt, sondern auch in Bibliotheken und Buchhandlungen, Schulen und Universitäten, großen Kulturhäusern und kleinen Kreativorten. Mit Einzelveranstaltungen in Haftanstalten wurde eine besondere Zielgruppe erreicht, die normalerweise von derartigen Kulturevents ausgeschlossen ist, die aber gerade angesichts der Ziele und Inhalte eines DocuDays-Festivals sicher als besonders relevant und wichtig gelten muss.

docudays.org 
travelling.docudays.ua 
facebook.com/DocudaysUA


KULTURA MEDIALNA

Labor für digitale Medien des Zentrums für moderne Kultur (DCCC) 

Dnipro 

Das Zentrum für moderne Kultur Dnipro wurde im Herbst 2020 eingeweiht. In der Pandemie kämpfen viele Kulturinstitutionen ums Überleben, und wir sind erst am Beginn unserer Aktivitäten. Der Start unter Krisenbedingungen ist für uns jedoch in gewisser Weise auch hilfreich: Wir sind nun besser auf schwierige Situationen vorbereitet und können sie in unseren Planungen berücksichtigen. 

Das Labor für digitale Medien des DCCC soll ein Mittel sein, um die zwangsläufig fortschreitende Digitalisierung der Welt zu begleiten und bei der Anpassung zu helfen.

Im Herbst 2020 wurden ein festes und ein mobiles Medienlabor eingerichtet, das unserem Team eine bessere digitale Verbreitung unserer Aktivitäten ermöglicht. Die DCCC-Kuratorinnen und -Kuratoren eignen sich die notwendigen Kompetenzen an, wie ein solches Labors gemanagt wird und wie professionelle Audio- und Videoformate produziert werden. Im Rahmen des Programms wird darüber hinaus das Sonderprojekt „tactical” durchgeführt: eine Interview-Reihe zu Nischenmedien, in der wichtige soziale und kulturelle Anliegen wie Medienkompetenz, Kritik im Internet, Urbanismus oder Feminismus thematisiert werden.       

Im weiteren Verlauf werden mithilfe der technischen Kapazitäten des DCCC- Medienlabors Konzerte, Vorträge und Diskussionsrunden mit Gästen der jeweiligen Programme online angeboten. Außerdem werden wir jungen Bloggern bei der Gestaltung und Pflege ihrer Internet-Seiten zu Kunst, Design und Urbanismus helfen, sowie öffentliche Aktivitäten mit hochwertiger Ausrüstung unterstützen.

Mit seiner festen und seiner mobilen Komponente ermöglicht das Labor für digitale Medien nicht nur die Umsetzung der DCCC-Programme 2020, die in Online-Formate umgewandelt werden müssen, es wird sich auch zu einer Plattform für die Herstellung von Audio- und Videoproduktionen entwickeln, die allen DCCC-Teilnehmern sowie den Schülern unserer Bildungsprojekte zugänglich ist. Selbst unter den Bedingungen des social distancing werden unsere Aktivitäten damit so bürgernah wie möglich bleiben.

kulturamedialna.org 
dniproccc.com 
facebook.com/kulturamedialna  
facebook.com/dniproccc


Wild Theatre

„Mobiles Theater gegen Covid-19” 

Kiew und Cherson
 
Das Wild Theatre ist eine unabhängige Theaterplattform, die sich in unterschiedlichen Kooperationen wichtigen gesellschaftlichen Fragen stellt.  

Die Mittel aus dem Hilfsfond sichern den Fortbestand der Einrichtung. Durch die Anschaffung geeigneter technischer Ausstattung werden sichere Rahmenbedingungen für Theateraufführungen gewährleistet. Die Aktivitäten des Theaters können überdies auf Kellerräume, Garagen, Betriebe, Parkplätze, Freilichtmuseen, Parks und Clubs ausgedehnt werden. Das Publikum kann so mit weniger Angst vor einer Ansteckung ins Theater gehen und entdeckt gleichzeitig ungeahnte neue Möglichkeiten des Theaters und neue ungewohnte Kultur-Orte. 

