Buchclub

Drei Bücher auf einem Tisch Foto: Barbara Eskin

Willkommen in unserem Buchclub! Wir treffen uns einmal im Monat, um aktuelle deutsche Literatur zu diskutieren — von moderner Klassik bis zu den neuesten Erscheinungen der Literaturszene. Bitte melden Sie sich bei Interesse bei unserer Moderatorin Barbara Eskin an.

RSVP: Um die Zoom Einladung zu erhalten, senden Sie bitte eine Nachricht an barbaraeskin1@gmail.com

Alle Diskussionen finden auf Deutsch statt.

Zeit:   
18:30 Uhr

Tag:     
normalerweise jeden zweiten Dienstag im Monat.

Termine und Titel:

Moderatorin:
Barbara Eskin

barbaraeskin1@gmail.com

Termine 2021

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Wilhelm Genazino: Das Glück in glücksfernen Zeiten


Klappentext: Der Arbeitsmarkt kennt keine Gnade, erst recht nicht für Philosophen. Daher tritt Dr. phil. Gerhard Warlich eine Stelle als Wäscheausfahrer an und richtet sich ein in dieser nicht allzu aufregenden, aber sicheren Existenz. Doch als seine Freundin Traudel sich ein Kind wünscht, bringt das Warlich, der eigentlich nur "halbtags leben" möchte, vollkommen aus dem Gleis. Wilhelm Genazino erzählt diese Geschichte eines traurigen Helden und seiner viel weniger traurigen Freundin mit verblüffender Lakonie. Keiner beschreibt die menschliche Verzweiflung an Leben und Liebe so ironisch und brillant wie er.

Weitere Informationen und Rezensionen:
Perlentaucher.de
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Lion Feuchtwanger: Die Geschwister Oppermann


So stellt der Verlag das Buch vor: "Sie sind erfolgreich und angesehen: Gustav, der Schriftsteller und Seniorchef, Martin, der Geschäftsmann, und Edgar, der Arzt. Doch dann ist das Unfassbare eingetreten: Die Nazis haben ihr Regime mit Mord und Brand errichtet. Den Oppermanns entgleitet die Heimat. Sie müssen ihre Häuser und ihre Freunde verlassen, denn sie sind jüdischer Abstammung.
Lion Feuchtwanger schrieb diesen ersten Roman über die Judenverfolgung im Dritten Reich hellsichtig bereits im Spätsommer 1933, als ein Holocaust im aufgeklärten 20. Jahrhundert noch jede menschliche Vorstellungskraft überstieg."

"Die wirkungsvollste, meistgelesene erzählerische Darstellung der deutschen Kalamität." (Klaus Mann)
"Ein leidenschaftliches und erregendes Buch, dazu angetan alle aufzurütteln, die immer noch gleichgültig bleiben gegenüber den Ereignissen in Deutschland." (The Spectator, 1933)

Weitere Informationen:
Verlag Felix Bloch Erben
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Thomas Hettche: Herzfaden

Shortlist des Deutschen Buchpreises 2020

Klappentext: Ein zwölfjähriges Mädchen gerät nach einer Vorstellung der Augsburger Puppenkiste durch eine verborgene Tür auf einen märchenhaften Dachboden, auf dem viele Freunde warten: die Prinzessin Li Si, Kater Mikesch, Lukas, der Lokomotivführer. Vor allem aber die Frau, die all diese Marionetten geschnitzt hat und nun ihre Geschichte erzählt. Es ist die Geschichte eines einmaligen Theaters und der Familie, die es gegründet und berühmt gemacht hat. Sie beginnt im 2. Weltkrieg, als Walter Oehmichen, ein Schauspieler des Augsburger Stadttheaters, in der Gefangenschaft einen Puppenschnitzer kennenlernt und für die eigene Familie ein Marionettentheater baut. In der Bombennacht 1944 verbrennt es zu Schutt und Asche.

