Buchclub

Drei Bücher auf einem Tisch Foto: Barbara Eskin

Willkommen in unserem Buchclub! Wir treffen uns einmal im Monat, um aktuelle deutsche Literatur zu diskutieren — von moderner Klassik bis zu den neuesten Erscheinungen der Literaturszene. Bitte melden Sie sich bei Interesse bei unserer Moderatorin Barbara Eskin an.

RSVP: Um die Zoom Einladung zu erhalten, senden Sie bitte eine Nachricht an barbaraeskin1@gmail.com

Alle Diskussionen finden auf Deutsch statt.

Zeit:   
18:30 Uhr

Tag:     
normalerweise jeden zweiten Dienstag im Monat.

Termine und Titel:

Moderatorin:
Barbara Eskin

barbaraeskin1@gmail.com

Termine 2021

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Wilhelm Genazino: Das Glück in glücksfernen Zeiten


Klappentext: Der Arbeitsmarkt kennt keine Gnade, erst recht nicht für Philosophen. Daher tritt Dr. phil. Gerhard Warlich eine Stelle als Wäscheausfahrer an und richtet sich ein in dieser nicht allzu aufregenden, aber sicheren Existenz. Doch als seine Freundin Traudel sich ein Kind wünscht, bringt das Warlich, der eigentlich nur "halbtags leben" möchte, vollkommen aus dem Gleis. Wilhelm Genazino erzählt diese Geschichte eines traurigen Helden und seiner viel weniger traurigen Freundin mit verblüffender Lakonie. Keiner beschreibt die menschliche Verzweiflung an Leben und Liebe so ironisch und brillant wie er.

Weitere Informationen und Rezensionen:
Perlentaucher.de

Termine 2020

Saša Stanišić: Herkunft
Deutscher Buchpreis 2019

Der Autor und sein Roman:
"Gestern habe ich das vierte Buch beendet", ließ Saša Stanišić am 9. Januar dieses Jahres auf Twitter verlauten. "Ich schrieb und recherchierte und dachte nach, ziemlich genau zwei Jahre. Das Buch heißt Herkunft. Es hat 335 Seiten und 467.757 Zeichen. Es ist ein Selbstporträt mit Ahnen. Und ein Scheitern des Selbstportraits."

Stanišić, der 1978 in Višegrad (Jugoslawien) geboren wurde und seit 1992 in Deutschland lebt, besuchte im Frühjahr 2009 mit seiner Großmutter das 13-Seelen-Dorf Oskoruša in den bosnischen Bergen, der Heimat seiner Vorfahren. Herkunft hat viel mit dieser Reise zu tun, sie war für ihn der erste Anstoß, sich mit seiner Abstammung zu beschäftigen. Entstanden ist ein Buch mit einem bunten, schrägen Personal, eines über den Zufall der Biografie, über Sprache, Jugendsommer, Erinnerungen — und verlöschende Erinnerungen. Während Stanišić daran schrieb, erfuhr er vom Tod seiner an Demenz erkrankten Großmutter. "Im Buch lebt sie weiter. Ich trage sie so durch die Nacht. Trage sie zu ihrer eigenen Beerdigung und muss sie auch noch mal sterben lassen, auf dem Papier. Nichts wird der Güte dieser Frau gerecht, kein Wort kann so lebendig sein, wie sie es mal war."

Weitere Informationen und Rezensionen:
taz.de
dw.com
Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas

Heinrich von Kleists Michael Kohlhaas, »einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit«, zählt zu den eindrucksvollsten Gestalten der Weltliteratur. Der Rosshändler Kohlhaas, vom Junker Wenzel von Tronka unrechtmäßig um zwei seiner Pferde gebracht, streitet für Gerechtigkeit: Als ihm diese auf juristischem Weg verwehrt bleibt, beginnt er einen blutigen Rachefeldzug gegen seinen Übeltäter. Schließlich erfährt er Genugtuung doch für das auf der Suche nach Gerechtigkeit begangene Unrecht zahlt Kohlhaas mit seinem Leben.

Online im Projekt Gutenberg: https://gutenberg.spiegel.de/buch/michael-kohlhaas-583/1
Mirko Bonné: Wie wir verschwinden

Klappentext: Wie wir verschwinden (…) erzählt eine große Geschichte der Erinnerung: Raymond, Witwer mit zwei so lebhaften wie eigensinnigen Töchtern, erhält nach Jahrzehnten des Schweigens einen Brief seines todkranken Jugendfreundes Maurice, der ihn in die gemeinsam erlebte Vergangenheit zurückversetzt: nach Villeblevin, wo 1960 Albert Camus bei einem Autounfall ums Leben kam. Ein französisches Dorf und ein historisches Ereignis werden für zwei Jugendfreunde zum symbolischen Angelpunkt, um die fünfzig zurückliegenden Jahre zu erinnern und ihre Schicksalhaftigkeit anzuerkennen.

Weitere Informationen und Rezensionen:
Perlentaucher.de
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Jan Peter Bremer: Der junge Doktorand


Klappentext: Zwei Jahre schon warten die Greilachs mit an Verzweiflung grenzender Vorfreude auf die Ankunft eines jungen Doktoranden in ihrer abgelegenen Mühle. Er soll dem alternden Maler Günter Greilach zu neuem Ruhm verhelfen. Für seine Frau Natascha dagegen wird er zum Lichtblick ihrer Alltagsroutine. Ihre Hoffnungen reichen nahezu bis ins Unendliche, doch als der junge Mann nach mehreren Absagen plötzlich doch vor ihrer Tür steht, kommt alles anders als selbst in wildesten Träumen ausgemalt.