Zur Erschließung neuer Locations werden Theaterstücke aus dem laufenden Programm des unabhängigen „Wild Theaters” ausgewählt und den Bedingungen der neuen Orte angepasst. Die aus den Fördermitteln beschaffte technische Ausrüstung ermöglicht Aufführungen, die höchsten qualitativen Ansprüchen genügen. Das Projekt bietet dem Team die Möglichkeit, über mehrere Monate hinweg aktiv zu bleiben und seine Suche nach kreativen Lösungen fortzusetzen. Es macht das Theater mobiler, zugänglicher und, was wohl am wichtigsten ist, sicherer für das breite Publikum. 

·     Im Rahmen des Projekts wurden bisher folgende Theaterstücke auf die Bühne gebracht: „Rot, rot und abermals rot” im Freilichtmuseum „Mamajewa Sloboda”, „Witalik” im Hof des Literaturvereins „Kleinkram”„Kajdasch-Familie 2.0” in einem Wald in der Region Cherson sowie im Freilichtmuseum „Mamajewa Sloboda”.

·     „Röntgen” in der unterirdischen Produktionshalle eines Bergwerks, und im Betriebsgebäude der Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft, dem ehemaligen Standort des Theaters Postplay.

wild-t.com.ua
facebook.com/wildtheatre.ua
instagram.com/wild.theatre
drama-comedy.kiev.ua 
facebook.com/leftbanktheater


Left Bank Theatre

„Infrastrukturprojekt” 

Kiew 
 
Das Projekt sieht die Beschaffung moderner Licht- und Computerausrüstung für Theaterproduktionen vor. Die neue Projektionsanlage wird die künstlerischen und technischen Möglichkeiten des Theaters erweitern und die kommenden Erstaufführungen noch beeindruckender machen.

Alte Scheinwerfer werden durch neue abgelöst, was unsere Lichtkünstler in die Lage versetzt, komplexe Lichtmuster zu schaffen. Hochwertige Computerausstattung wird nicht nur die Organisation des Theaterbetriebs beschleunigen und verbessern, sie bietet uns auch die Möglichkeit, häufiger Gastspiele zu geben und unsere Aufführungen im Rahmen von Festivals zu präsentieren. 

Die Beschaffung der Ausrüstung verbessert die technische Qualität der Ton- und Lichtgestaltung unserer Aufführungen deutlich. Das kommt der gesamten Theatergruppe zugute und trägt dazu bei, anspruchsvolle Stücke auf höchstem internationalen Niveau – einschließlich Aufführungen mit Live-Musik – umzusetzen und die Anpassung an das Reiseformat wesentlich zu erleichtern.

drama-comedy.kiev.ua 
facebook.com/leftbanktheater


IZOLYATSIA

Projekt „Neues Karthago” 

Soledar

Von September bis Dezember 2020 wird von der Stiftung IZOLYATSIA die erste Reihe von Maßnahmen im Rahmen des Programms „Das neue Karthago” in der Stadt Soledar durchgeführt. Das Programm setzt sich aus Online- und Offline-Events unter Beteiligung ukrainischer Künstler/-innen und Aktivisten/-innen vor Ort zusammen. In Anknüpfung an die lokale Geschichte, die eng mit der Salzgewinnung verflochten ist, regt IZOLYATSIA an, neue Formen der Nachnutzung industrieller Strukturen zu entwickeln und diese durch kulturelle Initiativen touristisch attraktiv zu machen. Der Name „Das neue Karthago” hat einen historischen Hintergrund: Er verweist auf das europäische Erbe dieses Ortes aus vorsowjetischer Zeit. Die Künstler der Gruppe „Open Place” haben eine Bedarfs- und Problemanalyse der Gemeinde durchgeführt und zusammen mit dem einheimischen Forscher Mychajlo Kulischow nach Lösungsansätzen gesucht. Dabei wurde eine „Roadmap” für Stadtführungen entwickelt, die den künftigen ortsspezifischen Arbeiten zugrunde gelegt wird. Im Rahmen der Carbon-Plattform für die Entwicklung neuer Medien wurden eine audio-interaktive 3D-Bühne, die eine Salzgrube abbildet, sowie eine Videoproduktion geschaffen, die zum Videomapping an öffentlichen Stadtgebäuden eingesetzt wird. Im November wird der Künstler Wassyl Dmytryk an ortsspezifischen Plastiken arbeiten, im Dezember schließt die Regisseurin Soja Laktionowa ihre Arbeit an einem Kurzfilm über die Verankerung der Stiftung IZOLYATSIA in Soledar ab.

