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75 Jahre Kriegsende

75 Jahre Kriegsende – Schüler*innen bringen Wände zum Sprechen

In Ihrer Stadt gibt es viele Orte, die eine große Rolle im zweiten Weltkrieg gespielt haben? Diese Orte sind aber quasi „unsichtbar“? Niemand sieht, wer dort gewohnt hat oder was dort passiert ist? Sie möchten gemeinsam mit Ihren Schüler*innen diese Orte sichtbar machen und die Wände zum Sprechen bringen? Dazu interessieren Sie sich auch noch für Kunst und Augmented Reality? Dann ist das hier Ihre Chance!


Ausschreibung

Sie möchten sich für eine Teilnahme an dem Projekt bewerben und mit Künstler*innen und Historiker*innen eine Ausstellung erstellen, die unsichtbare Orte in Ihrer Stadt wieder sichtbar macht? Dann schicken Sie uns bis zum 2.02.2020 Ihre Bewerbung!

Іdentifizieren Sie gemeinsam mit Ihren Schüler*innen in Ihrer Stadt oder Ihrer Gemeinde 1-3 Orte, die Sie dokumentieren und geschichtlich näher analysieren möchten. Machen Sie jeweils drei Fotos von diesen Orten und erläutern und begründen Sie Ihre Auswahl. Dann schicken Sie uns bis zum 02.02.2020 Ihre Bewerbung (Fotos, Erläuterung, Kontakt Schüler*innen, Kontakt Lehrkraft)


Voraussetzungen

  • Sie sind Lehrkraft an einer staatlichen Schule.
  • Die Lehrkraft muss einen biometrischen Reisepass besitzen.
  • Die teilnehmenden Schüler*innen gehen auf eine staatliche Schule.
  • Die Schüler*innen sind zwischen 15 und 17 Jahre alt.
  • Die Arbeitssprache ist Englisch. Das benötigte Sprachniveau bei Lehrkräften ist B2, bei Schüler*innen A2.
  • Sie können eine Gruppe von 3-4 Schüler*innen zusammenstellen, die gemeinsam mit Ihnen sowie den Historiker*innen und Künstler*innen an dem Projekt bis zur finalen Ausstellung teilnehmen.

Nach welchen Kriterien werden die Einsendungen beurteilt?

  • Kreativität, Ideenreichtum und fotografische Umsetzung
  • inhaltliche Überzeugungskraft
  • gute Argumentation
  • fotografische Qualität


Eine professionelle Jury von Historiker*innen und Künstler*innen übernimmt die Auswahl.

Zum Formular


Das Projekt

 

Das Goethe-Institut und die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) nehmen das Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges zum Anlass, um Historiker*innen, Künstler*innen, Schüler*innen und Lehrkräfte aus Deutschland, Polen und der Ukraine zusammenzubringen.

Im Grenzgebiet von Deutschland und Polen sowie von der Ukraine zu Polen erzählen Häuser zahllose Familienschicksale. Oft gibt es ganze Ortschaften, die verlassen werden mussten und dann neu besiedelt wurden. Wohnungen beherbergten in Folge unterschiedlichste Familien aus ethnischen Minderheiten. Das Ende des Zweiten Weltkrieges und die Zeit danach hat hier die meisten Spuren hinterlassen.

Das Projekt macht sich zu Eigen, dass „Wände sprechen“. In jedem Land werden Schülerteams gebildet, die von Lehrkräften, Historiker*innen und einem Künstlertandem begleitet und angeleitet werden, „unsichtbare“ Orte in ihrer Heimat sichtbar zu machen. Die Ergebnisse der Recherchereise der Historiker*innen und künstlerischen Dokumentation sollen mit der Unterstützung der Jugendlichen in einer kommentierten Fotografie-Ausstellung zusammengetragen werden, die im Herbst in Kiew präsentiert wird. Die Fotografie soll dabei mit AR-Elementen (Augmented Reality) im Mittelpunkt stehen.
 

Zeitlicher Ablauf

2.-5. März 2020: Auftakttreffen in der Stiftung Genshagen (Deutschland)

März – Juni: Recherchearbeiten vor Ort mit Besuch von Historiker*in und Künstler*innen

Juli – September: Fertigstellung der Ausstellung

Oktober: Ausstellungseröffnung in Kiew

Das Projekt wird finanziert aus Mitteln der „Östlichen Partnerschaften“ des Auswärtigen Amts in Deutschland. Die Durchführung des Projekts ist abhängig von der Bewilligung der Mittel.

 

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