Programm
GETVICO 2019

Samstag, 28. September 2019 von 11.00-16.00 Uhr EST

11.00 - 11.25 Uhr EST - Plenarsaal

Der Vortrag ‚Zeitgemäße Kommunikation mit externen Partnern: Das #GLASKonzept’ soll das  Potential von Videokonferenzen beim Fremdsprachenlernen beleuchten und die Kultur der Digitalität im Hinblick auf ihre Relevanz bei der Öffnung von Bildungseinrichtungen betrachten. Wie kann man digitale Medien nutzen, um mit authentischen Muttersprachlern, außerschulischen Lernorten oder auch Expertinnen und Experten synchron sowie asynchron zu kommunizieren und sich zu vernetzen? Am Beispiel des erfolgreich umgesetzten #GLASKonzepts (1. Platz Deutscher Lehrerpreis 2018 – Unterricht innovativ) werden Kommunikation, Kollaboration und digitale Vernetzung als Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts konkretisiert. Es wird Raum geben für verschiedene Anwendungsbeispiele individueller und kollektiver Telepräsenzszenarien sowie technischer Alternativen. Der Einblick in das Technasium eines niederländischen Gymnasiums soll den Vortrag abrunden und zur Entwicklung eigener Ideen einladen.

  Adriane Langela-Bickenbach Adriane Langela-Bickenbach
Adriane Langela-Bickenbach ist Lehrerin für die Fächer Englisch und Niederländisch am Gymnasium St. Leonhard in Aachen, Fachleiterin für das Fach Englisch am Seminar für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen (ZfsL Aachen) sowie in der Fortbildung von Lehrenden aktiv. Ihr GLAS-Konzept, das bereits seit 2010 digitale Begegnungen internationaler Lernender durch u.a. Videokonferenzen in den Fremdsprachenunterricht einbaut, wurde 2018 mit dem 1. Platz des Deutschen Lehrerpreises – Unterricht innovativ ausgezeichnet. Zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit gehören Fragen zum ‚Lernen und Lehren unter den Bedingungen der Digitalität’, Fragen zum veränderten Verständnis von Kommunikation und Vernetzungskompetenz durch social media sowie alternative Formate und Raumkonzepte in der Schule und der Lehrerausbildung.
 





GLAS




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11.30 - 12.00 Uhr EST - Plenarsaal

Dieser Vortrag zeigt, wie kulturelle und gesellschaftliche Fragen in kritischer und selbstreflexiver Weise zum Gegenstand des DaF-Unterrichts werden können, damit Lernende neugierig und offen für neue Sichtweisen sind. Grundsätzliche Überlegungen zu Zielen und Methoden kulturreflexiven Lehrens und Lernens werden anhand von Beispielen aus Literatur, Bildender Kunst, Musik und Film diskutiert. Anhand ausgewählter praktischer Beispiele wird dieser Beitrag zeigen, wie eine kritische Auseinandersetzung mit Stereotypen gestaltet werden kann und wie komplexe kulturelle Phänomene im Sprachunterricht anschaulich und motivierend vermittelt werden können. 
 
Hannes Schweiger Hannes Schweiger Ich bin am Institut für Germanistik (Fachbereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache) sowie am Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität Wien tätig. Davor war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter am Literaturarchiv und Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek und unterrichtete Deutsch und Englisch am Gymnasium Henriettenplatz in Wien sowie Deutsch als Fremd- und Zweitsprache in der Erwachsenenbildung. Meine Arbeitsschwerpunkte sind: Literatur im DaF-/DaZ-Unterricht, kulturreflexives Lehren und Lernen, migrationspädagogische Perspektiven auf DaZ sowie sprachliche Bildung in der Schule. 
 

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12.00-12.30 Uhr EST

In diesem Vortrag beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Kurse, Lehrpläne und Lehrwerke im Bereich Deutsch als Fremdsprache ein tiefgründiges Auseinandersetzen mit der Vielfalt und Pluralität aller deutsch-sprachigen Ländern fördern und fordern können. Theoretisch verankert sind unsere praktischen Beispiele in Michael Byrams Theorie zum interkulturellen Lernen, sowie im Bereich “social justice pedagogy.”

Basierend auf unserer Arbeit als Co-Autoren an Impuls Deutsch, einem DaF-Lehrwerk für den College Bereich, präsentieren wir praxisorientierte Beispiele dafür, wie Lehrmaterialien vielfältiger und heterogener gestaltet werden können, um oft marginalisierten Personen eine Stimme im Deutschlandbild unserer Lernenden zu geben. Zum einen beschäftigen wir uns mit Fragen der Repräsentierung in der Auswahl von Bildern, Texten und anderen authentischen Materialien. Zum anderen erläutern wir auch, wie schon im Anfängerbereich kulturell bedeutungsvolle Themen didaktisiert werden können, um interkulturelles und kritisches Denken zu fördern.

Steffen Kaupp Steffen Kaupp Steffen Kaupp ist seit August 2019 Leiter der Sprachabteilung am Goethe-Institut Boston. Davor war er als Assistant Teaching Professor of German an der University of Notre Dame tätig, wo er für das Curriculum Development im Bereich der Anfänger und Mittelstufe verantwortlich war. Darüber hinaus fungierte Kaupp bei Notre Dame als Executive Director für vier Sommer Study Abroad Programme in Berlin, für welche er neben der administrativen Leitung auch für die Curriculum-Entwicklung verantwortlich war. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Fragen des interkulturellen Lernens, Integrated Performance Assessment, sowie Blended- und Online-Learning. Momentan arbeitet er als Co-Autor an "Impuls Deutsch", einem interdisziplinären Deutsch-Lehrwerk, das von Ernst Klett Sprachen veröffentlicht wird. 

Kontakt: steffen.kaupp@gmail.com

Niko Tracksdorf Niko Tracksdorf Niko Tracksdorf ist Assistant Professor of German an der University of Rhode Island. In seiner Forschung konzentriert er sich auf interdisziplinären Fremdspachenunterricht, der Entwicklung interkultureller Kompetenzen sowie Online- und Blended Learning. Er ist bekannt für seine Projekt-orientierten MINT-Deutschkurse wie "Achterbahn - The Thrill of German Engineering" und "Das Auto der Zukunft"und hat soeben mit seinen Ko-Autor*innen das interkulturelle und interdisziplinäre Deutsch-Lehrwerk Impuls Deutsch herausgebracht. In seiner Funktion als Associate Director des German International Engineering Programs bereitet er seine Studierenden auf das Studium und Fachpraktikum in deutschsprachigen Ländern vor. Tracksdorf fungiert auch als Chair des German for Professional Purposes Committees bei AATG.

