Schnelleinstieg:
Direkt zum Inhalt springen (Alt 1)Direkt zur Sekundärnavigation springen (Alt 3)Direkt zur Hauptnavigation springen (Alt 2)
Video zur Ausstellung „Was wichtig ist“
© Goethe-Institut

Inklusion in der Kultur

Das Projekt erkundet das kreative Schaffen von Menschen mit Down-Syndrom und schlägt eine Brücke zwischen diesen ungewöhnlichen Künstler*innen, zwischen Akteur*innen der Zivilgesellschaft und der jungen Kunstszene in der Ukraine.

Über das Projekt

Das Projekt  „Inklusion in Kultur“ ist als Programm des Austausches von Erfahrungen, Wissen, Meinungen und Ideen entstanden. Hier wird in einer vertrauensvollen Atmosphäre und in Partnerschaft neue Kunst geschaffen.


Zum wichtigen Teil des Projekts entwickelte sich die „Residenz Normalno“ — das 10-wöchige Online-Treffen zwischen den Teilnehmern der Werkstätten für Künstler mit/ohne Down-Syndrom AtelierNormalno (Kiew) und Künstlerhaus KAT18 (Köln): Lena Sophie Beuth (DE), Camillo Greve (DE), Yevhen Holubentsev (UA), Sebastian Jazura (DE), Susanne Kümpel (DE), Katya Libkind (UA), Jutta Pöstges (DE), Valentyn Radchenko (UA), Nico Randel (DE), Anna Rossa (DE), Anna Sapon (UA), Valeriia Tarasenko (UA), Stas Turina (UA) und Riba Verner (UA).
 
Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Forschungsinstitut Touchdown21 und der Galerie The NakedRoom durchgeführt.
Wolodymyr Schwed hat das Projekt bei der Kommunikation und Facilitation unterstützt.

Die Residenz wird mit der Online-Präsentation in Facebook am 16. November 2020 abgeschlossen

Erste Deutsch-Ukrainische inklusive Künstler*innenresidenz: digital

Wir freuen uns, Sie am 16. November zur Online-Ausstellung der Künstler einzuladen, die sich dem Programm Inklusion in Kunst angeschlossen haben, das vom Goethe-Institut Ukraine in Kooperation mit Touchdown21, der Galerie The NakedRoom und mit Förderung durch das Auswärtige Amt aus der Taufe gehoben wurde. 

An dem Projekt wirkten Künstler der Werkstätten AtelierNormalno (Kiew) und Künstlerhaus KAT18 (Köln): Lena Sophie Beuth (DE), Camillo Greve (DE), Yevhen Holubentsev (UA), Sebastian Jazura (DE), Susanne Kümpel (DE), Katya Libkind (UA), Jutta Pöstges (DE), Valentyn Radchenko (UA), Nico Randel (DE), Anna Rossa (DE), Anna Sapon (UA), Valeriia Tarasenko (UA), Stas Turina (UA) und Riba Verner (UA) mit.

Während der 10-wöchigen Residenz haben Künstler Reisen durch ihre Lieblingsorte gemacht und über Dinge gesprochen, die sie in Staunen versetzten, ihr Interesse weckten oder sie in Verwirrung brachten; sie tauschten ihre Erfahrungen, Erinnerungen und Träume aus.

Diese Gespräche gaben Impulse zur Schaffung neuer künstlerischer Werke, die dem Publikum im Rahmen des Online-Events vorgestellt werden. „Es war eine Fortsetzung unseres Lernprozesses, etwas, was uns die Möglichkeit gegeben hat, sich in die innere Welt unserer Künstler und ihreWeltwahrnehmung  noch mehr zu vertiefen.
 
Es ist sehr spannend, aber nicht immer einfach“, meint dazu die Künstlerin und die Assistentin des Ateliers Normalno Riba Verner, die darin den besonderen Wert der Residenz sieht.

Für die Kommunikation und Facilitation im Rahmen des Projekts hat Wolodymyr Schwed gesorgt.

Partner:

Atelier Normalno Community von und Werkstatt für Künstler mit/ohne Down-Syndrom, die 2018 im Anschluss an die Workshops im Goethe-Institut Kiew in Kooperation mit TOUCHDOWN21 und Ohrenkuss(Bonn) entstanden ist.​
Künstlerhaus KAT 18  Art Space mit Studios, einem Projektraum und einer Galerie mit Cafe. KAT18 fördert Kunst- und Kulturprojekte mit dem Ziel, soziale Lebensbedingungen für Künstler des Studiovereins zu verbessern. 
TOUCHDOWN21 Touchdown21 — Forschungsprojekt über das Down-Syndrom, an dem Menschen mit und ohne Down-Syndrom beteiligt sind. ​

The NakedRoom Galerie zeitgenössischer Kunst in Kyiv, die 2018 von den Kuratorinnen Lisaweta Herman, Maria Lanko und dem Filmregisseur Mark Raymond Wilkins etabliert wurde.​
 


Netzwerkreise nach Deutschland: digital

Das Goethe-Institut Ukraine lud mehr als 25 Künstler*innen und Vertreter*innen der Zivilgesellschaft zum Online-Netzwerken zum Thema “Kulturarbeit und Inklusion” nach Deutschland ein

Der Erfahrungsaustausch sollte die Netzwerke für zukünftige Kooperationen zwischen Deutschland und der Ukraine ermöglichen. Das Programm wurde von Touchdown21 (Link) kuratiert und beinhaltete Atelierbesuche, inklusives Festivals, Künstler*innengespräche, uvm.

Das Programm der Reise finden Sie hier.  ​


Das Tagebuch des Online-Netzwerks mit Künstler*innengespräche, Workshops und Diskussionen können Sie hier finden.  

Die Ausstellung: „Was ist wichtig“.

Die Ausstellung über und mit Menschen mit Down-Syndrom 2018-2019 

Die Ausstellung „Was ist wichtig“ wurde als gemeinsames Projekt des Goethe-Instituts Ukraine und des ForschungsinstitutsTOUCHDOWN21 ins Leben gerufen und fand in Kiew und Odessa 2018 statt. Die Kuratorinnen Lisaweta Herman und Maria Lanko haben 40 Werke moderner Künstler mit und ohne Down-Syndrom aus beiden Ländern für Expositionszwecke ausgewählt, die über ihre Produktionen  das Gespräch mitdem Besucher über ihre eigene Lebensgeschichten, die Liebe, soziale und kulturelle Identität sowie das gegenseitige Verständnis anzuregen versuchen. 

Die Ausstellung „Was ist wichtig“setzte sich zum Ziel, professionelle und kulturelle Kontakte  zwischen der Künstlerszene in der Ukraine und Deutschland herzustellen und die Plattform für eine rege Diskussion über die Kunst der Menschen mit und ohne Down-Syndrom zu schaffen.

Kiew

Videoarbeit.Natalya Kravchuk 19.10.-08.11.2018 IZone © Natalya Kravchuk

Odessa

Vernissage 06-31.03.2019 Museum für zeitgenössische Kunst Foto: Britt Schilling

Mit freundlicher Unterstützung

Civil Society Cooperation Auswärtiges Amt

Top