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75 Jahre Kriegsende

75 Jahre Kriegsende – Schüler*innen bringen Wände zum Sprechen

In Ihrer Stadt gibt es viele Orte, die eine große Rolle im Zweiten Weltkrieg gespielt haben? Diese Orte sind aber quasi „unsichtbar“? Niemand sieht, wer dort gewohnt hat oder was dort passiert ist? Schüler*innen machen diese Orte sichtbar und bringen die Wände mithilfe von Fotografie und Augmented Reality zum Sprechen. 

AUFTAKTTREFFEN

75 Jahre Kriegsende – Schüler*innen bringen Wände zum Sprechen

Vom 2.-5. März 2020 fand das Auftakttreffen zum Projekt „75 Jahre Kriegsende – Schüler*innen bringen Wände zum Sprechen“ mit allen Projektbeteiligten in der Stiftung Genshagen in Deutschland statt. Die historischen Expert*innen, der Künstler Jakob Ganslmeier sowie die Lehrkräfte der beteiligten Schulen kamen zusammen, um die inhaltlichen Schwerpunkte des Projekts zu diskutieren und einen gemeinsamen Zeitplan zu erarbeiten.
In den kommenden vier Monaten werden Schüler*innen ehemalige Synagogen, Krankenhäuser, Friedhöfe, Baracken, Schulen und weitere Orte in Deutschland, Polen und in der Ukraine besuchen. Durch ihre Recherchen und mithilfe der Unterstützung von ihren Lehrkräften und den Expert*innen werden sie die Geschichte dieser Orte näher beleuchten. Am Ende des Projekts steht eine partizipative Ausstellung. In dieser Ausstellung setzen sich die Schüler*innen mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs auseinander und versuchen, Vergangenes für die heutigen Generationen wieder sichtbar zu machen.

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Das Projekt

Das Goethe-Institut nimmt das Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges zum Anlass, um historische Expert*innen, Künstler*innen, Schüler*innen und Lehrkräfte aus Deutschland, Polen und der Ukraine zusammenzubringen.

Im Grenzgebiet von Deutschland und Polen sowie von der Ukraine zu Polen erzählen Häuser zahllose Familienschicksale. Oft gibt es ganze Ortschaften, die verlassen werden mussten und dann neu besiedelt wurden. Wohnungen beherbergten in Folge unterschiedlichste Familien aus ethnischen Minderheiten. Das Ende des Zweiten Weltkrieges und die Zeit danach hat hier die meisten Spuren hinterlassen.

Das Projekt macht sich zu Eigen, dass „Wände sprechen“. In jedem Land wurden Schülerteams gebildet, die von Lehrkräften, Expert*innen und einem Künstler begleitet und angeleitet werden, „unsichtbare“ Orte in ihrer Heimat sichtbar zu machen. Die Ergebnisse der Recherchereise der Expert*innen und künstlerischen Dokumentation sollen mit der Unterstützung der Jugendlichen in einer kommentierten Fotografie-Ausstellung zusammengetragen werden, die im Herbst in Kiew präsentiert wird. Die Fotografie wird dabei mit AR-Elementen (Augmented Reality) im Mittelpunkt stehen.

 

 

Das Projekt wird finanziert aus Mitteln der „Östlichen Partnerschaften“ des Auswärtigen Amts in Deutschland. 
  • 2.-5. März 2020: Auftakttreffen in der Stiftung Genshagen (Deutschland)
  • März – Juni: Recherchearbeiten vor Ort mit Besuch von Historiker*in und Künstler*innen
  • Juli – September: Fertigstellung der Ausstellung
  • Oktober: Ausstellungseröffnung in Kiew

Partner


Archiv


Ausschreibung

Sie möchten sich für eine Teilnahme an dem Projekt bewerben und mit Künstler*innen und Historiker*innen eine Ausstellung erstellen, die unsichtbare Orte in Ihrer Stadt wieder sichtbar macht? Dann schicken Sie uns bis zum 2.02.2020 Ihre Bewerbung!

Іdentifizieren Sie gemeinsam mit Ihren Schüler*innen in Ihrer Stadt oder Ihrer Gemeinde 1-3 Orte, die Sie dokumentieren und geschichtlich näher analysieren möchten. Machen Sie jeweils drei Fotos von diesen Orten und erläutern und begründen Sie Ihre Auswahl. Dann schicken Sie uns bis zum 02.02.2020 Ihre Bewerbung (Fotos, Erläuterung, Kontakt Schüler*innen, Kontakt Lehrkraft)


Voraussetzungen

  • Sie sind Lehrkraft an einer staatlichen Schule.
  • Die Lehrkraft muss einen biometrischen Reisepass besitzen.
  • Die teilnehmenden Schüler*innen gehen auf eine staatliche Schule.
  • Die Schüler*innen sind zwischen 15 und 17 Jahre alt.
  • Die Arbeitssprache ist Englisch. Das benötigte Sprachniveau bei Lehrkräften ist B1, bei Schüler*innen A2.
  • Sie können eine Gruppe von 3-4 Schüler*innen zusammenstellen, die gemeinsam mit Ihnen sowie den Historiker*innen und Künstler*innen an dem Projekt bis zur finalen Ausstellung teilnehmen.

Nach welchen Kriterien werden die Einsendungen beurteilt?

  • Kreativität, Ideenreichtum und fotografische Umsetzung
  • inhaltliche Überzeugungskraft
  • gute Argumentation
  • fotografische Qualität


Eine professionelle Jury von Historiker*innen und Künstler*innen übernimmt die Auswahl.

 

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