Kontakt: tracksdorf@uri.edu

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Im Deutschunterricht Themen bearbeiten, die Jugendliche beschäftigen und interessieren – Landeskunde vermitteln und dabei ein modernes, diverses, pulsierendes Deutschland kennenlernen – kulturbezogen unterrichten – und dabei über Engagement, Mitgestaltung und persönliche und individuelle Identität nachdenken – das ermöglichen die vom Goethe-Institut New York entwickelten Unterrichtsmaterialien „Queer as German Folk“ .

Die Materialen nehmen den 50. Jahrestag der Stonewall-Aufstände, welche unsere Gesellschaft grundlegend verändert haben, zum Anlass, mit Jugendlichen über die queere Geschichte in Deutschland, über (sexuelle) Identität und Diskriminierung, über vergangen und gegenwärtige Protestbewegungen und über Vielfalt und Gleichstellung der Geschlechter nachzudenken. Der Vortrag präsentiert die unterschiedlichen Materialien, erläutert das Konzept und bespricht die Chancen, die die Materialien für den Deutschunterricht eröffnen.

 
Stefan Haering Stefan Haering Stefan Häring war Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache in Amsterdam und Bangkok, bevor er sich 1995 auf das Lehren und Lernen mit digitalen Medien und 1998 auf die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften für Deutsch als Fremdsprache konzentrierte. Er arbeitet heute als freier Mitarbeiter am Goethe-Institut Thailand. Er bildet Deutschlehrkräfte aus, entwickelt und betreut Projekte zum digitalen Lernen und leitet Seminare an den Goethe-Instituten weltweit im Bereich Methodik-Didaktik und digitalem Lernen.
 
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Die zunehmende Nachfrage nach Lernangeboten mit Online-Phasen erfordert von Lehrkräften und Fortbildner*innen neue Kompetenzen. Die Arbeit im Klassen- oder Seminarraum lässt sich nicht eins zu eins auf die Arbeit im Online-Kursraum übertragen. Die Online-Fortbildungen des Goethe-Instituts für Tutor*innen bereiten Sie auf diese Herausforderungen vor und vermitteln das Rüstzeug für solche Aspekte der Online-Betreuung wie Feedback, Zeitmanagement, Motivation, Moderation und Monitoring. Ein wichtiges Merkmal der Fortbildungen für Tutor*nnen ist, dass die Teilnehmenden viele Selbsterfahrungen als Online-Lernende und Tutorierende sammeln und reflektieren, Fallbeispiele analysieren und im Austausch mit anderen Teilnehmenden Strategien und Szenarien für die eigene Praxis entwickeln.

Dieser Beitrag stellt drei Online-Fortbildungen des Goethe-Instituts vor, die systematisch in die Tutorierungstätigkeit einführen. Es wird anhand von konkreten Beispielen gezeigt, wie die Fortbildungen den Lehrkräften und Fortbildner*nnen ermöglichen, neue Aufgaben in virtuellen Lernumgebungen souverän zu meistern.
 
Irina Baeva Irina Baeva Irina Baeva ist seit 2001 im Bereich „Digitale Medien im DaF-Unterricht“ als Fortbildnerin und Online-Tutorin tätig. Nach einer Zwischenphase am Goethe-Institut Moskau arbeitet sie seit 2012 als Referentin in der Zentrale des Goethe-Instituts in München. Sie entwickelt und betreut Online-Fortbildungen für Lehrkräfte zu den Themen Methodik und Didaktik DaF/DaZ und Einsatz von digitalen Medien im Fremdsprachenunterricht.
 
Kontakt: irina.baeva@goethe.de

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Sie möchten Ihr Deutschprogramm an Ihrer High School ausbauen und gleichzeitig die Deutsch- und Kulturkenntnisse über Deutschland Ihrer Schüler*innen erweitern? Dann ist das German American Partnership Program (GAPP) genau der richtige Weg. Dieser Beitrag informiert wie eine GAPP-Partnerschaft ins Leben gerufen werden kann und wie Schüler*innen, Eltern und die Schuladministration dafür motiviert werden können. Darüber hinaus zeigen wir, wie Schüler*innen gut auf eine GAPP-Reise vorzubereiten. Es werden kreative Ansätze und Aktivitäten vorgestellt, die helfen, Schüler*innen für die andere Kultur zu begeistern und sie für diverse (kulturelle) Unterschiede, die zwischen Deutschland und den USA bestehen, zu sensibilisieren.

Alysha Holmquist Posner Alysha Holmquist Posner Alysha Holmquist Posner unterrichtet an der Enumclaw High School in Enumclaw, Washington. Alysha reist gerne mit ihren Schüler*innen und liebt GAPP. Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihrer Katze zusammen.
 






Molly Rowland Molly Rowland Molly Rowland hat Deutsch an einer High School in North Carolina unterrichtet und einen GAPP-Austausch mit einer Schule in Frankfurt geleitet. Sie ist seit Februar 2019 Geschäftsführerin bei GAPP.

Kontakt: molly.rowland@goethe.de





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Seit 2018 bietet das Goethe-Institut ein neues Programm, dessen Fokus auf Unterrichtsplanung und -durchführung liegt, für Deutschlehrende von Middle und High Schools an. Das Individual- oder Kleingruppen-Coaching findet über mehrere Wochen statt und beinhaltet eine Online-Vorbereitung, Unterrichtsbesuche vor Ort sowie eine zweite online Coaching-Phase. Die Coaches sind hoch ausgebildete Deutschlehrkräfte, die vom Goethe-Institut für das Vollimmersion-Coaching-Programm sorgfältig ausgesucht und trainiert wurden und an verschiedenen Institutionen US-weit tätig sind. In der Präsentation erhalten Sie relevante Informationen zum Coaching und zu Erfahrungen. 
 
Devon Donohue-Bergeler Devon Donohue-Bergeler Dr. Devon Donohue-Bergeler ist seit August 2018 Dozentin und Leiterin des Germanistik Programms an der University of Texas at San Antonio. Im Mai 2018 promovierte sie an der University of Texas at Austin mit Schwerpunkt Fremdsprachendidaktik. Ihre Forschung konzentriert sich auf Lehrerausbildung, erlebnisorientiertes Lernen, und Lernen beim Auslandsstudium.

