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Artbits© Foto: Claus Schmidt / Künstler: Okuda

Street-Art-Entdeckungen aus Mexiko, Kanada und den USA
#artbits

Street-Art-Blog

Über #artbits

In dieser Fotosammlung haben die Kolleg*innen der Goethe-Institute in Montreal, Los Angeles, Mexiko-Stadt, New York City, Toronto und Washington, D.C. Fotos von Street-Art in ihren jeweiligen Städten aufgenommen. Unsere Fundstücke haben wir thematisch in Serien sortiert. Begonnen hatten wir den Blog mit einer Serie unserer Lieblingsstücke, gefolgt von Werken deutscher Künstler*nnen in unseren Städten. Im Laufe der Zeit kamen aber immer neue Ideen hinzu, die hier in loser Folge präsentiert werden. Neben Städtespecials und aktuellen Themen finden sich in #artbits aber auch relevante Beiträge zu Künstler*innen, die uns besonders interessant erschienen.

Beteilige dich, indem du Street-Art in deiner Heimatstadt fotografierst und unter dem Hashtag #artbits teilst.

Die beste Kunst findet man auf der Straße.

Maurizio Cattelan


Wasser

Fließend flüssig, kalt, warm verflüchtigt, fast immer schwer zu greifen, wertvoll aber billig (in Montreal umsonst), mal zu wenig oder auch viel zu viel, sauber zum Säubern oder schlimm verschmutzt, verbleit verchlort versalzen destilliert verdampft und deswegen oder trotzdem prädestiniert dafür, in unserem Artbits-Blog eine eigene Serie zu bekommen: Wasser. Das mystische Element, das alle mögen aber nur dann schätzen wenn es fehlt. Geschichten um Wasser können Spaß bringen, lustig sein, tragisch oder informativ - und so ist auch unsere kleine Serie über das flüssige Element sehr vielfältig geworden - mit Beiträgen aus Deutschland, Kanada, Mexiko​ und den USA.


Gestaltung der Vergangenheit

Black Lives Matter Zaun Black Lives Matter Zaun in Washingtons Foggy Bottom | © Diverse Künstler*innen, Foto: Mike Macguire

...aus der Artbits-Perspektive

Im Projekt Gestaltung der Vergangenheit des Goethe-Instituts geht es um die Frage des Umgangs mit der Vergangenheit: Wie findet Vergangenheitsaufarbeitung statt? Was sind gesellschaftliche Auswirkungen, wenn Monumente und Denkmäler mit Geschichte aufgeladen werden? Ist es möglich, die geltende Erinnerungskultur mit alternativen und innovativen Ansätzen neu zu gestalten? Aber es gibt auch moderne Monumente, wie der Black Lives Matter-Zaun dieses Jahres in Washington, D.C. eindrucksvoll zu zeigen vermochte: ein ephemäres Monument der Gegenwart. Das Artbits-Team hat aber noch zwei weitere tolle Beispiele von Vergangenheitsgestaltung gefunden, die wir unten präsentieren.

Das Mural von Nicandro Puente soll an die Opfer des Unglücks erinnern. © Goethe-Institut Mexiko/Showcase

Mexiko City
„Tlatelolco 1985 : Sismo y resurrección“ von Nicandro Puente

Eine Wandmalerei, die im Wohnviertel Nonoalco-Tlatelolco in Mexiko-Stadt an die Opfer des Erdbebens von 1985 erinnern soll, ist von der Zerstörung bedroht. Ein kurzer historischer Rückblick auf diesen emblematischen Ort und seine zerbröckelnden Häuserfronten.

„Tourist-In-Chief“ auf dem Union Square in New York City. Image: © Leon Reid IV 2011. Foto: Luna Park

Union Square, New York City
„Tourist-in-Chief“ von Leon Reid IV

Am 1. Oktober 2011 installierte der Künstler Leon Reid IV ein temporäres öffentliches Kunstwerk, „Tourist-In-Chief“, auf dem Union Square in New York City.


FEHLER

FAILE Dreams © FAILE, Foto: Lord Jim

Schöner fehlen mit artbits
Faile

Während das Wortspiel allein schon Grund genug wäre das Künstlerkollektiv FAILE in diesem FEHLER artbits vorzustellen, ist es ihre Vorgehensweise, vertraute Bilder zu dekonstruieren und diese wahllos zu einer Collage rätselhafter Mythen neu zu kombinieren, welche sie mit denselben (beabsichtigten oder unbeabsichtigten) Störungen von Prozessen gemeinsam haben, die wir auch in unserem FEHLER Magazin betrachten.


