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Alle Workshops im Überblick

Uwe Klemm, Lehrer für Deutsch und Englisch, Lehrerfortbildner, medienpädagogischer Fachberater, Medienzentrum Jena

Der Workshop orientiert sich an den Zieltätigkeiten des Fremdsprachenunterrichts (Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen) und stellt anhand realistischer Unterrichtsbeispiele erprobte und nützliche Werkzeuge (Internetdienste und Apps) und Unterrichtsszenarien vor, die den Fremdsprachenunterricht wirksam bereichern und unterstützen können. Die Teilnehmer*innen werden Gelegenheit haben, einzelne Werkzeuge kurz selbst zu erproben.
Rainer Koch, Referent und Berater Deutsch als Fremdsprache, Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart
 

Die Nutzung digitaler Medien im Fremdsprachunterricht bietet viele Möglichkeiten um den Lernstoff anschaulicher zu gestalten. Das Hören, Sehen, Experimentieren und Nachprüfen mit digitalen Hilfsmitteln bringt Abwechslung, die sich positiv auf die Motivation der Lernenden auswirkt. Sowohl das individuelle als auch das gemeinsame Lernen kann so mehr Spaß machen, während der Lernprozess durch die digitalen Komponenten sichtbarer wird.
In diesem Workshop werden anhand einiger ausgewählter Lehrwerke aus dem Schul- und Erwachsenbereich die Möglichkeiten der digitalen Hilfsmittel, wie Lernplattformen, digitale Versionen für Whiteboards, Apps, Klett Augmented und Online-Übungen in praktischer Form aufgezeigt. Die Teilnehmenden erhalten zudem einen Einblick in die Arbeit mit einem Learning Management System (LMS).
Agnieszka Bogasz-Groß, Instructional Designer, Cornelsen Verlag Berlin
 

Nahezu alle DaF-Lernenden und -Lehrenden besitzen heute Smartphones, die sie im Alltag nutzen. Messungen zeigen, dass dabei die vier Fertigkeiten Hören-Lesen (rezeptiv) sowie Sprechen–Schreiben (produktiv) dominieren. Wie kann man dies im Präsenzunterricht didaktisch nutzbar machen? Welche Möglichkeiten ergeben sich für Blended-learning-Formate? Das Innovationslabor Futur d des Verlags Cornelsen widmet sich diesen Fragen und stellt innerhalb dieses Workshops sein neues kurstragendes DaF-Lehrwerk vor, welches im Präsenzunterricht eingesetzt werden kann.  Es orientiert sich am neuen GER, bezieht die Smartphones der Lernenden für kreative Übungstypen didaktisch sinnvoll ein und unterstützt die Lehrkräfte, in dem es alle Medien in einem Programm zusammenfasst.
Gezeigt und diskutiert werden in diesem Workshop Aufgaben- und Übungsformate sowie Möglichkeiten zur Förderung von Kommunikation und Interaktion, was die Lernenden beim Erreichen von Lernzielen, sowie die Lehrenden bei der Planung und Gestaltung von Lehr-Lernprozessen unterstützen kann.
Serhii Nikitchin, Mitbegründer und Geschäftsführer Spark Systems Kiew
 

Die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine – der Chatbot – steht im Zentrum dieses Workshops. Welche Möglichkeiten ergeben sich durch die Nutzung eines Chatbots für das Fremdsprachenlernen? Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in den Aufbau und die Nutzung von Chatbots, besonders im Bereich des Fernstudiums, der modernen Sprachlernmethoden und der Lenrplattform Spark Systems.  Anschließend wird gemeinsam ein Mehrzweck-Virtualtutor entwickelt. Dabei werden folgende Fragen berücksichtigt:
 
- Was sind technologische Störfaktoren, die die Effizienz des Lernens verhindern?
- Welche Routineverfahren können durch einen Chatbot automatisiert werden?
- Welchen Einfluss hat der Systemcharakter auf die Qualität des Lernens?
- Welche modernen Sprachlernmethoden sind am wirksamsten und wie kann man sie mit modernen Technologien umsetzen?
 
