Books first

Das neue Programm des Goethe-Instituts zur Vermittlung deutschsprachiger Literatur ins Englische.

Books First © Sebastian Huber / Goethe-Institut Seit Herbst 2018 findet in den USA das Deutschlandjahr statt, eine gute Gelegenheit, deutschsprachige Literatur im englischen Sprachraum zu mehr Bekanntheit zu verhelfen. Denn von Oktober 2018 bis Oktober 2019 vermitteln unterschiedlichste Aktivitäten aus Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ein vielfältiges Bild von Deutschland.

Die Goethe-Institute in den USA entwickeln dazu abwechslungsreiche und innovative Programme aus allen Bereichen der Kultur. Auch die Vermittlung von aktueller deutschsprachiger Literatur spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle. Deshalb gibt es im Rahmen von BOOKS FIRST im Laufe des Jahres Veranstaltungenmit deutschsprachigen Autor*innen an unterschiedlichen Orten der USA.
 
Interessante Einblicke in literarische Neuerscheinungen geben außerdem unsere neuen Reader: Für Titel ganz unterschiedlicher Genres haben wir Hintergrundinformationen und englische Leseproben zusammengestellt, die neugierig machen sollen auf die Geschichten. Bislang sind die englischsprachigen Rechte der dort vorgestellten Bücher noch nicht verkauft, und wir können eine Übersetzung ins Englische nur empfehlen. Sollten sich englischsprachige Verlage für diese Titel interessieren, garantieren wir deshalb eine Übersetzungsförderung.

Die Übersetzungsförderung von BOOKS FIRST bezieht sich aber auch auf andere Werke der aktuellen deutschsprachigen Literatur. Verlage können sich ab sofort bei uns um finanzielle Unterstützung bewerben. Bereits geförderte Titel finden Sie hier.
 

Mit unserer spezifischen Übersetzungsförderung können wir bis zu zwei Drittel der Übersetzungskosten übernehmen, beruhend auf der Berechnungsgrundlage von 35 Euro pro Standardseite (eine Standardseite entspricht 1.800 Zeichen inkl. Leerzeichen oder 30 Zeilen à 60 Zeichen).

Die maximale Fördersumme beträgt 10.000 Euro, wobei 75 % der jeweiligen Förderung bei Vertragsabschluss an den Verlag ausgezahlt werden.

Für Graphic Novels wird zusätzlich zu den Übersetzungskosten ein Pauschalbetrag von 1000 Euro für das Lettering übernommen.

Berücksichtigt werden:
  • Aktuelle deutschsprachige Titel aus den Bereichen Belletristik, Lyrik, Kinder- und Jugendliteratur sowie Graphic Novels
  • Sachbücher zu aktuellen, gesellschaftlich relevanten Themen
  • Zum Zeitpunkt der Bewerbung liegen ein abgeschlossener Lizenzvertrag sowie ein Vertrag mit einer/m geeigneten Übersetzer*in vor.
  • Die Übersetzung muss aus dem deutschen Originaltext vorgenommen werden, der bereits als gedruckte Publikation vorliegt.
  • Es können nur solche Projekte berücksichtigt werden, die sich noch nicht im Stadium der Drucklegung befinden, wenn der Fördervertrag abgeschlossen wird.
  • Der englischsprachige Verlag ist verpflichtet, im Impressum das Goethe-Institut als Förderer zu nennen und das Logo des Goethe-Instituts abzudrucken (detaillierter Wortlaut siehe Vertrag). Sollte dies versäumt werden, behält sich das Goethe-Institut vor, den bewilligten Betrag nicht auszuzahlen bzw. zurückzufordern.
  • Die eingereichten Titel sollten nicht älter als fünf Jahre alt sein. Bei außergewöhnlich hohem Lettering-Aufwand sowie für Lyrik und Bilderbücher werden auf Anfrage individuelle Vereinbarungen getroffen.

Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Formular und ist ab sofort möglich. Über die Anträge wird laufend entschieden. Bewerbungsfrist für eigene Titelvorschläge: 15.11.2019. Bewerbungsfrist für Titel aus unseren Readern: 30.11.2019.
FAQ
Werden auch Autor*innen aus Österreich und der Schweiz berücksichtigt?
Ja. Alle deutschsprachigen Texte, die bei deutschen, österreichischen oder Schweizer Verlagen veröffentlicht wurden, können berücksichtigt werden.
 
Können nur neuerworbene Lizenzen berücksichtigt werden?
Es können auch Anträge für Bücher eingereicht werden, deren Lizenz schon früher erworben wurde. Die Übersetzung darf nur noch nicht veröffentlicht worden sein.
 
Warum wird die Höhe der Förderung für Lyrik und Bilderbücher nicht konkret beziffert?
Bücher mit einem hohen Anteil an Bildern / Grafiken oder nur wenigen, aber dafür extrem komplexen Zeilen pro Seite sind vom übersetzerischen Aufwand her zu unterschiedlich für die Anwendung von Pauschalen. Wenn Sie Fragen zur Förderung eines konkreten Lyrikbandes oder Bilderbuchs auf Englisch haben, kontaktieren Sie uns gerne.

Können sich nur US-amerikanische Verlage für eine Förderung bewerben?
Nein, BOOKS FIRST ist ein Programm für den gesamten englischen Sprachraum! Die Förderung ist für alle englischsprachigen Verlage offen.



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