Meine Schule der Zukunft
Lehrerwettbewerb

Meine Schule der Zukunft Foto: colourbox.de

Haben Sie eine Vision, wie die Bildungsreform Ihre Schule verändern wird? Wie sieht Ihre Schule der Zukunft aus? Probieren Sie etwas aus und berichten Sie darüber!

Im Zuge der Bildungsreform in der Ukraine werden grundsätzliche Fragen gestellt, die Dauer der Schullaufbahn, Bildungsinhalte, innovative Ansätze im Unterricht sowie Zahl der Unterrichtseinheiten betreffen. Das neu beschlossene Bildungsgesetz der Ukraine räumt der Schule und dem einzelnen Lehrer mehr Autonomie ein: Entscheidungen der Schwerpunktfächer, Unterrichtsgestaltung, Einsatz des Lehrmaterials und vieles mehr. In Verbindung mit dem Dezentralisierungsprozess in der Ukraine werden dadurch die Voraussetzungen geschaffen, strukturelle Änderungen im gesamten Land anzustoßen.
 

Mit diesem Wettbewerb möchten wir Lehrerinnen und Lehrer auffordern, in einem Team und fächerübergreifend ein Projekt zu planen (interdisziplinär) und mit Ihren Schülerinnen und Schülern durchzuführen, nachdem Sie sich mit dem Programm „Neue Ukrainische Schule„ und dem neuen Bildungsgesetz befasst haben.
Wählen Sie zusammen mit Kolleginnen oder Kollegen ein für Ihren Unterricht zentrales Thema der Bildungsreform, welches sich auf ihre eigene Schule und Umgebung bezieht. Der Beitrag zu dem Wettbewerb soll zeigen, welche Inhalte, Ziele und Ergebnisse das Projekt hat und nach welchen einzelnen (methodisch-didaktischen) Schritten es durchgeführt wurde. Zeigen Sie z.B. wie Sie die Kompetenzorientierung kombiniert mit der Digitalisierung in Zukunft umsetzten wollen. Oder planen Sie ein Projekt zum kompetenzorientierten, fächerübergreifenden Unterricht mit Kolleginnen und Kollegen. Oder überlegen Sie sich, welchen Einfluss die Bildungsumgebung auf das Lernern Ihrer Schülerinnen und Schüler hat und wie Sie daraus ein Projekt entwickeln können und evaluieren Sie dieses an konkreten, vorher bestimmten Indikatoren.
 
Das Lehrerteam mit dem besten Projektentwurf bzw. der besten Projektdokumentation wird zu einem Besuch nach Deutschland eingeladen, um innovative Einrichtungen und Arbeitsformen in der schulischen Bildung in Deutschland kennenzulernen. Dem 2. und 3. Platz winken attraktive Sachpreise. Die 10 besten Projektdokumentationen werden während des Bildungskongress zum Abschluss des deutsch-ukrainischen Sprachenjahrs 2017/2018 im Juni 2018 in Kiew der Öffentlichkeit präsentiert und als Beispiele guter Praxis auf den Internetseiten des Goethe-Instituts Ukraine veröffentlicht.
 
  • Alle staatlichen allgemeinbildenden Schulen mit Deutschunterricht oder wo dieser ab dem Schuljahr 2018/2019 eingeführt werden soll.
  • Ein Team aus min. 2 Personen, in dem mindestens eine/r der Beteiligten als Deutschlehrkraft mit Deutsch als 1. oder 2. Fremdsprache unterrichtet. Alle Beteiligten müssen an der Schule fest angestellt sein.
  • Mindestens eine Schülergruppe muss Teil des Projekts sein. Die Schülergruppe kann aus allen Klassenstufen (auch klassen- und fächerübergreifend) kommen – Voraussetzung ist, dass sie als ganze Klasse oder als Gruppe Deutsch lernen.
Führen Sie mit Schülerinnen und Schülern Ihrer Schule (Ihrer Klasse, einer Fachgruppe oder klassenübergreifend) ein Projekt durch und reichen Sie eine Dokumentation des Projektes in deutscher Sprache als Beitrag zum Wettbewerb ein.