Im Anschluss an den Workshop können die Teilnehmenden einen gemeinsam entwickelten Chatbot mitnehmen und mit ihren Lernenden ausprobieren.
Yurii Haiduchenko, Experte, Osvitoria Kiew
 

Einer der größten Stressfaktoren für Schulkinder sind Noten. Nichtsdestotrotz müssen ihre Schulleistung und ihr Lernstand aber bewertet werden können. Kann das Bewertungsverfahren anders laufen? Wie kann man Leistungen ohne Noten bewerten und welche Vorteile ergeben sich daraus? Wie kann man das gesamte Bewertungssystem in Schulen anders gestalten?
                   
Der Workshop umfasst folgende Inhalte:
 
• Klärung der Begrifflichkeit der formativen Bewertung, Kriterien- und Sammelbewertung;
•   Werkzeuge für formative Bewertung;
•   Rubriken für Kriterienbewertung;
•   Lehrerfeedback;
•   Online-Instrumente für formative Bewertung;
•   und vieles mehr.
 
Svitlana Khilai, Microsoft Innovative Education Trainer, Navigator Corporation Kiew
 

Transformation der Bildung: Wie kann der Unterricht die Lernenden am besten auf die Zukunft vorbereiten? Wie fördert man Fähigkeiten, die für das reale Leben benötigt werden? Und wie kann man die Schüler*innen für den Unterricht motivieren? Mit der neuen Abwandlung des beliebten Spiels Minecraft: Education Edition  geht dieser Workshop diesen Fragen nach.

Sicherlich haben Sie bereits beobachtet, mit welcher Begeisterung Ihre Schüler*innen in Minecraft etwas kreieren. Nun geht es darum, diesen Erfindergeist mit dem Erlernen von Sprachen und Inhalten zu verbinden. Während dieses Workshops werden Svitlana Khilai und Nina Kutuzova Sie mit dem Spiel Minecraft: Education Edition (M:EE) vertraut machen. Die Referentinnen zeigen  verschiedene Möglichkeiten der Nutzung von Minecraft im Unterricht auf und berichten von ihren Erfahrungen mit der Nutzung von Minecraft: Education Edition im Unterrichtsgeschehen. Dadurch können die Teilnehmenden die Erweiterungen des Spiels für Lehrkräfte kennenlernen, erfahren wie das Spiel gesteuert wird und selbst eigene Konstruktionen in der M:EE-Welt aufbauen.
Dr. päd. Yuliya  Kazhan, Dozentin und Leiterin des Lehrstuhls für deutsche und französische Philologie, Staatliche Universität Mariupol
 

Mobile Endgeräte sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie sind ein wichtiges Kommunikationsmittel und ein Unterhaltungsmedium, das auch für Unterrichtszwecke sinnvoll eingesetzt werden kann, obwohl Fremdsprachenlehrerinnen und –lehrer dem oft mit Skepsis gegenüber stehen. Online findet sich eine große Auswahl an modernen Tools und Apps, die eine effektive Wortschatzarbeit im Deutschunterricht ermöglichen und von der die Lernenden profitieren können. Diese Entwicklung steht niemals still – umso ratsamer ist es, auf dem Laufenden zu bleiben. Obwohl dies nicht heißt, dass alle Kolleginnen und Kollegen Medienexpertinnen und –experten sein müssen, ist es von Nutzen, die oft intuitive Bedienung von Apps zu verstehen.

Innerhalb dieses Workshops wird gezeigt, wie man einerseits mit bewährten klassischen Verfahren und andererseits mit digitalen Medien neue Vokabeln erlernen und Wortschatzkenntnisse festigen kann. Durch erprobte Beispiele wird veranschaulicht, wie der Unterricht durch den  Einsatz digitaler Medien bereichert werden kann. Es werden Memory und Bingo gespielt, weitere Wortschatzspiele ausprobiert und Anwendungen wie learningapps.org, Bingo Card Generator und Quizizz  vorgestellt.
Die sinnvolle Kombination der analogen und digitalen Arbeitsformen hilft, den sprachlernbezogenen Mehrwert mobiler Geräte aufzugreifen und den Deutschunterricht effektiver zu gestalten.

 
Svitlana Sotnykova, Dr. phil., Dozentin am Lehrstuhl für Deutsche Philologie und Übersetzung, Nationale Karasin-Universität Charkiw
 

Im Zeitalter der Computer und des Internets ist es kein Problem, Fremdsprachen nicht nur zu Hause oder im Klassenzimmer, sondern auch unterwegs zu lernen - sei es in der U-Bahn, im Zug oder im Wartezimmer des Arztes. Um diesen Prozess interessant und interaktiv zu gestalten und dadurch die Motivation der Lernenden zu erhöhen, können Lernplattformen und mobile Apps eingesetzt werden.