“Balance zwischen gründlicher Recherche und Fantastischem machen die Lektüre zum spannenden Ereignis für Jung und Alt.” (FAZ)

Weitere Informationen:
Perlentaucher.de
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Peter Schneider: Vivaldi und seine Töchter


Klappentext: Zu Lebzeiten war er eine Berühmtheit, heute zählen seine Kompositionen zu den meistgespielten weltweit. In der Zwischenzeit aber war Antonio Vivaldis Werk bis zu seiner Wiederentdeckung vor 100 Jahren komplett vergessen. In diesem virtuosen Roman erzählt Peter Schneider die Geschichte des musikalischen Visionärs und begnadeten Lehrers. Peter Schneider begibt sich auf die Spur des geweihten Priesters und Musikers im barocken Venedig. Und was er dabei entdeckt, ist ein nahezu unbekanntes Werk des Maestros: Sein ganzes Leben lang hat der "prete rosso" an einem Waisenhaus gearbeitet und mit den musikalisch begabten Mädchen das erste Frauenorchester Europas gegründet. Für sie schrieb er einen großen Teil seiner Konzerte, mit ihnen brachte er sie zur Aufführung. (…)"Vivaldi und seine Töchter" porträtiert den Komponisten als Mann seiner Zeit, der sich gegen die Verdächtigungen der Kirche, aber auch gegen seine eigenen Versuchungen zu behaupten hat. Seine "amicizia" mit der jungen Sängerin Anna Girò wird zum Stein des Anstoßes und zur Quelle seiner Inspiration.

“großartig gelungen” (FAZ) – “Bildhaftigkeit und Nähe zum Zeitgeschehen” (FR)

Weitere Informationen:
Perlentaucher.de
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Erich Kästner: Fabian – Die Geschichte eines Moralisten oder Der Gang vor die Hunde


"Fabian" ist Erich Kästners Meisterwerk. Doch das Buch wurde vor seinem Erscheinen 1931 verändert und gekürzt, denn der junge Kästner hatte in seinem ersten Roman alle Register gezogen. Das machte das Manuskript für den Verlag zu einem Sprengsatz, den das Lektorat mit spitzen Fingern entschärfte. Das Buch erschien schließlich entgegen Kästners ursprünglicher Intention unter dem Titel "Fabian". Jetzt liegt der Roman zum ersten Mal so vor, wie ihn Kästner geschrieben und gemeint hat - unter dem Titel, den Kästner ursprünglich vorgesehen hatte: "Der Gang vor die Hunde". Vom Kästner-Experten Sven Hanuschek herausgegeben und Wort für Wort rekonstruiert.

Weitere Informationen:
buecher.de
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Leif Randt: Allegro Pastell 

Preis der Leipziger Buchmesse 2020

Klappentext: Germany's next Lovestory. Leif Randt erzählt vom Glück. Von Tanja und Jerome, von Wirklichkeit und Badminton, von idealen Zuständen und den Hochzeiten der anderen. Eine Lovestory aus den späten Zehnerjahren. Tanja Arnheim, deren Debütroman PanoptikumNeu Kultstatus genießt, wird in wenigen Wochen dreißig.(…) Ihr fünf Jahre älterer Freund, der gefragte Webdesigner Jerome Daimler, bewohnt in Maintal den Bungalow seiner Eltern und versucht sein Leben zunehmend als spirituelle Einkehr zu begreifen. Die Fernbeziehung der beiden wirkt makellos. Sie bleiben über Text und Bild eng miteinander verbunden und besuchen sich für lange Wochenenden in ihren jeweiligen Realitäten. Jogging durchs Naturschutzgebiet und Meditation im südhessischen Maintal, driftende Dauerkommunikation und sexpositives Ausgehen in Berlin - Jerome und Tanja sind füreinander da, jedoch nicht aneinander verloren. (…)
Allegro Pastell ist die Geschichte einer fast normalen Liebe und ihren Transformationen. Ein Roman in drei Phasen, beginnend im Rekordfrühling 2018.

“Mehr als eine treffende Milieustudie, ein Sittengemälde der Berliner Republik im freien Fall.” (TAZ) 

Weitere Informationen:
Perlentaucher.de
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Stefan Zweig: Verwirrung der Gefühle


Verwirrung der Gefühle zählt zu den berühmtesten Novellen des Österreichers Stefan Zweig und gilt als Klassiker homosexueller Literatur.
Der rückblickende Ich-Erzähler erinnert sich an das Schlüsselerlebnis seiner jungen Jahre: die faszinierte Bewunderung eines jungen Studenten für einen Lehrer, der in ihm neben einer geistigen Zuneigung das Feuer der Gelehrsamkeit entfacht, wobei jener – zunächst – die rätselhafte Ambivalenz in dem auf homoerotischer Zuneigung beruhenden Verhalten dieses Lehrers nicht durchschaut.