Kontakt: devon.donohue@utexas.edu




Ajkuna Hoppe Ajkuna Hoppe Ajkuna Hoppe arbeitet in der Bildungskooperation Deutsch-Abteilung am Goethe-Institut New York, wo sie Projekte zur Förderung von Deutsch als Fremdsprache in den USA koordiniert. Sie studierte Kulturanthropologie an der Universität Tübingen und am Graduate Center der City University of New York und arbeitete als Übersetzerin und Redakteurin in Europa, USA und Asien. Bevor sie sich dem Goethe-Institut anschloss, war sie Lektorin für Anthropologie und Rhetorik am Hunter College und John Jay College in New York City.

Kontakt: ajkuna.hoppe@goethe.de

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12.30 - 13.00 Uhr EST

Dieser Beitrag stellt ein Projekt (Planung, Durchführung, Evaluation) im Kurs „German for Professional Purposes“ vor. Im Rahmen dieses Projektes entwickeln Studierende (ca. 3. Studienjahr) „Geschäftsideen“ zu eigenen Produkten/Dienstleistungen und präsentieren diese dann wie in der deutschen TV-Show Höhle der Löwen vor einer "Jury", die sich ebenfalls aus Studierenden zusammensetzt. Neben der Verfassung eines schriftlichen Angebots bearbeiten die Studierenden (im Kurs sowie zu Hause) verschiedene projektbegleitende Aufgaben. Ziel ist es, dass die Studierenden ihre Sprach- und Präsentationsfähigkeiten üben und in kreativen sowie authentischen Situationen anwenden. Alle Teilnehmenden erhalten eine Kopie der Didaktisierung.

Sara Marsh Sara Marsh Sara Marsh ist eine Deutschlehrerin in Kanada. Sie promoviert an der Universität Waterloo, wo ihre Forschung sich an der Schnittstelle zwischen angewandte Linguistik und Pädagogik befindet. Sie studierte zuerst Lehramt für die Sekundarstufe und absolvierte Ihre MA in „Intercultural German Studies“ bei Waterloo und der Universität Mannheim mit einer Magisterarbeit über „Studentische Erfahrungen und Auffassungen zwischen e-Learning und Seminarraum.“ Sie sammelte bisher fünf Jahre Lehrerfahrung als Dozentin bei Universitäten in Alberta, Manitoba und jetzt Waterloo und unterrichtete Deutsch für Anfänger – Fortgeschrittene. Ihre Dissertation wird Erfahrungen von „Native-Speakerism“ unter Lehrkräfte untersuchen.

 
 
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Digitale Medien bieten heutzutage optimale Verzahnungsmöglichkeiten zwischen schulischen Präsenzunterricht und eigenständigen Lernen zu Hause. Die Deutsche Digitale Kinderuniversität ist eine neue, kostenlose digitale Lernplattform für Kinder im Grund- und Mittelschulalter. Sie bietet 30 Vorlesungen in deutscher und englischer Sprache in drei Fakultäten an: Mensch, Natur und Technik. Faszinierende Aspekte der Wissenschaften werden in der Kinderuni anschaulich erklärt, wobei die Schüler*innen nebenbei spielerisch entweder ihre ersten deutschen Wörter lernen oder ihre Deutschkenntnisse vertiefen. Neben der Vorstellung der Kinderuni (Anmeldung, Inhalte, Materialien, Einsatzmöglichkeiten) werden Vorteile von CLIL und Gamification aufgezeigt und der multifunktionale Einsatz zu Hause und an Schulen vorgestellt.

Allison Paul Allison Paul Allison Paul ist Deutsch-Amerikanerin und arbeitet am Goethe-Institut Washington in der Bildungskooperation Deutsch. Zusammen mit ihren Kolleg*innen unterstützt sie Lehrkräfte, Schulen und Institutionen bei Initiativen zur Förderung von Deutsch als Fremdsprache, führt in enger Zusammenarbeit mit örtlichen Bildungsbehörden und dem AATG Fortbildungen durch und entwickelt Materialien und Aktivitäten zu Unterrichts- und Werbezwecken.
 

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Viele Aspekte deutscher Gegenwartskultur, z. B. Sozialstaat, Mitbestimmungsrechte, alternative Energien u. v. m., faszinieren Hochschulstudierende und bieten eine Diskussionsgrundlage. Dieser Vortrag zeigt anhand mehrerer Unterrichtsstunden zu einem Thema, wie ein kulturelles Thema eingeführt, erforscht und diskutiert werden kann. Das Flipped Learning bildet dabei die pädagogische Grundlage. Des Weiteren geht dieser Beitrag in Hinblick auf das Lehren und Lernen auf die Bloomsche Taxonomie des kritischen Denkens sowie das transformative Lernen. Die Teilnehmenden erhalten einen kompletten Lehrplan für eine Einheit.

Birgit Jensen Birgit Jensen Birgit Jensen (PhD, Ohio State University) lehrt seit 2000 an der East Carolina Universität im US-Bundesstaat North Carolina. Im Jahr 2013 begann sie, ihre Sprachkurse im Flipped-Classroom-Format anzubieten. Wie bei anderen „Flipped“ Lehrkräften hat sich dieser Lehransatz auch bei Birgit allmählich zum Flipped Learning entwickelt, was bedeutet, dass die Studierenden durch die gewonnene Zeit im Kursraum höhere Kompetenzen entwickeln können – und die Lehrkraft sich durch diese Lernerfolge neu engagiert und besser motiviert fühlt.

Kontakt: JENSENB@ecu.edu
 
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Ein Studium in Deutschland ist Ausbildung auf höchstem Niveau – die optimale Grundlage für eine erfolgreiche Karriere im Heimatland und weltweit. Die „Studienbrücke Deutschland“ schafft die Voraussetzungen für einen Zugang an eine deutsche Universität nach dem Schulabschluss. Erfolgreiche Absolvent/innen des Studienvorbereitungsprogramms können sich nach dem Schulabschluss an einer der Universitäten bewerben. Nach dem Studium in Deutschland werden sie bei der weiteren Ausbildung oder dem Berufseinstieg in ihrem Heimatland unterstützt.

Irmela Ginkel Irmela Ginkel Irmela Ginkel arbeitet am Goethe-Institut Washington in der Bildungskooperation Deutsch, wo sie das Projekt „Studienbrücke“ in den USA koordiniert. Sie studierte Betriebswirtschaftslehre an der European Business School in Deutschland, der Sorbonne in Frankreich und in Neuseeland. Bevor sie ihre Tätigkeit am Goethe-Institut begann arbeitete sie im Bereich Banking und Finance in Frankfurt/Main und in Toulouse/Frankreich.

