Präsentation Luhansk’s Art & Facts

Luhansk’s ART & Facts – Präsentation des virtuellen Museums. Foto: Eugene Sulimenko Foto: Eugene Sulimenko

Do, 24.11.2016

IDP House

Wul. Kyryliwska 13D
Kiew

Präsentation des virtuellen Museums über Kultur aus dem Donbass

In Kooperation mit dem Goethe-Institut Ukraine und der Expertise des Berliner Friedrichshain-Kreuzberg-Museums hat die ukrainische Gruppe STAN ein virtuelles Museum entwickelt, auf dessen Website über zeitgenössische Artefakte und Kunstobjekte informiert wird, die nach der Annexion zurückgelassen werden mussten, sowie über Kulturevents im Donbass und Künstler, die dort tätig gewesen sind. Das Projekt bemüht sich darum, die Erinnerung an das künstlerische Schaffen in den besetzten Gebieten am Leben zu erhalten.

Die Veranstaltung wird durch einen Kurzvortrag von Herrn Martin Düspohl, Direktor des Friedrichshain-Kreuzberg-Museums, eröffnet neben der interaktiven Präsentation des virtuellen Museums durch die Gruppe STAN und Frau Jana Braun, Kuratorin aus Berlin, wird es Gruppendiskussionen zu der zukünftigen Verwendung des virtuellen Museums sowie Kunstinterventionen von Künstlerinnen und Künstlern aus dem Donbass geben.

Martin Düspohl. Foto: privat Martin Düspohl | Foto: privat Martin Düspohl ist Leiter des Friedrichshain-Kreuzberg-Museums in Berlin. Nach dem Studium der Erziehungswissenschaften und Soziologie an der Freien Universität Berlin war er von 1983 bis 1986 verantwortlich für die Programmorganisation des Kommunalen Kulturzentrums Ballhaus Naunynstraße in Berlin-Kreuzberg und 1987 bis 1990 geschäftsführender Vorstand von Stattreisen Berlin e.V., einem Veranstalter von Studienreisen nach Berlin. Im Rahmen seiner Museumstätigkeit seit 1990 beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit Fragen der Stadtentwicklung und Sozialgeschichte Berlins, mit Migrationsgeschichte sowie mit Erwachsenenbildung im Museum. Er hat an zahlreichen Publikationen zu diesen Themen mitgewirkt. In den Jahren 2009 bis Mai 2016 war er zugleich Leiter des Fachbereiches Kultur und Geschichte des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg.

Jana Braun. Foto: privat Jana Braun | Foto: privat Jana Braun ist Diplom-Museologin aus Berlin. In den Jahren 2010 und 2011 arbeitete sie während des Interimsbetriebs und bis zur Eröffnung der Dauerausstellung in der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam, die an die Geschichte des vormaligen KGB-Gefängnisses erinnert. Von 2011 bis 2013 war sie Volontärin im Bereich Ausstellungsmanagement im Friedrichshain-Kreuzberg Museum und arbeitetet seit 2014 freiberuflich an verschiedenen Museen in nationalen und internationalen Projekten, spezialsiert auf die Bereiche 2D-Digitalisierung, Onlinepräsenz von Museen und Besucherforschung. Mit dem Ziel digitalen Zugang zu verschiedenen Sammlungen zu schaffen arbeitet sie eng mit den Organisationen Europeana, Deutsche Digitale Bibliothek und iRights zusamme.

Zurück