Ausstellungeröffnung Ausstellungsprojekt „Die Grenze“

Die Grenze. Ausstellungsprojekt © Goethe-Institut © Goethe-Institut

Di, 20.06.2017

Kunstzentrum Plivka

Wul. Wasylkiwska 1
Kiew

Die Grenze. Ausstellungsprojekt

Wo endet Europa, wo beginnt Asien? Dies ist die Leitfrage eines mehrjährigen Ausstellungsprojekts des Goethe-Instituts, das in Kooperation mit dem Hartware MedienKunstVerein (HMKV) in Dortmund und zahlreichen Partnerinstitutionen in Osteuropa und Zentralasien realisiert wird.

„Die Grenze“ erkundet und reflektiert Grenzen und Grenzziehungen unterschiedlichster Art: als territoriale Ein- oder Ausgrenzung, als kulturelle oder soziale Trennlinie, als Instrument, das „Wir“ von den „Anderen“ zu unterscheiden. „Grenze“ ist hier als Metapher zu verstehen. Dabei dient die geografische wie auch die kulturelle Grenze zwischen Europa und Asien als roter Faden. Das Projekt nähert sich dieser Thematik aus künstlerischer Sicht und lenkt den Blick auf die kulturelle Dimension, um so eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Prozessen, Motivationen und Ursachen von Grenzziehungen zu befördern.

Im Fokus des Projekts steht eine jüngere Generation von Künstlern und Kulturschaffenden, die ihre Reflexionen und Einsichten ab 2017 gemeinsam in einer Wanderausstellung in Osteuropa, Russland, Zentralasien und Deutschland zeigen. Ukraine ist mit den Kunstrefelexionen von Anastasia Zhyvkova und Alina Alina Kopytsa vertreten.

Zur Teilnahme an der Ausstellung sind folgende Künstlerinnen und Künstler eingeladen:

Umida Achmedova / Oleg Karpov (Taschkent, Usbekistan), Alisa Berger (Köln, Deutschland), Aytegin Djumaliev (Bischkek, Kirgisistan), Natalia Dyu (Almaty, Kasachstan), Saule Dyussenbina (Almaty, Kasachstan), Farhad Farzaliyev (Baku, Aserbaidschan), Katya Isaeva (Moskau, Russland), Anton Karmanov (Nowosibirsk, Russland), Alina Kopytsa (Kiev, Ukraine), Gaischa Madanova (Almaty, Kasachstan / München, Deutschland), Taus Makhatcheva (Moskau, Russland), Eleonore de Montesquiou (Berlin, Deutschland), Stanislaw Mucha (Berlin, Deutschland), Marat Raimkulov (Bischkek, Kirgisistan), Alla & Aleksey Rumyantseva (Duschanbe, Tadschikistan), Sergej Schabohin (Minsk, Belarus), Sofia Tabatadze & Nadia Tsulukidze (Georgien), Alexander Ugay (Almaty, Kasachstan), Viron Erol Vert (Berlin, Deutschland), Where Dogs Run (Jekaterinburg, Russland), Tasja Zhivkova (Kiew, Ukraine),  Olga Zhitlina (St Petersburg, Russland)

„Die Grenze” ist ein Ausstellungsprojekt des Goethe-Instituts.

Kuratoren:  Inke Arns, HMKV, und Thibaut de Ruyter, Berlin.

Mit Stationen in Moskau, Sankt Petersburg, Krasnojarsk, Kiew, Tiflis, Minsk, Dortmund und in Zentralasien. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

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