Kontakt: irmela.ginkel@goethe.de

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Medien bieten Vorteile für den Deutschunterricht und helfen - sinnvoll eingesetzt - diesen interessanter und zielgruppenspezifischer zu gestalten. Smartphones gehören zur Lebenswelt der Lernenden wie auch der Lehrenden und bieten vielfältige Möglichkeiten. Mit digitalen Ideen und einfachen Lösungen lässt sich der Unterricht, auch ohne aufwändige Technik, bereichern. 
 
Christina Hofmann Christina Hofmann Christina Hofmann hat Medien in der Bildung studiert, sich im DaF-Bereich weitergebildet, unterrichtet und Medienprojekte mit Deutsch lernenden Kindern und Jugendlichen in Russland und Kolumbien durchgeführt. Derzeit arbeitet sie als Redakteurin beim Cornelsen Verlag in dem Projekt Futur d, dem ersten digitalen Lehrwerk für Deutsch als Fremdsprache.

Kontakt: christina.hofmann@cornelsen.de

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13.00 - 13.30 Uhr EST - PLENARSAAL

Im Sprachunterricht sind Apps und Tools, die auf das behavioristische Prinzip „Reiz-Reaktion-Rückmeldung“ setzen, sehr verbreitet, indem Zuordnungen erfolgen, Quizfragen beantwortet und Lückentexte ausgefüllt werden. Lernende erhalten „instant feedback“. Nach diesem Muster funktionierten schon S. Presseys „Automatic Teacher“ (1926) und B. F. Skinners „Teaching Machine“ (1954). Im Vortrag sollen jedoch Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie mit offenen Formaten, die den Lernenden Raum für eigene Ideen und individuelle Zugänge bieten, zeitgemäßer Sprachunterricht jenseits der Skinner-Apps gestaltet werden kann.

Alex Krommer Alex Krommer Axel Krommer ist Akademischer Oberrat an der Uni Erlangen-Nürnberg. Zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre zählen vor allem Fragen der Mediendidaktik. Er ist Autor zahlreicher Fachpublikationen, betreibt einen Blog und hat in fast 200 Vorträgen und Fortbildungen Erfahrungen mit Schüler*innen, Studierenden und Lehrenden sammeln können.

Kontakt: axel.krommer@fau.de

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13.30 - 14.00 Uhr EST

Anlässlich des Jubiläums der Friedlichen Revolution haben das Goethe Institut New York und Boston, in Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in New York ein Booklet für den Unterricht erstellt. Im Zentrum des Booklets stehen die Zeitzeugnisse von Diana Erinna und David Gill, eingebettet in den historischen Kontext. Dieser Beitrag stellt dieses Booklet und mögliche Einsatzformen im Unterricht vor.


Claudio Conidi Claudio Conidi Claudio Conidi, abgeschlossenes Studium in Gesichte und Italienisch an der Universität Basel, anschließend Studium an der Pädagogischen Hochschule Basel. Seit Juli 2019 Unterricht am Goethe-Institut New York.





Kontakt: claudio.conidi.extern@goethe.de
 
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Klicken, kommentieren, liken. Digitale Medien sind aus dem Alltag der meisten Lernenden nicht mehr wegzudenken. Der YouTube-Channel „24h Deutsch“, die Online-Community „Deutsch für dich“  oder die App „Die Stadt der Wörter“ schaffen den Spagat zwischen Unterhaltung und Üben – völlig kostenlos!
 
Kira Kötter Kira Kötter Kira Kötter ist Referentin im Bereich Sprachkurse und Fortbildungen am Goethe-Institut und bereut die Online-Community „Deutsch für dich“ redaktionell.
 
 
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Zur Unterstützung und Verbesserung des Spracherwerbs, der Leistungsorientierung und der Reflexion der Schüler*innen ist ein Portfoliomodell zu einem festen Bestandteil des DaF-Unterrichts geworden. Dieses kann aus zwei Bestandteilen bestehen: einem Prozessportfolio und einem Produktportfolio. Im Rahmen dieses Beitrags werden Erfahrungen mit der Anwendung eines Sprachportfolios als Lern-, Bewertungs- und Feedbackform präsentiert. Beide Bestandteile, das Prozessportfolio und das Produktportfolio, werden vorgestellt. Zudem wird das Konzept “3 Modes of Communication & targets” an Beispielen erläutert.

Paulina Glowacka-Tuman Paulina Glowacka-Tuman Ich heiße Paulina und ursprünglich komme ich aus Polen. Seit 2010 wohne ich in den Vereinigten Staaten. Ich habe Deutsch als Fremdsprache an der Warschauer Universität studiert und viele Jahre in Deutschland gewohnt. Jetzt unterrichte ich Deutsch als Fremdsprache an der SHS. Ich habe eine kleine Familie hier in Amerika. Ich habe zwei Söhne. Franek ist 4 Jahre und Henryk ist ein Jahr. Mein Mann und ich mögen zusammen kochen und Filme sehen. Ich liebe Fremdsprachen, andere Kulturen und reisen als meine Freizeitbeschäftigungen.

Kontakt: ptuman@d125.org

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Das Deutschprogramm der Kennesaw State University bietet Studierenden aller Fachrichtungen über 10 verschiedene Studien- und Praktikumsmöglichkeiten an. Dieser Beitrag wird zeigen, wie dies (auch für Sie) möglich ist und worin der Sinn besteht. Im Rahmen des Beitrags werden Strategien und Ressourcen vorgestellt, die bei der Programmplanung, -durchführung und -nachbereitung helfen, damit Erfahrungen als Erfolg verbucht werden können. Ein besonderer Fokus wird dabei auf der Kostenplanung und Kommunikation sowie den Lerninhalten liegen.
 
Sabine Smith Sabine Smith Sabine ist Deutsch-Professorin an der Kennesaw State University (KSU), einer regionalen Uni im Nordwesten von Atlanta. Sie leitet dort das B.A. Deutsch-Programm und ist insbesondere an der Integrierung von authentischen Lerninhalten interessiert. Unabhängig von Hauptfach und Sprachkompetenz steht den Studierenden im German Studies Programm der KSU eine Bandbreite von über 10 Programmen zur Verfügung: es gibt lokale Begegnungsmöglichkeiten (peer buddies, suitemates, learn&serve) und internationale Optionen (von Kurzaufenthalten bis zu mehrmonatigen Gastsemestern und Praktika) - alle auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der TeilnehmerInnen zugeschnitten.
 