Fast wie im Fernsehen

Das Fernsehen, diese hassgeliebte Parallelwelt, hat das letzte Jahrhundert geprägt, den Menschen Freude und Kummer, Verflachung und Erleuchtung, Spannung und Entspannung gebracht. Es hat ganz gewöhnliche Personen zu überlebensgroßen Helden gemacht und wichtige Persönlichkeiten zu Witzfiguren schrumpfen lassen. Ganz reale Geschichte wurde neu interpretiert und in Szene gesetzt oder eine utopische Zukunft erträumt. Ihre Hauptfiguren sind bekannter als manche Staatoberhäupter und sind fester Bestandteil der öffentlichen Konversation, als seien sie Nachbar*innen oder Kolleg*innen.

Der Verdacht, daß die Realität, die man serviert, nicht die sei, für die sie sich ausgibt, wird wachsen.

Theodor W. Adorno

Diesen widmen wir unsere Serie über Leute, die man nur aus dem Fernsehen kennt, obwohl sie ganz real sind. Eine Ausnahme ist Cleo aus dem mexikanischen Film Roma, aber auch sie ist der Wirklichkeit entsprungen. Die anderen – Jerry Seinfeld, Jim Vance und John Oliver – sind Fernsehversionen ihrer selbst, was ihre Abbildung in Street Art umso reizvoller macht.


Protest-Street-Art


#artbits-Special: Mexiko-Stadt

Seher One Teaser © Daniel Espinoza Cisne

Die Street-Art-Szene in Mexiko-Stadt boomt!

Daher ist es allerhöchste Zeit, einen detaillierten Blick auf die vielseitigen Facetten der Szene zu zeigen. Es wäre unmöglich, die große – und stetig wachsende – Street-Art-Szene der Stadt in einem einzigen Artikel zusammenzufassen. Deshalb haben wir acht herausragende Künstler*innen ausgesucht, die wir in diesem #artbits-Beitrag präsentieren.
 


Schnappschuss: Las Vegas

Las Vegas Mural: Hunter S. Thompson von Ruben Sanchez © Claus Schmidt / Künstler: Ruben Sanchez

Jenseits des Strip

Der berühmte Strip in Las Vegas mit seinen glitzernden Casinos und prächtigen Hotels ist das Bild, das jeder von „Sin City“ hat. Es gibt aber auch ein Las Vegas abseits des Strips mit einer prickelnden, unabhängigen Kulturszene und einer überraschenden Menge erstaunlicher Street-Art. Wir besuchen Vegas in diesem #artbits-Schnappschuss. Wetten, es gefällt?!


Stille Helden

Hera © Goethe-Institut Mexiko

Silent Heroes

Street-Art-Künstlerin Jasmin Siddiqui Hera aus Frankfurt am Main und die mexikanischen Künstler*innen HeraGraff, Tomer Linaje und Óscar Axo hatten wegen abgesagter Festivals und Events auf ihrer Reise durch Zentralamerika nach Mexiko in Mexiko-Stadt mehr Zeit als gedacht. Genügend Muße also für eine Hommage an „Stille Helden“.  


¡Somos berlíneses!

Aus dem alten Postgelände des Berliner Stadtteils Spandau ist – zumindest vorübergehend – ein Ort der Künste geworden. Möglich wurde dies durch die Überlassung des Terrains an die „Neuen Urbanen Welten“ – ein Verein, dessen Aktivitäten auf dem Postgelände zum Ziel hatten, Spandaus Kulturszene zu beleben und und Menschen aus innovationsfreudigen und kreativen Umfeldern zusammenzubringen. Die verlassenen und brachliegenden Räumlichkeiten der Alten Post wurden unter anderem als Drehort für Musikvideos und als Veranstaltungsort genutzt, und die auf dem Gelände gelegene alte Pakethalle wurde als „Urban Art Hall“ der Street-Art gewidmet. Vor allem lokale, aber auch internationale Künstler*innen sollten sich hier ganz legal und in einem kreativen, auf Austausch angelegten Umfeld präsentieren. Und das haben auch einige der besten mexikanischen Street-Art-Künstler*innen getan. Ein paar der schönsten Beispiele haben wir hier gesammelt. Im Oktober 2019 mussten die Neuen Urbanen Welten den geplanten Neubauten weichen, es entstehen Büros, Eigentumswohnungen und Gewerbeflächen. Aber es soll weitergehen: Der Verein ist bereits auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten.