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Theresia Enzensberger: Blaupause


Klappentext: Luise Schilling ist jung, wissbegierig und voller Zukunft. Anfang der brodelnden zwanziger Jahre kommt sie an das Weimarer Bauhaus. Sie studiert bei Professoren wie Gropius oder Kandinsky und wirft sich hinein in die Träume und Ideen ihrer Epoche. Zwischen Technik und Kunst, Kommunismus und Avantgarde, Populismus und Jugendbewegung lernt Luise gesellschaftliche Utopien kennen, die uns bis heute prägen. Rasant und äußerst gegenwärtig erzählt Theresia Enzensberger von einer jungen Frau in den Wirren ihres Lebens: von den Konflikten zwischen Rechts und Links bis zum Sprung eines jungen Liebespaares in einen nächtlichen Fluss.

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Tom Hillenbrand: Drohnenland


Klappentext: Wozu Zeugen vernehmen, wenn all ihre Bewegungen und Gespräche bereits auf einer Festplatte archiviert sind? Warum Tatorte begehen, wenn fliegende Polizeidrohnen bereits alles abfotografiert haben? Als ein Brüsseler Parlamentarier auf einem Feld nahe der Hauptstadt ermordet aufgefunden wird, glaubt Kommissar Aart van der Westerhuizen zunächst, den Fall mithilfe des beinahe allwissenden Europol-Fahndungscomputers und der brillanten Forensikerin Ava Bittmann rasch lösen zu können. Und tatsächlich gibt es verblüffend schnell einen Verdächtigen. Doch dann entdeckt er immer mehr Hinweise darauf, dass die digitale Datenspur manipuliert wurde und gerät in eine Verschwörung, die ganz Europa in seinen Grundfesten zu erschüttern droht.

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Urs Widmer: Herr Adamson


Klappentext: Es ist Freitag, der 22. Mai 2032. Einen Tag nach seinem vierundneunzigsten Geburtstag sitzt ein Mann in einem üppig blühenden Garten — es ist der Paradiesgarten seiner Kindheit —, neben sich einen Rekorder, und spricht seine Geschichte mit Herrn Adamson auf Band.

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Thomas Mann: Lotte in Weimar


In seinem Goethe-Roman ist es Thomas Mann gelungen, "den großen Alten auf die Bühne zu stellen". Ausgangspunkt ist der historisch belegte Besuch Charlotte Kestners, Goethes unglücklicher Jugendliebe und Vorbild für die Figur der Lotte im Werther, 1816 in Weimar. Geschickt arrangiert Thomas Mann die Begegnung Lottes mit Goethe, es kommt zu Gesprächen, von denen sich Lotte Aufschluss über die frühere Leidenschaft erhofft.
Die Arbeiten am Josephs-Roman unterbrechend, widmete sich Thomas Mann ab 1936 seinem Goethe-Roman. 1939 erschien Lotte in Weimar bei Bermann-Fischer in Stockholm.
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Norbert Scheuer: Winterbienen


Klappentext: Januar 1944: Egidius Arimond, ein frühzeitig aus dem Schuldienst entlassener Latein- und Geschichtslehrer, schwebt wegen seiner Frauengeschichten, seiner Epilepsie, aber vor allem wegen seiner waghalsigen Versuche, Juden in präparierten Bienenstöcken ins besetzte Belgien zu retten, in höchster Gefahr. Gleichzeitig kreisen über der Eifel britische und amerikanische Bomber. Arimonds Situation wird nahezu ausweglos, als er keine Medikamente mehr bekommt, er ein Verhältnis mit der Frau des Kreisleiters beginnt und schließlich bei der Gestapo denunziert wird.

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Olga Grjasnowa: Der Russe ist einer, der Birken liebt


Klappentext: Mascha ist jung und eigenwillig, sie ist Aserbaidschanerin, Jüdin, und wenn nötig auch Türkin und Französin. Als Immigrantin musste sie in Deutschland früh die Erfahrung der Sprachlosigkeit machen. Nun spricht sie fünf Sprachen fließend und ein paar weitere so "wie die Ballermann-Touristen Deutsch". Sie plant gerade ihre Karriere bei der UNO, als ihr Freund Elias schwer krank wird. Verzweifelt flieht sie nach Israel und wird schließlich von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Olga Grjasnowa erzählt die Geschichte einer Generation, die keine Grenzen kennt, aber auch keine Heimat hat.

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Peter Handke: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter


Klappentext: "Dem Monteur Josef Bloch, der früher ein bekannter Torwart gewesen war, wurde, als er sich am Vormittag zur Arbeit meldete, mitgeteilt, daß er entlassen sei. Jedenfalls legte Bloch die Tatsache, daß bei seinem Erscheinen in der Tür der Bauhütte, wo sich die Arbeiter gerade aufhielten, nur der Polier von der Jause aufschaute, als eine solche Mitteilung aus und verließ das Baugelände."

Im März 1970 erscheint die Erzählung "Die Angst des Tormanns beim Elfmeter" in der Startauflage von 25 000 Exemplaren, und ein halbes Jahr später hat sich die Auflage verdoppelt. Die Aufnahme fällt einhellig aus: "Diese Erzählung gehört zu dem Bestechendsten, was in den letzten zehn Jahren deutsch geschrieben worden ist." (Karl Heinz Bohrer, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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