 
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Laut Statistik sind 97% der Schüler*innen im Besitz eines Smartphones. Aus dem Alltag ist es nicht mehr wegzudenken. Seine Nutzungsmöglichkeiten sind fast unbegrenzt: es ist Spielkonsole, Musikplayer, Zeitung, Zugang zu sozialen Netzwerken in Einem. Die Frage ist längst nicht mehr, OB das Smartphone Teil des Unterrichts wird, sondern WIE es integriert werden kann. Dieser Frage widmet sich dieser Workshop, indem diverse Aktivitäten und praktische Tipps für den Unterricht aufgezeigt werden.
 
Olga Liliana Godoy Olga Liliana Godoy Olga Liliana Godoy ist seit 19 Jahren Dozentin für Spanisch und Deutsch als Fremdsprachen. Sie arbeitet als Referentin für den Hueber Verlag, und hat bis jetzt mehrere methodisch-didaktische Workshops und Online Seminare für verschiedene DaZ/DaF Institutionen in Kolumbien, Guatemala, Mexico und Argentinien gemacht. Sie hat als Vortragende an mehreren internationalen DaF-Kongressen teilgenommen.
 
 
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14.00 - 14.30 Uhr EST

Abstrakt folgt

Vera Degtyarenko Foto: Goethe-Institut Montréal

Vera Degtyarenko, abgeschlossenes Studium in Germanistik und Fremdsprachendidaktik (Deutsch und Französisch), M.S.I.
Seit 2014 Mitarbeiterin der Bildungskooperation Deutsch, Goethe-Institut Montreal.
Interessen: Digitale Ressourcen für den DaF-Unterricht, Literatur im DaF-Unterricht.


Kontakt: Vera.Degtyarenko@goethe.de

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Zwanzig Jahre nach seiner ersten Veröffentlichung online ist der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER) mit neuen Deskriptoren ergänzt und aktualisiert worden. Dieser Vortrag wird den neulich erschienen Begleitband (Europarat, 2018) vorstellen, zusammen mit seinen Deskriptoren. Der Begleitband hat Dimensionen und Aspekte des GER weiterentwickelt bzw. neue eingeführt, die das Potenzial haben, einen Paradigmenwechsel im Sprachunterricht zu fördern. Der Vortrag wird solche Aspekte darlegen und deren Implikationen für den Unterricht und für Lehrer-Aus- und Weiterbildung  diskutieren.

Enrica Piccardo Enrica Piccardo Enrica Piccardo, Professorin an OISE – University of Toronto und an der Université Grenoble-Alpes France, ist Expertin für Weiter- und Fortbildungen von Lehrenden und der Forschung im Zweit- und Fremdsprachenunterricht, insbesondere in Bezug auf Mehrsprachigkeit, Bewertung/Beurteilung und Kreativität. Ihre Vorträge und Veröffentlichungen sind in verschiedenen Sprachen. Sie arbeitet seit 2008 gemeinsam mit dem Europarat (CoE) an großen internationalen Projekten und ist Co-Autorin des neu veröffentlichten Begleitbandes zum Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen.
 
Kontakt: enrica.piccardo@utoronto.ca

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Das Goethe-Institut bietet Deutschlehrenden in den USA umfangreiche Fort- und Weiterbildungsangebote in Deutschland, den USA und Kanada an - Online und im Präsenzformat. Um den Zugang zu diesen Angeboten zu erleichtern, wird jährlich eine begrenzte Anzahl an Stipendien vergeben. Dieser Beitrag stellt die unterschiedlichen Formate und Hauptziele dieser Fortbildungsseminare und Sprachkurse vor und informiert über den Einschreibungs- und Stipendienbewerbungsprozess.
 
Ebru Ahuja Ebru Ahuja Ebru Ahuja hat im Bereich der Unternehmenskommunikation gearbeitet, bevor sie 2016 mit dem Grünen Diplom begann. Seither ist sie als Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache am Goethe-Institut New York tätig, nimmt Deutsch-Prüfungen ab und ist in vielen Projekten der Bildungskooperation Deutsch beteiligt. 
 
Die Präsentation findet hier statt:
 
Dieser Beitrag stellt das von AATG entwickelte Projekt Begegnungen vor. Dieses besteht aus drei Komponenten: einer Wanderausstellung (ab Herbst 2019 für alle interessierten Deutschprogramme verfügbar), einer Webseite mit Unterrichtsmaterialien und einem Wettbewerb (für alle Schüler*innen und Deutschklassen). Das Ziel besteht darin, dass Deutschlernende und –lehrende selbst ihren eigenen und den Einfluss deutschsprachiger Migrant*innen in Nordamerika vor Ort erforschen und kritisch untersuchen. Durch das Erkunden der historischen Begegnungen von Migrierten aus deutschsprachigen Gebieten soll ein neuer Blick auf die heutige Lage von Migrant*innen im heutigen Deutschland und den USA angeregt werden.
 
Berit Jany Berit Jany Berit Jany leitet an der University of Colorado (Boulder) das deutsche Sprachprogramm für Studierende des Grundstudiums. Ihre wissenschaftliche Arbeit bezieht sich auf Spracherwerb, Technologie im Fremdsprachenunterricht und Studien zur Migration von Deutschen nach Amerika.


Susanne Rinner Susanne Rinner Susanne Rinner (PhD) leitet die Deutsche Sprachschule in Seattle. Zwischen 2007 und 2019 arbeitete sie als Associate Professor of German Studies an der University of North Carolina in Greensboro, NC. Sie ist die Präsidentin des amerikanischen Deutschlehrerverbandes, AATG.


Kontakt: rinnersusan@gmail.com



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“Nimm mich mit” bittet uns die Band 2raumwohnung und erreicht mit diesem Lied ein breites Publikum. Ob jung oder alt, Fernweh und Sehnsucht sind von jeher zwei zentrale Begriffe der deutschen Identität. Dieser Workshop nimmt die Teilnehmenden mit auf eine musikalische Deutschlandreise, die aktuelle landeskundliche Themen aufgreift und anschaulich vermittelt. Unter dem Motto “Unterwegs in Deutschland” wird sich an verschiedenen Stationen digital und analog mit dem Thema Reiselust auseinandergesetzt werden.

Marje Zschiesche-Stock Marje Zschiesche-Stock Marje Zschiesche-Stock studierte Deutsch und Englisch für das Gymnasiallehramt an der Universität Göttingen. Seit 2014 arbeitet sie am Goethe-Institut Toronto, wo sie deutsche Sprach- und Literaturkurse unterrichtet und Fortbildungen zum Thema Neue Medien im Sprachunterricht anbietet.

