Film und Diskussion
Black Lives in Germany: Die Geschichte der Auma Obama

Die Geschichte der Auma Obama
©Das Kleine Fernsehspiel (ZDF)

Präsentiert von der DEFA Film Library, UMass Amherst

online

Filmstreaming: 8.-11. März
Alle Teilnehmer, die sich für die Diskussion registriert haben, bekommen den Link zum Film zugeschickt.


Die Germanistin, Soziologin, Autorin und Filmemacherin Auma Obama wurde den meisten durch die Wahl Barack Obamas, ihres Halbbruders, zum US-Präsidenten bekannt. Geboren und aufgewachsen in Kenia, verbrachte sie 16 Jahre in Deutschland. Der Film spürt dem Leben und Denken der Anfang 50-Jährigen nach. Er begleitet sie auf ihrem abgeschiedenen Familiensitz im kenianischen Kogelo während der heißen Phase des US-Wahlkampfs – und danach, als ihr Halbbruder als Sieger feststand.
Deutschland 2011
Regie: Branwen Okpako
Dokumentarfilm, 80 min

Diskussion: 11. März, 12:00 Uhr
Ein Gespräch mit Regisseurin Branwen Okpako über Die Geschichte der Auma Obama und zwanzig Jahre Filmarbeit über schwarze Deutsche und ihre Erfahrungen. Moderation: Sheri Hagen.

Branwen Okpako ©Kolja Brandt
Branwen Okpako, geboren in Lagos als Tochter eines Pharmakologen und einer Bibliothekarin, ging mit 16 Jahren nach Wales und studierte Politik und Wirtschaft in Bristol. 1991 heiratete sie den Schauspieler Johannes Brandrup und zog nach Deutschland, wo sie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) studierte. Für ihre Abschlussarbeit, den Dokumentarfilm "Dreckfresser" (2000), wurde sie unter anderem mit dem Nachwuchspreis First Steps ausgezeichnet. Okpakos Werk als Drehbuchautorin und Regisseurin umfasst zahlreiche Kurzfilme, u.a. "Probe" (1992, mit Karoline Eichhorn und Benno Fürmann) sowie den Fernsehfilm "Tal der Ahnungslosen" (2003, mit Angelica Domröse). Ihr Dokumentarfilm "Die Geschichte der Auma Obama" (2011), wiederum mehrfach preisgekrönt, porträtiert die Germanistin, Soziologin, Autorin und Filmemacherin Auma Obama, Halbschwester des US-Präsidenten Barack Obama.


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Tiffany N. Florvil ©DEFA Film Library
Tiffany N. Florvil ist Associate Professor of 20th-century European Women’s and Gender History an der University of New Mexico. Ihre Forschungsgebiete sind die Geschichte Europas nach 1945, die afrikanische Diaspora, Feminismus, Gender und Sexualität und Internationalismus. Ihr Buch, Mobilizing Black Germany: Afro-German Women and the Making of a Transnational Movement, erschien 2020.

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