In diesem Workshop werden populäre Lernplattformen und mobile Apps vorgestellt und ausprobiert, insbesondere Kahoot, Quizlet, FunEasyLearn und LearningApps. Die Teilnehmenden haben eine Möglichkeit, auf der Lernplattform und unter den Apps zielgruppengerechte Übungen zu finden und eigene zu kreieren. Dabei wird großer Wert auf die Entwicklung der Teilfertigkeiten Wortschatz und Grammatik sowie der Schreibfertigkeit und des Leseverstehens gelegt. Gearbeitet wird in verschiedenen Sozialformen: Einzelarbeit, Partner- und Gruppenarbeit, oft in Form eines Wettbewerbs. Auf diese Weise wird garantiert, dass das Sprachenlernen kein langweiliges Pauken sein muss, sondern zu einem motivierenden Lernerlebnis werden kann.

Die Teilnehmenden dieses Workshops werden gebeten, ihr Smartphone mit Internetzugang mitzubringen, um an allen Aktivitäten teilnehmen zu können.
Svitlana Balashova, Projektkoordinatorin Bildungskooperation Deutsch, Goethe-Institut Ukraine, Kiew
 

Dank dem mobilen Internet können wir unabhängig von Zeit und Ort auf Informationen zugreifen. Dies verändert sowohl die Lerngewohnheiten unserer Lernenden als auch unsere eigenen.

Mit welchen digitalen Angeboten können Sie einen abwechslungsreicheren Unterricht gestalten? Welche Angebote unterstützen Sie dabei, auf die individuellen Bedürfnisse Ihrer Schüler*innen und Studierenden einzugehen? Und welche Angebote eignen sich, um  Ihre Lerner*innen zum Deutschlernen außerhalb des Unterrichts zu motivieren?

Welche Angebote stehen Ihnen als Deutschlehrkraft zur Verfügung, um sich flexibel weiterzubilden und eigene Kompetenzen auszubauen? Wie und wo können Sie sich mit anderen Deutschlehrenden austauschen und Anregungen für die eigene Unterrichtspraxis bekommen?

Auf all diese Fragen bekommen Sie in diesem Workshop eine konkrete Antwort. Wir schauen uns die kostenlosen Online-Angebote des Goethe-Instituts gemeinsam an und erarbeiten zusammen, wie Sie diese Angebote direkt in Ihre Unterrichtspraxis integrieren können.
Sie bekommen die Gelegenheit, die ausgewählten Lernangebote mit Hilfe von Ihren Smartphones und Tablets zu erproben.

Am Ende steht eine individuelle Sammlung von den für Ihre eigene Lehr-und Lernrealität relevanten Angeboten des Goethe-Instituts.



 
Charlotte Carnehl, Programmdirektorin Deutschland, Lie Detectors Berlin
 

Das Internet ist zunehmend geprägt von Falschnachrichten (sogenannten Fake News) und manipulierten Inhalten. Die gemeinnützige Organisation Lie Detectors hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen dabei zu helfen, Fakten von Falschmeldungen zu unterscheiden und die Grauzonen dazwischen besser zu verstehen. Woher bekommen junge Menschen ihre Informationen? Wie lassen sich Medienkompetenz und Quellenprüfung in den Unterricht integrieren? Dieser interaktive Workshop stattet Lehrer*innen mit praktischen Tools aus, um das Thema Falschnachrichten mit ihren Schüler*innen zu behandeln.
Julia Heidinger, Sabrina Jodexnis, Co-Founderinnen des Social Developers Club Hamburg

Innerhalb dieses Workshops werden die Ergebnisse des 2-tägigen App Programmier-Workshops präsentiert, gefolgt von einem Vortrag zum Thema „Künstliche Intelligenz“.

In einer sich stetig wandelnden Welt ist das Thema Digitalisierung stark verankert. Dazu gehört ebenso ein wachsendes Interesse am Thema Künstlicher Intelligenz. Während die einen dies lediglich für ein Buzz Word halten, verbinden andere damit komplexe Algorithmen, Maschinen, die lernen können, Roboter und selbstfahrende Autos. Durch das schnelle Vorantreiben automatisierter Technologien, steigt auch die Nachfrage an kompetenten Nachwuchstalenten in genau diesem Bereich.

