Susanne Even

Susanne Even © Susanne Even Susanne Even
Indiana University
Department of Germanic Studies
Ballantine Hall 644
1020 E Kirkwood Ave
Bloomington, IN 47405
+1 978 790-7447
evens@indiana.edu
http://lnkd.in/whxEkU

Aktuelle DaF Tätigkeit
Clinical Associate Professor of German
Coordinator of the Language Program
 

Dramapädagogik im Fremdsprachenunterricht
Dramapädagogik im Fremdsprachenunterricht ist ein holistischer und lernerzentrierter Ansatz für die Erarbeitung von Unterrichtsinhalten. Der gezielte Einsatz von Techniken aus den dramatischen Kunstformen ermöglicht intensive Erfahrungen mit der fremden Sprache. Das Seminar stellt dramapädagogische Basistechniken vor und macht die Teilnehmenden mit ihrem praktischen Einsatz vertraut. Der Schwerpunkt des Seminars liegt wahlweise auf Konversation, Literatur oder Kultur.

Dramagrammatik: Handlungsorientiertes Grammatiklernen
Im dramapädagogischen Grammatikunterricht werden mit Hilfe von Theatertechniken fiktive Kontexte geschaffen, in denen Lernende für grammatische Phänomene in der fremden Sprache sensibilisiert werden. Grammatik wird nicht nur kognitiv, sondern ebenso persönlich-emotional, sozial und kinesthetisch erlebt, und grammatische Phänomene werden in Kontexten umgesetzt, in dem die Lernenden sprachlich (und auch nichtsprachlich) handeln müssen. Das Seminar stellt dramagrammatische Unterrichtsphasen vor und macht die Teilnehmenden mit ihrem praktischen Ablauf vertraut.

Improvisationstheater in der Lehrausbildung
Dieser Workshop stellt Grundtechniken und Potential von Improvisationstheater für den Fremdsprachenunterricht vor. Teilnehmende werden mit unterschiedlichen Impro-Techniken vertraut gemacht, die für Vokabelarbeit nützlich sind und darüber hinaus großartige Impulse zu freier Interaktion zwischen den Lernenden geben. Weiterhin werden praktische Anleitungen gegeben, wie improvisierte Gespräche im Fremdsprachenunterricht initiiert und genutzt werden können.

Regionale Landeskunde
Landeskunde sollte nicht auf Überblicksinformationen über Staaten, ihre Geografie, und Hochkultur reduziert werden, sondern einen intensiven, personalisierten Einblick in die Lebensstile und Denkweisen realer Menschen in ihren jeweiligen Lebensräumen geben. Am Beispiel von Ostfriesland stellt dieses Seminar praktische Anregungen vor, wie eine solche regionale Landeskunde im Unterricht praktisch umgesetzt werden kann.

Bilinguale Jugendliteratur
Dieses Seminar stellt das bilinguale Jugendbuch Mensch, be careful! (Rösler/O’Sullivan 1986) vor, das sich für die Lektüre von fortgeschrittenen Anfängern (3. Lernjahr Deutsch) hervorragend eignet. Exemplarische Übungen geben einen Einblick, wie das bilinguale Format kontextuelles Verständnis und Lesebereitschaft fördert. Abgesehen von erhöhter Motivation und geringeren Berührungsängsten fremdsprachlichen Texten gegenüber bietet Mensch, be careful! einen gelungenen Rahmen zur Förderung von Sprachbewusstsein und Sprachlernbewusstsein.

Über Bilder ins Gespräch kommen
Sehverstehen gilt als die fünfte Fertigkeit nach Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben. Wie auch keine der anderen Fertigkeiten steht sie isoliert da, sondern immer im Zusammenhang mit anderen: Sprechen über Bilder, Hören, was andere über Bilder sagen, kreatives Schreiben, das von einem visuellen Impuls ausgeht, Lesen über Kunstwerke oder die Lektüre von literarischen Werken, in denen es um Kunst geht. In diesem Workshop geht es um die Auseinandersetzung mit Bildern und Skulpturen. Visuelle Impulse aus der bildenen Kunst sollen zu vielfältigem (Sprach-) Handeln anregen.
 
Die Trainertätigkeit ist immer auch eine Zukunftsinvestition. Es ist faszinierend und befriedigend, Ideen zu säen und zu sehen, wie sie aufgehen.