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Kult und Kultur BildFoto: Alona Tishyna © Goethe-Institut

School of Museum Competencies

Die vorhandene kulturelle Infrastruktur, wie etwa Museen, sieht sich in der Ukraine oft mehr als Verwalter als Motor für Veränderungen. Gemeinsam mit der NGO „Ukrainian Center for Museum Development“ kreiert das Goethe-Institut Ukraine partizipative Formen, in deren Rahmen Museumsmitarbeiter und Vertreter der freien Szene weitergebildet werden und sich neue Konzepte überlegen, die in der Zukunft Museen als Orte des kulturellen Lebens eine besondere Bedeutung für die Zivilgesellschaft erlangen können. Beim Auftaktworkshop in Dnipro vom 03.07.2018 bis 07.07.2018 nahmen 23 Akteure aus der gesamten Ukraine teil. Eingeladen waren außerdem Manfred Wichmann und Katrin Passens von der Stiftung Berliner Mauer sowie Sarah Grandke der Gedenkstätte Flossenbürg.
 
2016 fand das Projekt in Charkiw und Saporischja satt. 2018 können Aktivitisten und Multiplikatoren aus Museumslandschaften in Dnipro, Kirovograd, Mykolaiv, Kherson und Odessa am Projekt teilnehmen.

Im praktischen Teil erhielten fünf Museumsteams Mini-Stipendien für die Umsetzung ihres eigenen Projekts:

Technisches Museum „Zeitmaschine“ in Dnipro
Nationales Historisches Yavornytsky Museum in Dnipro
Dnipropetrovsk Kunstmuseum
Museum der Geschichte der Stadt Kamensky
Nikolayev Regionalmuseum für Ortsgeschichte
Kherson Art Museum

Am 13. November fand im Mystetskyi Arsenal eine Präsentation von fünf Projekten, die von Mini-Stipendien profitiert haben, statt, sowie Vorträge und Diskussionen von deutschen Museumsexperten:

Dr. Thomas Lutz hat über die Erfahrungen der Toporographie des Terrors Fundation gesprochen, die tragische Ereignisse nicht nur vom Standpunkt des Opfers, sondern auch durch die Untersuchung des Verbrechungsmechanismus abdecken.


Dr. Jörg Skriebeleit, Direktor der KZ-Gedenkstätte Flossenburg, hat über die Erfahrungen mit der Verwendung privater Fotos als Quellen für das Verständnis der Rolle gewöhnlicher leitender Angestellter berichtet.

Dr. Axel Klausmeier, Direktor der Gedenkstätte Berliner Mauer, hat eine provokante Frage gestellt: Wer waren die Wächter der ostdeutsch-westdeutschen Grenze: Opfer oder Täter?


Bildergalerie

  • Ukrainische Expertin Julia Vaganova Foto: Alona Tishyna © Goethe-Institut
  • Museum der Erinnerung an das jüdische Volk und den Holocaust in der Ukraine, Stadt Dnipro Foto: Alona Tishyna © Goethe-Institut
  • Trainings School of Museum Competencies, Dnipro Foto: Alona Tishyna © Goethe-Institut
  • Deutsche Expertin Katrin Passens Foto: Alona Tishyna © Goethe-Institut
  • Deutsche Expertin Sarah Grandke Foto: Alona Tishyna © Goethe-Institut
  • Besprechung. Trainings School of Museum Competencies in Dnipro. Expertin Katrin Passens. Foto: Alona Tishyna © Goethe-Institut
  • Workshop in Dnipro Foto: Alona Tishyna © Goethe-Institut
  • Manfred Wichman Foto: Alona Tishyna © Goethe-Institut
  • Axel Klausmeier Oleksiy Karpovych
  • Zenovij Mazuryk Oleksiy Karpovych
  • Jörg Skriebeleit Oleksiy Karpovych
  • Thomas Lutz Oleksiy Karpovych


Archiv

Eröffnungsveranstaltung in Charkiw. Foto: Yulia Grubina Foto: Yulia Grubina

Training in Charkiw

Vom 11. bis zum 15. Juli 2016 fand in Kooperation mit der NGO „Ukrainian Center for Museum Development“ ein fünftägiges Training für ukrainische Museumsexpertinnen und –experten in Charkiw statt.

Vorstellung der Projekte in Charkiw Foto: Vitalii Sydorenko

Vorstellung von vier Museumsprojekten

In Kooperation mit der Initiative „Pro Museum“ wurden vom Goethe-Institut Ukraine vier Museumsprojekte mit einer Förderung unterstützt, damit sie umgesetzt werden können.

Kult oder Kultur – Präsentation des Projekts Ergebnisse und Projektbroschüre. Foto: Vitalii Sydorenko Foto: Vitalii Sydorenko

Präsentation des Projekts Ergebnisse und Projektbroschüre

Am 29. November 2016 präsentieren das Goethe-Institut Ukraine und die NGO „Pro Museum“ die Ergebnisse des Projekts sowie die entstandene Publikation.

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