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18:30 Uhr
Goethe Buchclub: Ulrike Almut Sandig, "ich bin ein Feld voller Raps..."
Goethe Buchclub
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Online Online
- Sprache Englisch
- Preis Kostenfrei
- Teil der Reihe: Goethe Buchclub 2023
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ich bin ein Feld voller Raps verstecke die Rehe und leuchte wie dreizehn Ölgemälde übereinandergelegt, von Ulrike Almut Sandig - 2016, Schoeffling + Co
»wir befinden uns tief in der Zukunft der Märchen / wir sind die Enkel unserer eigenen Vorstellungskraft.« Ulrike Almut Sandigs Gedichte sind kunstvolle Ohrwürmer: Angelehnt an die Grimm'schen Märchen, wurzeln sie fest in einer Gegenwart, die sie mit dem Echolot ihrer Verse erfasst. Wie die Fledermaus in einem ihrer Gedichte, die aus dem Laborfenster flog, nachdem man ihr beide Augen ausstach.
Mit dem Klangorgan ihrer ganz eigenen Sprache erfasst Ulrike Almut Sandig präzise die Untiefen zeitgeschichtlicher Unheimlichkeit und zeichnet den utopischen Gegenentwurf eines Heimatlandes, in dem der Mensch kein »Vieh ohn' Seele und Fell« ist, sondern aufrecht sagen kann: »ich bin«
.
Auch für Ulrike Almut Sandigs neuen Gedichtband gilt:
»Diese Gedichte überzeugen durch Sprachwitz, Selbstironie und Humor, philosophische Phantasie und ein emphatisches dichterisches Selbstverständnis.«
- Wulf Segebrecht, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Ulrike Almut Sandig veröffentlichte zahlreiche Bände mit Gedichten und Erzählungen, Musikalben und Hörspiele. Ihr Roman Monster wie wir (2020) wurde im Feuilleton gefeiert. Sie ist Frontfrau des Poesiekollektivs Landschaft und vertont, verfilmt und trägt ihre Poesie in enger Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus der ganzen Welt vor. Zuletzt wurde sie mit dem Wilhelm-Lehmann-Preis (2018), mit dem Roswitha-Literaturpreis (2020) und dem Erich-Loest-Preis (2021) geehrt. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.
ich bin ein Feld voller Raps verstecke die Rehe und leuchte wie dreizehn Ölgemälde übereinandergelegt, von Ulrike Almut Sandig - 2016, Schoeffling + Co
»wir befinden uns tief in der Zukunft der Märchen / wir sind die Enkel unserer eigenen Vorstellungskraft.« Ulrike Almut Sandigs Gedichte sind kunstvolle Ohrwürmer: Angelehnt an die Grimm'schen Märchen, wurzeln sie fest in einer Gegenwart, die sie mit dem Echolot ihrer Verse erfasst. Wie die Fledermaus in einem ihrer Gedichte, die aus dem Laborfenster flog, nachdem man ihr beide Augen ausstach.
Mit dem Klangorgan ihrer ganz eigenen Sprache erfasst Ulrike Almut Sandig präzise die Untiefen zeitgeschichtlicher Unheimlichkeit und zeichnet den utopischen Gegenentwurf eines Heimatlandes, in dem der Mensch kein »Vieh ohn' Seele und Fell« ist, sondern aufrecht sagen kann: »ich bin«
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Auch für Ulrike Almut Sandigs neuen Gedichtband gilt:
»Diese Gedichte überzeugen durch Sprachwitz, Selbstironie und Humor, philosophische Phantasie und ein emphatisches dichterisches Selbstverständnis.«
- Wulf Segebrecht, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Ulrike Almut Sandig veröffentlichte zahlreiche Bände mit Gedichten und Erzählungen, Musikalben und Hörspiele. Ihr Roman Monster wie wir (2020) wurde im Feuilleton gefeiert. Sie ist Frontfrau des Poesiekollektivs Landschaft und vertont, verfilmt und trägt ihre Poesie in enger Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus der ganzen Welt vor. Zuletzt wurde sie mit dem Wilhelm-Lehmann-Preis (2018), mit dem Roswitha-Literaturpreis (2020) und dem Erich-Loest-Preis (2021) geehrt. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.