Pretty Ugly

Alle sehr süß, nix Saures

Zur Halloween-Saison sind unsere #artbits mal ganz „schön scheußlich“. Auf der Suche nach etwas Schaurigem im Vertrauten fanden wir ein paar fabelhaft fiese artbits. Alle sehr süß, nix Saures.


Queer As Artsy Folk

Street-Art ist überall und wendet sich an alle. Sie ist bunt oder farblos, laut oder ruhig, knallig oder subtil und sie ist auch mal mehr queer als straight. In unserer Serie Queer as Artsy Folk geht es um queere Street-Art – von queeren Künstler*innen mit Haltung, Sendungsbewusstsein und Ziel. Ob Homo Riot die Öffentlichkeit mit ihrer eigenen Homophobie konfrontiert oder Hugo Gyrl das kämpferisch-aufmunternde You Go Girl durch die Kontinente schickt – queere Street-Art hat viele spannende Facetten. Ein paar davon zeigen wir hier.


Schnappschuss: San Francisco

"Self Consuming Self" von BiP, on Larkin Street between Ellis & Eddy in San Francisco © BiP / Foto: Sophoan Sorn

Goldenes Pflaster

San Francisco war schon immer ein goldenes Pflaster für Künstler*innen, Denker*innen und Schriftsteller*innen, um auszudrücken, was sie bewegt. Neben Los Angeles und Chicago ist sie eine der Topstädte der USA für Wandgemälde, mit mehr als 1.000 Werken, die Gassen und Fassaden in Freiluftgalerien verwandelt haben. Dieser #artbits-Schnappschuss gibt einen Einblick die Street-Art von San Francisco. 


Street-Artivismus

Jessica Sabogal „White Supremacy is Killing Me“ © Jessica Sabogal, Foto: Jessica Sabogal

„White Supremacy Is Killing Me“ von Jessica Sabogal

Der Montrealer Beitrag ist ein Gastbeitrag der kanadischen Bloggerin Jody Freeman. Und auch Jessica Sabogal hat ein Foto ihres Werkes beigesteuert.


Kunst aus Worten


#artbits-Special: Montreal

Montreal von Frühling bis Herbst, das bedeutet Festivalsaison: Solide eingebettet zwischen dem experimentellen Tanz- und Theaterfestival Festival Transamériques und dem Festival International du Jazz de Montréal findet seit nunmehr fünf Jahren Mitte Juni das Street-Art-Festival MURAL statt. Seine Sichtbarkeit macht das Festival bereits zu einem der größeren Events des Jahres – entlang des Boulevard St-Laurent, der sogenannten „Main“, einer der wichtigsten Arterien der Stadt, der Demarkationslinie zwischen ihrem Ostteil und Westteil und einer der auch ohne Festival dynamischsten Straßen der Metropole. Auch die Organisation MU („Transformer Montréal en Musée à ciel ouvert“ – Montreal wird zum Museum unter freiem Himmel) trägt dazu bei, dass die Stadt eine echte Vielfalt an spannender Straßenkunst aufzuweisen hat. In unserem Montrealer Stadtspecial stellen wir einige Werke vor, die über die vergangenen Jahre beim MURAL-Festival und oft auch mit Unterstützung von MU entstanden sind.


#artbits-Special: Washington, D.C.


Im Weltall


Abstrakt


Prominente Gesichter


Deutsche Künstler*innen


Street-Art-Favoriten


Insta-artbits der Woche

Fotograf*innen

Aim Pé © Aim Pé Marie-Pierre Poulin ist seit 2011 Direktorin der Bibliothek für das Goethe-Institut Montreal. In den vergangenen zwei Jahren hat sie Street-Art für sich entdeckt und sucht seither mehr und mehr Kunst auf den Straßen. Ihre anderen Interessen sind Esskultur, Sprachen, Reisen und Hasen. Instagram: @aim_pe/
Katherine “Luna Park” Lorimer © Luna Park Lebt in Brooklyn und ist eine Graffiti- und Street‑Art‑Enthusiastin, außerdem Fotografin, Kuratorin, Bibliothekarin und Autorin von (Un) Sanctioned: The Art on New York Streets. Seit 2002 arbeitet sie als Bibliothekarin beim Goethe‑Institut New York. Seit 2005 verbringt sie ihre freie Zeit damit, New York City auf der Suche nach Kunst an unerwarteten Orten zu erkunden. Als Mitbegründerin und Autorin des Street Spot Blog beschäftigt sie sich leidenschaftlich mit der Dokumentation von urbanen Kunstformen und unterstützt alle kreativen Bemühungen, den öffentlichen Raum neu zu definieren. Ihre Fotos wurden in New York, Los Angeles und Chicago ausgestellt und sind in führenden Straßenkunstbüchern und -zeitschriften erschienen. Sie hat ihre Beobachtungen über die Straßenkunst im Brooklyn Museum und in der New York Public Library präsentiert, Vorträge im Kurs „History of Street Art & Graffiti“ an der Long Island University gegeben und Kommentare zum HBO-Dokumentarfilm Banksy Does New York beigetragen. Instagram: @lunapark
 
