Runder Tisch Erinnerung an den Holocaust: Wissenschafts- und Bildungsaspekte

Runder Tisch: Erinnerung an den Holocaust Foto: UCHS ©

Mi, 27.01.2021

Online

Am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust veranstalten das Ukrainische Zentrum für Holocaust-Studien und das Goethe-Institut Ukraine ein Symposium zum Thema „Ukrainische Gesellschaft und Erinnerung an den Holocaust: Forschung und Bildung“.
 
Bereits zum 14. Mal findet anlässlich des Internationalen Gedenktages am 27. Januar ein Runder Tisch des Ukrainischen Zentrums für Holocaust-Studien statt. Seit 10 Jahren besteht dafür die Kooperation mit dem Goethe-Institut Ukraine. Auf dieser jährlichen Plattform werden brisante und hochaktuelle Themen der ukrainischen Gesellschaft diskutiert, in diesem Jahr steht die Weitergabe des Gedenkens und Erinnerungskultur an die Jugend im Fokus.
 
Neue Impulse für die Wissensvermittlung über den Holocaust insbesondere in der Ukraine und ein lehrendes Gedenken an dieses einzigartige Verbrechen der Menschheitsgeschichte – entlang dieser Leitpunkte diskutieren auch in diesem Jahr wieder Expertinnen und Experten am 27. Januar, allerdings dieses Mal nicht präsentisch, sondern per Videokonferenz.
 
Zur offiziellen Eröffnung sprechen Vertreterinnen und Vertreter der deutschen und israelischen Botschaft, sowie die Leiter der beiden ausrichtenden Institutionen im Goethe-Institut Ukraine. Die Vertretung der Vereinten Nationen in der Ukraine, das Ukrainische Institut für nationales Gedenken, sowie die eingeladenen Vertreterinnen und Vertreter des ukrainischen Außenministeriums werden mit Videobotschaften zum Gedenktag beitragen. Aufgrund der aktuellen Situation findet das Programm ausschließlich online statt.
 
Neben den Beiträgen von ukrainischen Forscherinnen und Forschern werden verschiedene Bildungsprojekte und Neuerscheinungen des Ukrainischen Zentrums zur Erforschung der Geschichte des Holocausts präsentiert, darunter Erinnerungen, wissenschaftliche Abhandlungen und die besten Forschungs- und Kunstarbeiten von Schülerinnen und Schülern. Ukrainische Lehrkräfte teilen ihre praktischen Erfahrungen aus dem schulischen Umgang mit dem Holocaust und der Bekämpfung von Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit im Rahmen des Geschichtsunterrichts. Außerdem präsentiert das Goethe-Institut Ukraine das fotografische Forschungsprojekt "Bygone nearby", an dem Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine, Polen und Deutschland beteiligt waren.

Veranstaltungsablauf
 

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