Die Gründerinnen des Social Developers Club geben in diesem Workshop einen Überblick über das Thema Künstliche Intelligenz. Was bedeutet es, wenn Maschinen lernen können? Was gehört zu dem Bereich Künstlicher Intelligenz und was sind praktische Anwendungsbeispiele?

Wie können die Schülerinnen und Schüler von heute auf solche Berufe vorbereitet werden? Der Workshop verschafft zudem einen Einblick in aktuelle Lern- und Lehrmaterialien, sowie Anwendungen die das Thema für junge Menschen praktisch darstellen.
Viktoriia Shcherbakova, Lehrkraft am Goethe-Institut Ukraine, Kiew

Wie kann ein Schüler oder eine Schülerin als Student*in handeln? Wie kann eine Lehrkraft ihre Schüler*innen zum autonomen Lernen motivieren? Wie können die Ergebnisse der selbstständigen Arbeit möglichst schnell überprüft werden? Alle diese Fragen bilden den Leitfaden des Workshops, in dem die aktuellen Themen „Digitalisierung des Lernprozesses“ und „CLIL im Einsatz“ erörtert und anhand der zusätzlichen Angebote des Goethe-Instituts von Kinder- und JuniorUni behandelt werden. Der Workshop gibt einen Einblick in die  Struktur und den Aufbau der Lernplattformen der digitalen Kinder- und JuniorUni, stellt deren Besonderheiten (technische und methodische) und Einsatzmöglichkeiten vor, und beinhaltet praktische Experimente.

Die zunehmende Digitalisierung des Lernprozesses stellt jede Lehrkraft vor berufliche Herausforderungen, da für das Schulprogramm und die jeweilige Zielgruppe passende Materialien vorbereitet bzw. ausgesucht werden müssen. Die Materialien der digitalen Kinder- und JuniorUnis können die Unterrichtsplanung enorm erleichtern und die Arbeit im Unterricht abwechslungsreicher gestalten.
Stefanie I. Fischer, Dozentin und Lehrerfortbildnerin, Bildungsreferentin, Hueber-Verlag Frankfurt am Main
                                                                                                      
Der technologische und gesellschaftliche Wandel stellt die Bildung vor große Herausforderungen. Wie wird sich Lernen und Lehren in Zeiten des digitalen und globalen Wandels verändern? Der neue Begleitband des Hueber-Verlags greift diese Entwicklungen auf, indem er den GER mit neuen Skalen für sprachliche Bereiche und kommunikative Aktivitäten erweitert. Plurilinguale und plurikulturelle Kompetenzen, Mediation oder Online-Interaktion setzen neue Maßstäbe, die in der neuen Lehrwerksgeneration des Hueber-Verlags konsequent umgesetzt werden. Ziel des Unterrichts ist es nicht mehr, aus Fremdsprachenlernenden Muttersprachler*innen zu machen, sondern Sprachkompetenz, das Wissen über Sprache sowie interkulturelle Kompetenzen der Lernenden auszubauen. Das Thema Mediation wird durch die Bereiche Erklärkompetenzen, Teamfähigkeit, interkulturelle Fähigkeiten und strategisches Wissen in Form von neuen Aufgabenformaten integriert. Neue digitale Textformen und neue Lernwerkzeuge wie Erklärfilme stellen weitere wichtige Komponenten dar.

Wie die Lehrwerksautor*innen diese Kompetenzen verbinden zeigt Ihnen Stefanie I. Fischer am neuen Grundstufenlehrwerk Momente. Neu ist, dass der gesamte Lernstoff sowohl als  Print-Version als auch digital zur Verfügung steht. Dadurch wird es für Lehrkräfte noch einfacher, binnendifferenziert zu arbeiten und Konzepte wie Flipped Classroom oder Blended Learning einzusetzen. Lernen Sie in diesem Workshop die Zukunft des Lernens kennen!
Dr. Viktoriya Syno, Dozentin am Lehrstuhl für deutsche Philologie der Uschhoroder Nationaluniversität, Deutschlehrerin am Sprachlernzentrum Uschhorod, Multiplikatorin des Goethe-Instituts Ukraine, Uschhorod
 