izolyatsia.org
izolyatsia.org/ua/project/soledar/new-carthage
facebook.com/IZOLYATSIA


Mystetskyi Arsenal

Online-Bildungsprogramme des Kunstarsenals 

Kiew

Das Projekt zielt ab auf die Verbesserung der institutionellen Kapazitäten des Kunstarsenal-Expertenteams und die Erweiterung seines Fachwissens. Das geschieht durch die Auseinandersetzung mit neuen Arbeitsformaten und neuen Ansätzen zur Produktion von Online-Bildungsinhalten. Im Rahmen des Projekts wird es eine Reihe von Gesprächen mit Beteiligung ausländischer Experten geben, um angesichts der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie neue Arbeitsformen für die Einrichtung zu diskutieren. Manager und Managerinnen der Internationalen Buchmesse „Bucharsenal”, Kuratoren und Kuratorinnen der Ausstellungen moderner Kunst, Museumsforscher und Museumsexperten bekommen die Möglichkeit, gemeinsam mit internationalen Experten neue Formate der Online-Interaktion mit dem Publikum des Kunstarsenals zu entwickeln. 

Ein weiterer Bestandteil des Projekts ist die Produktion einer Folge von zehn Videogesprächen mit Philosophen, Wirtschaftswissenschaftlern, Kunstforschern und modernen Künstlern über den Stellenwert der Kulturinstitutionen in der gesellschaftlichen Entwicklung. Dies soll die Vielfältigkeit des Kunstarsenals als Institution plastisch vor Augen führen, die sich hier und jetzt entwickelt und auf die Bewahrung, Erforschung und Interpretation sowie die Weitervermittlung des Kunst-, Geschichts- und Baukunst-Erbes hinwirkt.

artarsenal.in.ua
facebook.com/Mystetskyi.Arsenal


 

Der Internationale Hilfsfonds ist eine Initiative von:

Auswärtiges Amt
Hellgrünes Logo des Goethe-Instituts auf weißem Grund








Konsortialpartner sind:

Robert Bosch Stiftung S. Fischer Stiftung

  Mit der Einrichtung eines kurzfristigen internationalen Hilfsfonds für künstlerische Einrichtungen, die zur Sicherung pluralistischer Gesellschaften beitragen,  möchten das Auswärtige Amt, das Goethe-Institut und weitere Mittlerorganisationen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik sowie Partner aus dem Stiftungsbereich die bisherigen Aktivitäten in einer Krisensituation bewusst erweitern und strukturelle Bedarfe adressieren, um entsprechende Partner im Ausland zu stärken und ihre Existenz zu sichern. Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, den öffentlichen Diskurs intensiv zu führen. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf Organisationen, die im Bereich Kultur und Kunst tätig sind, und Räumen, die auf Grund ihrer innovativen und offenen kulturellen (Medien)-Arbeit ein Anlaufpunkt für gesellschaftliche Akteure sind, die zur Sicherung pluralistischer Gesellschaften beitragen.

Der Hilfsfonds soll kurzfristig dazu beitragen, sachlich und zeitlich begrenzte Projekte zum Infrastrukturerhalt, –wiederaufbau und –ausbau zu fördern, wenn aufgrund der durch die Pandemie hervorgerufenen Krise andere Finanzierungsquellen weggefallen. Zugleich kann er dazu dienen, zusätzliche Kosten abzufangen, die beispielsweise mit einer Neuvernetzung oder der Entwicklung neuer, digitaler Formate verbunden sind.


1. Ziele des Fonds

Der Hilfsfonds leistet einen Beitrag zum Erhalt selbstständiger und nachhaltiger lokaler Organisationsstrukturen. Im Sinne dieser Zielerreichung können Strukturkosten gefördert werden, die in kausalem Zusammenhang mit der Durchführung geförderter Projekte entstehen bzw. für die erfolgreiche Durchführung eines vorgeschlagenen, strukturfördernden Projekts notwendig sind.


2. Zielregionen

Förderfähig sind 2020 strukturfördernde Projekte in der Ukraine sowie in weiteren Ländern außerhalb der Europäischen Union, insbesondere in  Ländern, in denen für Organisationen in Kultur und Bildung keine oder nur sehr eingeschränkt alternative Unterstützungsmöglichkeiten zur Bewältigung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie bestehen.