Das  PROJEKT soll
  • dazu dienen, ausgewählte Inhalte der Bildungsreform auszuprobieren; es soll sich nicht auf der theoretischen Ebene damit beschäftigen
  • einen aktuellen Bezug zu der Region / Stadt  der Schule und zum Leben der Schüler erarbeiten und das Fach Deutsch einbeziehen
  • in ukrainischer oder deutscher Sprache mit den Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden (Deutsch ist möglich, aber nicht Bedingung)
  • von den Schülern gemeinsam entweder im Unterricht oder im „freiwilligen Bereich“ unter methodisch-didaktischer Leitung der Lehrkräfte durchgeführt werden
  • Beispiele, Ideen, Vorschläge, etc. aus der Bildungsreform aufnehmen und konkret umsetzen oder ihre konkrete Umsetzbarkeit aufzeigen
  • als „Beispiel guter Praxis“ auch für andere Schulen und Schülergruppen dienen (Die besten Projektdokumentationen werden auf der Internetseite des Goethe-Instituts Ukraine veröffentlicht.)
  Die DOKUMENTATION soll 
 
  • in deutscher Sprache verfasst sein
  • mit Hilfe der Dokumentationsvorlage (Beschreibung des Projektes: Ausgangslage, Idee und Ziel, Dokumentation der Durchführung, Darstellung der Ergebnisse) verfasst werden.  Andere Vorlagen können nicht in die Bewertung aufgenommen werden!
  • eine Illustration anhand von Bildern, Plakaten etc. der Projektarbeit bzw. der Projektergebnisse enthalten (als Datei, auf einem Flashstick, einer CD oder DVD  -diese können in ukrainischer oder deutscher Sprache verfasst sein)
  • eine verständliche Auflistung der didaktisch-methodischen Planungen und Schritte aufzeigen
  • die Ausgangslage, die Fragestellung, die erwartete Veränderung, die Ziele und Ergebnisse des Projekts formulieren 
Wann findet der Wettbewerb statt?               
In der Ukraine beginnt der Wettbewerb mit Veröffentlichung dieser Ausschreibung.
Die Wettbewerbsbeiträge können bis zum 31. März 2018 eingereicht werden.
 
Die Jury besteht aus deutschen und ukrainischen Mitgliedern und wird die Beiträge zum Wettbewerb danach bewerten, ob
  • das Projekt einen deutlichen Bezug zum Thema der Bildungsreform und ihren Inhalten hat
  • das Projekt einen deutlichen Bezug zur Region / Stadt und zum Alltag (Gegenwart, Zukunft) der beteiligten Schüler hat
  • ein deutlicher fächerübergreifender Bezug bei der Bearbeitung des Projektthemas erkennbar ist (nicht nur Übersetzung ins Deutsche)
  • deutlich erkennbar ist, dass und wie eine Deutschlehrkraft und Lehrkräfte aus anderen Fächern für das Schülerprojekt zusammen geplant und gearbeitet haben 
  • deutlich erkennbar ist, dass das Projekt von den Schülern erarbeitet und umgesetzt wurde
  • die textliche und bildliche Darstellung (evtl. auch Erstellung von Gegenständen, etc.) verständlich und überzeugend sind 
  • das Projekt in einer vergleichbaren Art auch von anderen Schulen nachgeahmt werden kann
  • das Projekt einen innovativen Charakter mit konkreter Umsetzung in der Zukunft hat
  • die methodisch-didaktischen Planungen und Schritte bei der Durchführung des Projekts überzeugend und deutlich erkennbar sind 
Als Ansprechpartner bei Rückfragen zum Wettbewerb stehen Ihnen folgende Kontakte zur Verfügung: 
 

Susanne Becker. Foto: Goethe-Institut/Mykola Ivashchenko Susanne Becker
Stellvertretende Institutsleiterin, Leiterin der Spracharbeit
susanne.becker@goethe.de
Eva Korb Eva Korb
Referentin für Bildungskooperation Deutsch
eva.korb@goethe.de
Volodymyr Volyk
Koordinator des Projekts „Deutsch-Ukrainisches Sprachenjahr 2017/2018“
volodymyr.volyk@goethe.de

Teilnahmebedingungen

Wenn Sie an dem Wettbewerb teilnehmen möchten, füllen Sie diese Dokumente aus:

 
Bitte die gescannte Dokumente als Emailanhang versenden Viktoria.Korzhyk@goethe.de

Einsendeschluss: 31. März 2018