Lord Jim © Lord Jim Stefan Kloo aka Lord Jim ist ein Liebhaber schräger Kunst und Sammler flüchtiger Dinge. Als ein leidenschaftlicher Fürsprecher der Gattung fotografiert er Street-Art bereits seit mehr als einem Jahrzehnt und wird dabei das Gefühl nicht los, dass es auch noch eine Weile so weitergehen wird. Ursprünglich aus Deutschland stammend, lebt Lord Jim mit seiner Frau und zwei Söhnen in Los Angeles, wo er auch den meisten Schaden anrichtet. Seine Fotos und Essays wurden in zahlreichen Büchern und Artikeln veröffentlicht (etwa in Stay Up – Los Angeles Street Art mit Autor Jim Deichendt, Shepard Fairey Inc. von Jim Deichendt oder Banksy – Sie sind ein akzeptables Maß an Bedrohung von Carpet Bombing Culture). Eine umfangreiche Sammlung seiner Street-Art-Fotos findet sich auf seinen Flickr Seiten. 
 
Nesa Fröhlich © Nesa Fröhlich Nesa Fröhlich ist seit August 2017 Leiterin der Bibliothek im Goethe-Institut Mexiko. Gerade in Mexiko angekommen, sind Street-Art-Entdeckungstouren eine gute Gelegenheit, die Stadt noch von einer anderen Seite kennenzulernen. Sonst schaut sie sich Kunst auch gern in Museen an. Instagram: @nizafeliz
Mike Maguire © Josh Mike Maguire kommt aus Washington, D.C. und ist Fotograf und Schriftsteller. Seine Fotos sind im Washington City Paper, in der Baltimore Sun, in USA Today und im Thrasher Magazine erschienen. Der gebürtige Washingtoner liebt es, das Nachtleben und die Street‑Art der Stadt zu fotografieren. Er ist Co-Autor des Spielfilms Ultrasonic über einen fiktionalen DC-Rockmusiker aus dem Jahre 2012, Autor des Science-Fiction-Romans Three Days Breathing und des Wordplay-Buches Drawn Inward and Other Poems. Instagram: @mike.j.maguire, Webseite: mmaguirephoto.com
 
Peter Schweppe © Peter Schweppe Peter Schweppe ist Assistenzprofessor für Deutsche Studien und Geschichte an der Montana State University. In der Vergangenheit hat er bereits in Toronto, Montreal und Minneapolis gelebt. Außer für Fotografie interessiert er sich für visuelle Kultur und ist zudem ein Naturliebhaber. Instagram und Twitter: @p_schweppe
Lucia Romero Lucia Romero (Ausschnitt) | © Lucia Romero Lucia mag Mangas und Animes aus den 80er- und 90er-Jahren, Dark Music und Metal. Sie erkundet ihre Heimatstadt in Mexiko immer auf der Suche nach dem Ungewöhnlichen an den gewöhnlichen Orten und macht gern Fotos vom alltäglichen Leben in der Stadt. Wenn in den Bildern auch noch Street-Art vorkommt, findet sie es umso interessanter. Instagram: @littledemonlucy
Sophoan Sorn © Sophoan Sorn Der in Nordkalifornien lebende Sophoan Sorn wurde 1985 in einem Flüchtlingslager an der Grenze zwischen Kambodscha und Thailand geboren. Sophoan ist ein gefragter Kurator und Veranstalter zeitgenössischer internationaler Filmfestivals.Derzeit ist er in seiner zehnten Spielzeit Festivalleiter des Berlin & Beyond Film Festivals in San Francisco, das jährlich vom Goethe‑Institut präsentiert wird.

Er arbeitete bereits als Porträtfotograf, Dokumentarfilmer und Grafikdesigner. Jedes Jahr sieht er sich jedes Jahr Hunderte von Filmen an und besucht bedeutende Festivals wie die Berlinale, Cannes und Sundance. Sophoan Sorn ist außerdem Direktor des San Joaquin International Film Festival, das er 2008 gegründet hat. Als begeisterter Reisender war er bisher in 60 Ländern der Welt unterwegs.
 
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