Kontakt:  Marje.stock@goethe.de

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14.30 - 15.00 Uhr EST - Plenarsaal

30 Jahre Mauerfall bedeutet, dass die Mauer nun länger nicht mehr steht, als sie je gestanden hat. Höchste Zeit eine Bilanz zu ziehen und sich damit auseinanderzusetzen, was heute noch von der der Mauer geblieben ist. Inwieweit kann sich Deutschland 2019 wirklich als vereinigt sehen und inwieweit ist es noch geteilt? Was ist aus der “Mauer in den Köpfen” geworden, v. a. wenn man die jüngere Generation fragt? Was sind eigentlich Kuschelwessis und Ego-Ossis?
 
Sebastian Döderlein Sebastian Döderlein Sebastian Döderlein lehrt deutsche Sprache und Kultur an der Université du Québec à Montreal. Er hat in Köln, Brüssel und Bonn Romanistik, Geschichte und DaF studiert und 2016 an der Concordia University, Montreal, seine Promotion in deutscher Geschichte abgeschlossen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der deutschen Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts, der Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen sowie der Rolle von Kulturvermittlung im Fremdsprachenunterricht.
 

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15.00 - 15.30 Uhr EST

Spielerische Lernformen sind aus dem DaF-Unterricht nicht mehr wegzudenken. Alle Lehrwerke integrieren mittlerweile kleine einfache Spiele. Dazu gibt es ein reichhaltiges Onlineangebot für Kinder, Erwachsene und/oder DaF-Lernende, das spielerische Übungen zum Online-Spielen oder Ausdrucken bietet. Doch wann und wie können Spiele im Deutschunterricht eingesetzt werden? Wie werden Spiele erstellt? Sollen in jeder Gruppe/Klasse Spiele Anwendung finden? Wo ist im Unterricht Zeit zum Spielen? Wie kann ein kompliziertes (Brett-)Spiel mit Lernenden gespielt werden? Wo gibt es Materialien? Dieser Beitrag beantwortet diese und weitere Fragen.
 
Irina Agranovskaya Irina Agranovskaya Ich bin DaF-Lehrerin und Multiplikatorin beim Goethe-Institut Moskau, leite Fortbildungsseminare, tutoriere Online-Kurse. Auch in der Freizeit widme ich mich gerne der Förderung der deutschen Sprache als Mitglied des Überregionalen Deutschlehrerverbandes Russland (DLV). Ich denke, dass es im Unterricht immer Platz für Kreativität und Spontanität geben soll, und experimentiere deswegen gerne mit Sprachlernspielen. 
 
 
 
 
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Wir leben und unterrichten in einer zunehmend diversen Umwelt. Doch reflektiert der Unterricht diese Diversität? Wann, auf welchem Niveau und mit welchen Materialien kann das Thema Diversität im Unterricht behandelt werden? Wie unterscheiden sich Rechte innerhalb deutschsprachiger Länder und den USA für Mitglieder*innen der LGBTQ+-Community? Dieser Beitrag zeigt, wie weitreichende Themen aus dem Bereich LGBTQ+ in den DaF-Unterricht integriert werden können. Es werden drei Romane vorgestellt, die (in Auszügen) im DaF-Unterricht behandelt werden können: Jenny mit O (K.-S. Fessel), Trans*later (B. Bialojahn), Erwachsen (J. Nikolausen).
 
Mona Eikel-Pohen Mona Eikel-Pohen Mona Eikel-Pohen studierte Deutsch und Englisch auf Lehramt an der Ruhr-Universität Bochum, Darstellendes Spiel an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und unterrichtete in Deutschland, England und den Vereinigten Staaten. Ihre Forschung beschäftigt sich mit inklusiver DaF-Methodik und Didaktik, kreativem Schreiben und Improvisationstheater im DaF-Unterricht und dem Bösen in der deutschen Literatur. Sie argbeitet als Assitant Teaching Professor of German an der Syracuse University in Upstate New York.
 
 
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Besonders junge Lernende sind im Umgang mit digitalen Medien sogenannte natives. Warum nicht ihre digitale Affinität zum sprachlichen und kulturellen Lernen nutzen? Mit kostenfreien und einfach zu bedienenden Tools können Lehrkräfte den Unterricht mit Virtual Reality-Elementen aktualisieren. So lassen sich z.B. virtuelle 360°-Touren durch Länder und Städte erstellen, die die jeweiligen Interessen der Lerngruppe bedienen und das geplante Curriculum unterstützen können. Mit dem Beitrag möchten wir unsere Erfahrung in der Erprobung solcher Tools schildern und das Potenzial solcher Medien im Kontext des landeskundlichen Lernens aufzeigen.

Irina Ottow Irina Ottow Irina Ottow hat Auslandsgermanistik mit dem Schwerpunkt Materialentwicklung an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena studiert. Seit 2018 unterstützt sie als Volontärin den Bereich Sprachkurse und Fortbildungen der Zentrale des Goethe-Instituts in München und ist zudem Lehrmaterialautorin. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen bei dem lernzielorienterten Einsatz von digitalen Medien und der Gamifizierung von Lernkontexten. 
 
 
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Bei indigenen Sprachen im oberen US-Mittelwesten wird oft von der Seele, etwas Ehrwürdigen oder Heiligen, einer Sprache gesprochen. Dieser Diskurs hat sich auch auf das Deutsche als Fremdsprache ausgeweitet. Dieser Beitrag gibt Auskunft darüber, welche Lehre Deutschlehrende aus dem Vorbild der indigenen Sprachen ziehen können, d. h. wie Deutschprogramme besser gefördert werden können und wie mehr Interesse bei Studierenden für Deutsch geweckt werden kann. Denn wie sinkende Zahlen an Kursteilnehmenden zeigen, scheint das Deutsche - ähnlich wie indigene Sprachen - in seiner Existenz durch Denglisch, Globalisierung, historische Traumata und das Streben nach Vergangenheitsbewältigung gefährdet.

Nathan Bates Nathan Bates Dr. Nathan Bates unterrichtet seit August 2018 als Dozent an der University of South Dakota. Im Juni 2018 promovierte er an der University of Washington. Dr. Bates’ Forschung konzentriert sich auf die Darstellung von Bewusstsein und Technologie in der frühen Literatur des 20. Jahrhundert.

