Internationaler Film-Workshop
„Flüchtlinge - damals und heute“

Flüchtlinge – damals und heute © glocalfilms.net © glocalfilms.net

Was bringt einen Menschen dazu, seine Heimat zu verlassen? Wodurch unterscheiden sich Migrationsbewegungen in der Vergangenheit von Flucht und Vertreibung heutzutage

Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich das Filmprojekt „Flüchtlinge – damals und heute“, das vom Goethe-Institut in Kooperation mit dem Deutschen Youth For Understanding Komitee e.V. organisiert und durchgeführt wird. Das Projekt wird aus Mitteln des Auswärtigen Amts zum Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland gefördert.

Der Workshop bringt 21 Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine, Polen und Deutschland zusammen und lädt sie zur Diskussion sowohl historischer als auch transnationaler Aspekte von Migrationsbewegungen in Vergangenheit und Gegenwart ein. Er bietet jungen Menschen somit die Chance, sich in einem internationalen Rahmen über ein Thema von besonderer gesellschaftlicher Brisanz auszutauschen.

Darüber hinaus vermittelt der Lehrgang den Schülerinnen und Schülern multimediale Kompetenzen. Von Film- und Audiotechniken über die Anwendung von Cutter-Software bis hin zum Arrangement einzelner Filmsequenzen werden Kenntnisse und Fertigkeiten im digitalen Bereich erprobt bzw. vertieft.

Der Workshop, der in den Monaten zwischen April und Oktober in drei Blöcken stattfinden wird, führt die Jugendlichen für jeweils eine Woche in die Ukraine (Riwne), nach Polen (Lublin) und nach Deutschland (Berlin).
 
Bis zum 26. März 2017 konnten sich Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 18 Jahren bewerben, die in einem der drei am Projekt beteiligten Länder die Schule besuchen, sich gerne mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen in globalen Kontexten auseinandersetzen sowie lebhaftes Interesse an der Produktion eines Films zum Thema „Flüchtlinge – damals und heute“ mitbringen.
 
Das Projekt wird mit Mitteln des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland gefördert und im Rahmen des deutsch-ukrainischen Sprachenjahres 2017/18 durchgeführt.