3. Mittelverwaltung und -auszahlung

Die Mittelvergabe erfolgt durch das Goethe-Institut oder aber durch die jeweiligen im Konsortium beteiligten Partner.
 

4. Akteure förderfähiger Anträge und Bewerbungsverfahren

Mit dem Förderinstrument werden Organisationen angesprochen, welche durch ihre kulturelle Arbeit einen Beitrag zur Sicherung einer pluralistischen Gesellschaft leisten. Es ist ein deutliches Plus, wenn die antragstellenden Organisationen in der Vergangenheit im Rahmen einer Kooperation mit dem Auswärtigen Amt, dem Goethe-Institut oder anderen im Konsortium beteiligten Kulturmittlern oder Stiftungen bereits große administrative Verlässlichkeit unter Beweis gestellt haben. Der Nachweis einer vergangenen erfolgreichen Kooperation selbst ist in jedem Fall unerlässlich (vgl. Punkt 7). Die Bewerbung erfolgt per Teilnahme an der Ausschreibung. Teilnahmeberechtigt sind Einrichtungen, die folgende Kriterien erfüllen:

-     Künstlerische Organisationen mit nachgewiesener zivilgesellschaftlicher Wirkung;

-     Mindestens drei Jahre durchgehender Aktivität im künstlerisch-zivilgesellschaftlichen Bereich

Mit der Antragstellung verpflichten sich die Organisationen, im Falle einer Förderung am Ende des Förderzeitraums Verwendungsnachweise für die Fördergesamtsumme, sowie einen Bericht über die geförderten Maßnahmen vorzulegen.  


5.     Förderzeitraum, Förderhöhe

Gefördert werden Projekte mit einer Laufzeit von September-Dezember 2020. Die maximale Einzelförderung für Organisationen darf 25.000 EUR nicht übersteigen.


6. Entscheidung über Fördervergabe

Die Entscheidung über eine Förderung und die Höhe ebendieser wird durch eine Jury getroffen, die sich aus Vertretern der Partner im Konsortium sowie externen Experten zusammensetzt.
 

7. Abgabefrist, erforderliche Unterlagen und Förderbeginn

a.     Abgabefrist für Projektanträge auf die Förderung Hilfsfonds ist der 30.06.2020
b.     Einzureichende Unterlagen :
i.     Selbstdarstellung der Organisation in deutscher, englischer oder französischer Sprache (max. 1 Word Seite)
ii.     Benennung vergangener Kooperationen mit dem Auswärtigen Amt (Botschaft), dem Goethe-Institut oder einer anderen der im Konsortium beteiligten Organisationen (als Teil der Selbstdarstellung, Nachweis zwingend erforderlich) 
iii.     Aussagekräftige Stellungnahme der Botschaft vor Ort, des lokalen Goethe-Instituts oder einer anderen im Konsortium beteiligten Organisation (max. 1 Word Seite)
iv.     Aussagekräftige Stellungnahme von zwei profilierten Personen mit zivilgesellschaftlicher Reputation (Landessprache möglich)
v.     Nachweis der ordnungsgemäßen Geschäftsführung sowie Erfüllung der förderrelevanten Kriterien: Einsendung eines hierfür erstellten ausgefüllten Formulars einschließlich weiterer Unterlagen, bspw. Jahresabschlüssen (Landessprache möglich)
vi.     Beschreibung und Kostenplan des zu fördernden Projekts für das Jahr 2020 in deutscher, englischer oder französischer Sprache (max. 1,5 Word-Seiten Fließtext plus begleitende Tabellen)
vii.     Erläuterung der durch die Corona-Pandemie entstandenen finanziellen Notlage in deutscher, englischer oder französischer Sprache (max. 1 Word Seite)

Die Bewerbung erfolgt über das Online Portal des Goethe-Instituts und ist ab dem 20.06.2020 möglich. Den Zugangslink können Sie bei Ihrem lokalen Goethe-Institut oder der Auslandsvertretung erfragen. Ergänzenden Unterlagen (insbesondere Stellungnahmen Dritter) können ggf. bis 7. Juli 2020 nachgereicht werden.

Der geplante Förderbeginn bei erfolgreicher Bewerbung ist 01.09.2020.

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