Kontakt: nathan.bates@usd.edu
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Online Sprachkurse, methodisch- didaktische Fortbildungen, Coaching- Programm, Stipendien: Kennen Sie die Angebote vom Goethe-Institut, die speziell auf Deutsch- Lehrkräfte in den Vereinigten Staaten zugeschnitten sind? Dieser Vortrag informiert über professionelle Präsenz- und Online- Fortbildungsangebote, gibt Auskunft über aktuelle Abgabefristen und bietet einen allgemeinen Überblick zu den zahlreichen Ressourcen im Bereich von Deutsch als Fremdsprache, mit denen wir Ihnen als Deutsch-Lehrkraft zur Seite stehen. 
 
Ajkuna Hoppe Ajkuna Hoppe Ajkuna Hoppe arbeitet in der Bildungskooperation Deutsch-Abteilung am Goethe-Institut New York, wo sie Projekte zur Förderung von Deutsch als Fremdsprache in den USA koordiniert. Sie studierte Kulturanthropologie an der Universität Tübingen und am Graduate Center der City University of New York und arbeitete als Übersetzerin und Redakteurin in Europa, USA und Asien. Bevor sie sich dem Goethe-Institut anschloss, war sie Lektorin für Anthropologie und Rhetorik am Hunter College und John Jay College in New York City.

Kontakt: teacherservice-newyork@goethe.de

Die Präsentation findet hier statt:
 

15.30 - 16.00 Uhr EST

Die Förderung des Deutschunterrichts ist eine Kernaufgabe des Goethe-Instituts. Lehrkräfte und Deutschlerner in Kanada profitieren seit vielen Jahren von den Angeboten der Goethe-Institute Montreal und Toronto. In unserer Spracharbeit ist die Qualifizierung der DaF-LehrerInnen ein wichtiger Schwerpunkt. In dieser Präsentation bekommen Sie Informationen über Fortbildungsangebote und Unterrichtsmaterialien. Junge Menschen zu motivieren, Deutsch zu lernen ist uns ebenfalls ein besonderes Anliegen. Wir geben Ihnen hier einen Überblick darüber, was das Goethe-Institut Ihren SchülerInnen bieten kann.
 
Vera Degtyarenko Vera Degtyarenko Vera Degtyarenko, abgeschlossenes Studium in Germanistik und Fremdsprachendidaktik (Deutsch und Französisch), M.S.I.
Seit 2014 Mitarbeiterin der Bildungskooperation Deutsch, Goethe-Institut Montreal.
Interessen: Digitale Ressourcen für den DaF-Unterricht, Literatur im DaF-Unterricht.


Kontakt: vera.degtyarenko@goethe.de
Die Präsentation findet hier statt:
 
Auch wenn landeskundliche Themen im Fremdsprachenunterricht ein beliebter Unterrichtsgegenstand sind, geht es bei der Bearbeitung dieser oft nur um die Vermittlung  von Fakten und Wissen. Der Aspekt der Interkulturellen Kompetenz wird dabei häufig vernachlässigt. (Fremd-)Sprache und Kultur sind jedoch untrennbar; das Verständnis beider benötigt weit mehr als das Lernen von Wortschatz und Grammatik. Dieser Beitrag verweist auf die Relevanz von Interkultureller Kompetenz im Fremdsprachenerwerb und nennt einige Beispiele aus der Unterrichtspraxis zur Integration dieser. ​
 
Elena Alston Elena Alston Elena Alston studierte Deutsch und Englisch auf Lehramt an der Universität Tübingen. Nach dem Ende ihre Studiums arbeitete sie als Deutschlehrerin im DaF-Bereich und ist seit ihrem Umzug in die USA Ende 2016 am Goethe-Insitut New York tätig. Hier gibt sie vor allem Sprachkurse in der Erwachsenenbildung und ist zusätzlich für Teenager- und Kinderkurse, sowie Workshops rund um das Thema 'interkulturelles Lernen' zuständig. 
 
Die Präsentation findet hier statt:
 
Wir alle kennen die üblichen Argumente, wie man für Deutsch als Studienfach wirbt. Je mehr man diese dann auch in die Tat umsetzt desto besser. Nur, die Zeiten ändern sich, und somit auch die Anforderungen, wie man sich der neuen Generation zuwendet und an sie appelliert, sich für Deutsch zu entscheiden. Eine völlige Innovation auf diesem Gebiet wäre wohl übertrieben, aber eine Kombination von neu und alt gehört zu den wichtigsten Empfehlungen, die ich in meinem Vortrag entwickeln werde. Die größten Herausforderungen kommen seltsamerweise aus den deutschsprachigen Ländern, wo es heute viele Probleme gibt, die aber in der Öffentlichkeit mehr großgeredet werden, als sie es wirklich sind. Energie, Literatur, Architektur, Logistik, Maschinenbau, Musik, Lebenskultur und Theater sind so einige der zentralen Themen, die ich ansprechen werde. Was bietet Deutschland heute? Viel mehr als die meisten Deutschen heute zugeben wollen, aber das ist ein nationaler Sport, über alles und jedes brutal herzuziehen. Die Medien leisten das Ihre dazu, hysterisch und übertrieben die heutige Situation zu beurteilen. All das soll uns nicht berühren, viel wichtiger ist, wie der einzelne Schüler oder Student dazu motiviert werden kann, sich Deutsch zuzuwenden. Mein Vortrag wird die vielen Probleme anschneiden, dann aber auf die unendlichen Möglichkeiten eingehen, die uns zur Verfügung stehen, unser Fach energisch und erfolgreich zu vertreten, zu verteidigen und zu stärken, und dies aus neuester Sicht. Überraschenderweise werde ich dazu, weil ich ja als Mediävist arbeite, auch Hinweise dazu vermitteln können, wie gerade die deutsche Geschichte und die Literatur des Mittelalters oder der Frühneuzeit erstaunlich attraktiv wirken können.

Albrecht Classen Albrecht Classen Dr. Albrecht Classen ist University Distinguished Professor of German Studies an der University of Arizona. Er forscht und lehrt über die Literatur und Kultur des Mittelalters und hat mehr als 100 wissenschaftliche Bücher veröffentlicht. Er war mehr als 25 Jahre lang Präsident des AZ Chapters der AATG und ist intensiv um Outreach bei AZ High Schools bemüht. Er hat viele Preise und Auszeichnungen erhalten, so den Friend of German Award der AATG und den AATG Outstanding German Educator Award, dazu das Bundesverdienstkreuz am Band.


Kontakt: aclassen@email.arizona.edu
 
Die Präsentation findet hier statt:
 

Lernen Sie die Moderator*innen kennen!