Es ist unmöglich eine Sprache ohne landeskundlichen Hintergrund zu erlernen. Oft wird dieser jedoch eindimensional mittels Zahlen, Sehenswürdigkeiten, Persönlichkeiten und skurriler Fakten abgehandelt. Die Realität ist viel komplexer – aber wie kann man ihr gerecht werden? Mithilfe unterschiedlicher digitaler Angebote kann man nicht nur grundlegendes Faktenwissen vermitteln, sondern auch Wissen über Mentalität, Sitten, Bräuche und Besonderheiten der D-A-CH-Länder. Dieser Workshop setzt sich mit den zahlreichen fertigen Arbeitsblättern und interaktiven Spielen, die es derzeit im Internet zu finden gibt, auseinander. Des Weiteren werden Möglichkeiten des projektorientierten Deutschunterrichts aufgezeigt. Durch zahlreiche Vergleichsmöglichkeiten zwischen dem Heimatland der Lernenden und den D-A-CH-Ländern können Toleranz und Verständnis gefördert werden.

Durch das Ausprobieren verschiedener Online-Puzzles, Schnitzeljagden mit QR-Codes und weiterer Rätsel kann in diesem Workshop ausprobiert werden, wie die Kultur der D-A-CH-Länder anschaulich vermittelt werden kann. Zusätzlich lernen die Teilnehmenden, wie sie ihre Smartphones verwenden können, um die Motivation der Lernenden sowie ihr Interesse an den deutschsprachigen Ländern zu steigern.
Isabella Schmid, Leitung Medienkompetenzprojekte, Bayerischer Rundfunk München
 

Die Medienwelt von Kindern und Jugendlichen ist zunehmend vernetzt und vielschichtig. Smartphones, Tablets und Spielkonsolen ermöglichen einen beinahe unbegrenzten Zugang zur digitalen Welt, was für Heranwachsende verlockend und gefährlich zugleich ist. Zwar sind die „Digital Natives“ in Sachen Technikkompetenz ihren Eltern und Lehrkräften oft überlegen, jedoch fehlt es vielen von ihnen an Wissen um den richtigen, sicheren Umgang mit dem Internet und den sozialen Netzwerken. Sich sicher in der digitalisierten Medienwelt zu bewegen ist eine Kernkompetenz unserer Zeit. Einen wichtigen Beitrag zur Medienerziehung leisten dabei die Schulen. Die Website „so geht MEDIEN“ des Bayerischen Rundfunks möchte dies unterstützen.
 
Innerhalb dieses Workshops werden die Medienbasics besprochen, zum Beispiel: „Wie wird aus einer Meldung eine Nachricht im Fernsehen?“ und „Was regelt das Urheberrecht?“                                                                        
 
Außerdem geht es um Herausforderungen in der Medienwelt: „Was bewirkt eine Filterblase und wie kommt sie zu Stande?“ Oder: „Wie erkennt man Fake News im Netz?“ Zu jeder Unterrichtseinheit gibt es auf der Website ein einführendes Video, vertiefende Informationen und den Vorschlag für einen Stundenablauf, der die aktive Teilnahme der Schüler*innen fördert. Teilnehmende dieses Workshops können an praktischen Übungen teilnehmen und lernen, wie man mit einem Quiz den Lernstoff bei den Jugendlichen abfragen kann.
Elke Dillmann, Journalistin, Medienpädagogin, Hochschuldozentin, Bayerischer Rundfunk München
 

Medien verstehen durch Medienproduktion: Fast alle besitzen ein Smartphone mit Kamera - das lässt sich nutzen für den Unterricht. Beim Erstellen von Erklärvideos oder Videobotschaften erarbeiten sich die Lernenden den Stoff selbstgesteuert und setzen ihn kreativ um. Gleichzeitig lernen sie, mediale Produkte zu analysieren und decodieren. Der Workshop startet mit einem Überblick über die verschiedenen Formen von Webvideos und einem kurzen Input zu Dramaturgie, Storytelling und Bildgestaltung, bevor die Teilnehmenden dann mit eigenen Smartphones kurze Video-Sequenzen erstellen. Anschließend werden einige Exemplare vorgestellt und besprochen. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Wenn möglich sollte ein eigenes Smartphone mitgebracht werden.
Yevgenia Gagarkina, Classroom
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