Autor*innengespräch 
Queere Literatur: Jayrôme Robinet und Kenny Fries

Kenny Fries und Jayrôme Robinet
Links: Kenny Fries © Michael R. Dekker | Rechts: Jayrôme Robinet © Ali Ghandtschi

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Das Goethe Pop Up Kansas City und das Goethe-Institut Boston präsentieren Queere Literatur aus Deutschland und den USA. In unserer ersten Veranstaltung treffen der Berliner Autor und Spoken Word-Künstler Jayrôme Robinet und Schriftsteller und Inklusionsaktivist Kenny Fries aus New York zu einer Lesung mit anschließendem Gespräch aufeinander. Die virtuelle Veranstaltung wird von Dr. Robert D. Tobin moderiert.

Diese Veranstaltung ist Teil des Projekts Queer as German Folk, das den aktuellen Stand des Diskurses zur queeren Bewegungsgeschichte in Deutschland und in den USA für eine weltweite Öffentlichkeit zugänglich macht. Die digital modifizierte Version der Ausstellung Queer as German Folk und das Rahmenprogramm werden vom Goethe-Institut und den Goethe Pop Ups in Nordamerika in Kooperation mit dem Schwulen Museum Berlin (SMU) präsentiert.

Buchumschlag „Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund“ © Hanser Verlag
Jayrôme C. Robinet, 1977 in Frankreich geboren, ist Autor, Übersetzer und Spoken Word-Performer. In Frankreich erschienen zwei seiner Erzählbände; sein deutschsprachiges Debüt Das Licht ist weder gerecht noch ungerecht feierte 2015 am Maxim Gorki Theater als Einpersonenstück Premiere. 2019 erschien Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund. In dem Buch erzählt er von seiner persönlichen Geschichte und seinem queeren Alltag. Robinet hat einen MA in Biographischem und Kreativem Schreiben, unterrichtet Kreatives Schreiben an der Alice Salomon Hochschule Berlin und promoviert über Performance Poetry am DFG-Graduiertenkolleg der Universität der Künste Berlin. Er wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet.

Buchumschlag „In The Province Of The Gods“ © University of Wisconsin Press
Kenny Fries
ist Autor von Body, Remember: A Memoir (1997), The History of My Shoes and the Evolution of Darwin’s Theory (2007) und In the Province of the Gods (2017). Fries’ Texte erschienen in der New York Times, Washington Post und dem Kyoto Journal sowie in vielen anderen Publikationen und Sammelbänden. Seine Bücher wurden ins Spanische, Deutsche, Französische und Japanische übersetzt. Fries erhielt unter anderem Stipendien des Rockefeller Foundation Bellagio Center, der Japan-U.S. Friendship Commission und des National Endowment for the Arts. Er war zweimal als Fulbright Scholar eingeladen (Deutschland und Japan) und durch Stipendien des DAAD und dem Canada Council for the Arts gefördert. Fries unterrichtet Kreatives Schreiben am Goddard College in Vermont.

Dr. Robert D. Tobin ist Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft (Schwerpunkt Germanistik) an der Clark University in Worcester, Massachusetts, wo er den J. Leir Chair in Language, Literature, and Culture bekleidet. Zu seinen Fachgebieten gehören LGBTIQ+ Studies, Queer Theory, Gender Studies, Menschenrechte und deutsche und europäische Kulturwissenschaften.

Die Veranstaltung findet am 24. September um 10:00 Uhr PST auf Zoom statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. 
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Details

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Sprache: Englisch
Preis: Freier Entritt

info-kansascity@goethe.de