GRÜNER RAUM

Olga Liamkina und Shila Rahmani-Coutard
Olga Liamkina Olga Liamkina Olga Liamkina hat über 6 Jahre im Bereich Bildungskooperation Deutsch am Goethe-Institut New York gearbeitet. Unter anderem war sie für die Betreuung und Fortbildung der Deutschlehrer/innen zuständig, koordinierte die Arbeit des Trainer-Netzwerks USA, organisierte Karrieretagveranstaltungen „Career Booster Germany“ in New York und betreute das Web-Projekt „Deutsche Bilinguale Programme in den USA“. Seit Februar 2018 ist sie als freie Mitarbeiterin des Goethe-Instituts tätig.


Shila Rahmani Coutard Shila Rahmani Coutard ist 2013 nach New York gezogen und hat Erfahrung, sowohl in der Frühkindlichen Bildung, als auch in der Erwachsenenbildung im Bereich Deutsch als Fremdsprache. Sie arbeitet seit 2016 für das Goethe-Institut New York. Sie unterrichtet Blended Kurse, tutoriert DLL Kurse und ist als Teacher Trainer und Educational Coach tätig.
 

Hellblauer Raum

Andrea Pfeil und Sebastian Heiduschke
Andrea Pfeil Andrea Pfeil Andrea Pfeil hat Diplom-Pädagogik mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung, Kommunikationswissenschaft und Deutsch als Fremdsprache sowie Bildungsmanagement mit Masterabschluss studiert. Sie hat sich in den letzten 16 Jahren intensiv mit der Qualitätsentwicklung in Bildungsprozessen und der Entwicklung von hybriden Sprach- und Fortbildungskursen beschäftigt. Sie war lange in der Lehrerfortbildung im In- und Ausland tätig und hat am Goethe-Institut an der Konzeption und Entwicklung von Blended Learning und Online-Kursen sowie digitalen Fortbildungsformaten gearbeitet. Andrea Pfeil war Referentin im Bereich Multimedia und Fernlehre in der Zentrale des Goethe-Instituts in München, bevor sie 2014 als Leitung der Spracharbeit ans Goethe-Institut New York wechselte.


Sebastian Heiduschke Sebastian Heiduschke Sebastian Heiduschke lehrt Germanistik und Filmwissenschaften an der Oregon State University in Corvallis. Dort ist er auch verantwortlich für den virtuellen Bachelor in Deutsch, der seit Jahren mit großem Erfolg angeboten wird.
 

Oranger Raum

Ebru Ahuja und Jasmin Aly
Ebru Ahuja Ebru Ahuja Ebru Ahuja hat im Bereich der Unternehmenskommunikation gearbeitet, bevor sie 2016 mit dem Grünen Diplom begann. Seither ist sie als Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache am Goethe-Institut New York tätig, nimmt Deutsch-Prüfungen ab und ist in vielen Projekten der Bildungskooperation Deutsch beteiligt.




Jasmin Aly

magenta raum

Molly Rowland und Mehrnosch Mirzaei-Reyes

Molly Rowland Molly Rowland Molly Rowland hat Deutsch an einer High School in North Carolina unterrichtet und einen GAPP-Austausch mit einer Schule in Frankfurt geleitet. Sie ist seit Februar 2019 Geschäftsführerin bei GAPP.









 
Mernosch Mirzaei-Reyes Mernosch Mirzaei-Reyes Mehrnosch Mirzaei-Reyes ist in Würzburg aufgewachsen und lebt seit 2013 in New York. Dort hat sie das Grüne Diplom abgeschlossen und ist seit 2016  als Lehrerin fuer Deutsch als Fremdsprache tätig. Zudem tutoriert sie DLL Kurse und nimmt Sprachprüfungen ab. Sie beteiligt sich auch gern an unterrichtsübergreifenden Projekten wie z.B. die Erstellung von themenspezifischen Booklets mit DaF-Inhalten.
 
 

dunkelblauer raum

Karin James und Ajkuna Hoppe
Karin James Karin James Karin James, M.A. in Germanistik (Deutsch als Fremdsprache) und Diplomübersetzerin, arbeitet als Dozentin für DaF-Kurse und Übersetzungskurse an der University of Manitoba in Kanada. Des Weiteren fungiert sie als Prüferin für verschiedene offizielle deutsche Sprachprüfungen, wie z.B. das Deutsche Sprachdiplom und Goethe-Institut-Prüfungen. Derzeit ist sie Vorstandsvorsitzende sowohl des Deutschlehrerverbandes in Manitoba (Manitoba Teachers of German) als auch auf nationaler Ebene in Kanada.(Canadian Association of Teachers of German). 




Ajkuna Hoppe Ajkuna Hoppe Ajkuna Hoppe arbeitet in der Bildungskooperation Deutsch-Abteilung am Goethe-Institut New York, wo sie Projekte zur Förderung von Deutsch als Fremdsprache in den USA koordiniert. Sie studierte Kulturanthropologie an der Universität Tübingen und am Graduate Center der City University of New York und arbeitete als Übersetzerin und Redakteurin in Europa, USA und Asien. Bevor sie sich dem Goethe-Institut anschloss, war sie Lektorin für Anthropologie und Rhetorik am Hunter College und John Jay College in New York City.

plenarsaal

Eva Ledwig und Andrea Pfeil

Eva Ledwig Eva Ledwig Seit August 2007 leitet Eva Ledwig die Spracharbeit am Goethe-Institut Montreal. Neben dem Sprachkursmanagement liegen ihre Aufgaben in der Bildungskooperation Deutsch. Bevor sie nach Montreal gekommen ist, war Eva für die Sprachkurskoordination am Goethe-Institut Ottawa zuständig und hat etwa 20 Jahre lang DaF auf allen Niveaustufen unterrichtet. Ihr Germanistikstudium hat sie zuvor, 1989 mit dem Magister abgeschlossen.






Andrea Pfeil Andrea Pfeil Andrea Pfeil hat Diplom-Pädagogik mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung, Kommunikationswissenschaft und Deutsch als Fremdsprache sowie Bildungsmanagement mit Masterabschluss studiert. Sie hat sich in den letzten 16 Jahren intensiv mit der Qualitätsentwicklung in Bildungsprozessen und der Entwicklung von hybriden Sprach- und Fortbildungskursen beschäftigt. Sie war lange in der Lehrerfortbildung im In- und Ausland tätig und hat am Goethe-Institut an der Konzeption und Entwicklung von Blended Learning und Online-Kursen sowie digitalen Fortbildungsformaten gearbeitet. Andrea Pfeil war Referentin im Bereich Multimedia und Fernlehre in der Zentrale des Goethe-Instituts in München, bevor sie 2014 als Leitung der Spracharbeit ans Goethe-Institut New York wechselte.