Weitere Informationen:
amazon.de
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Yulia Marfutova: Der Himmel vor hundert Jahren


Klappentext: Ein russisches Dorf um das Jahr 1918. Die Revolution hat bereits stattgefunden, der Bürgerkrieg ist in vollem Gange, aber die Bewohner haben von den historischen Ereignissen noch nichts erfahren. Das untergehende Zarenreich ist groß, die Informationen fließen langsam.Doch selbst an einem Ort wie diesem steht die Zeit nicht still: Der Dorfälteste Ilja, zum Beispiel, trifft seine Wettervorhersagen neuerdings mit Hilfe eines gläsernen Röhrchens, das er hütet wie seinen Augapfel. Der alte Pjotr dagegen belauscht lieber den nahegelegenen Fluss und dessen Geister. Aber noch scheinen die Fronten beweglich. Nun ist ausgerechnet Iljas Frau, Inna Nikolajewna, so abergläubisch wie Pjotr. Als ihr ein Messer herunterfällt, taucht ein Fremder im Dorf auf. Der viel zu junge Mann trägt keine Stiefel, aber eine fadenscheinige Offiziersuniform, und wenn er muss, erzählt er jedem eine andere Geschichte. Man beäugt ihn, bedrängt ihn, bald nicht mehr nur mit Fragen — und doch kommt nicht einmal die junge Annuschka dahinter, weshalb er ins Dorf gekommen ist. Und vor allem: warum er bleibt.

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Esther Kinsky: Sommerfrische


Klappentext: Üdülö, eine ungarische Feriensiedlung am Fluss, wird alljährlich zum Zufluchtsort vor der unerträglichen Hitze. Es ist der Ort der Sehnsucht, der Linderung verspricht und Träume von Liebe und Freiheit weckt. Für jeden hat Üdülö eine andere Bedeutung; als jedoch eine Frau aus der Fremde sich dort ihren Traum von einem anderen Leben erfüllen will, kommt Verwirrung in den Wellenschlag des Ewiggleichen. Der Refrain eines Volkslieds, "Eile nicht in die Fremde", geht ihr nicht mehr aus dem Kopf - und doch überhört sie die Warnung.

“leichtfüßige Sprache (…),”Erzählstimme wie ein alles verbindender Fluss mit leicht hypnotischer Wirkung” – Die Zeit
“wunderbare Wortschöpfungen” – Frankfurter Allgemeine Zeitung

Weitere Informationen:
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Klaus Mann: Mephisto


Mephisto erschien erstmals 1936 im Amsterdamer Exilverlag Querido, 1966 wurde seine Verbreitung in der BRD nach einer Klage durch Gustav Gründgens gerichtlich verboten, 1981 erschien trotz des Verbots eine Neuausgabe. Der Roman wurde zu einem Kultbuch: eine exemplarische Geschichte über Anpassung und Widerstand, Karrieredenken und künstlerische Moral. Wie wurde aus einem “Nachwuchsmimen” einer der einflussreichsten Theaterstars des Dritten Reiches? Davon handelt Klaus Manns Roman. – Deutsche Welle

Weitere Informationen:
deutschlandfunk.de
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Valerie Fritsch: Herzklappen von Johnson & Johnson

Klappentext:
Alma und Friedrich bekommen ein Kind, das keinen Schmerz empfinden kann. In ständiger Sorge um ihren Jungen, ist es vor allem Alma, die ihn unaufhörlich auf körperliche Unversehrtheit kontrolliert. (…)Halt findet Alma bei ihrer Großmutter, die jetzt, hochbetagt und bettlägerig und nach lebenslangem Schweigen, zu erzählen beginnt: vom Aufwachsen im Krieg, von Flucht, Hunger (…) Mit dem Kind auf dem Schoß, das keinen Schmerz kennt, sitzt Alma am Bett der Schwerkranken, die sich nichts mehr wünscht, als ihren Schmerz zu überwinden. Und in den Geschichten der Großmutter findet sie eine Erklärung für jene scheinbar grundlosen Gefühle der Schuld, der Ohnmacht und der Verlorenheit, die sie ihr Leben lang begleiten. Wie wird ein Kind zum Menschen, zu einem mitfühlenden sozialen Wesen, wenn es die Verwundbarkeit nicht kennt? Wenn es nicht versteht, wie sehr etwas wehtun kann?

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Perlentaucher.de
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Anne Weber: Annette, ein Heldinnenepos

Klappentext: 
Was für ein Leben! Geboren 1923 in der Bretagne, aufgewachsen in einfachen Verhältnissen, schon als Jugendliche Mitglied der kommunistischen Résistance, Retterin zweier jüdischer Jugendlicher - wofür sie von Yad Vashem später den Ehrentitel "Gerechte unter den Völkern" erhalten wird -, nach dem Krieg Neurophysiologin in Marseille, 1959 zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt wegen ihres Engagements auf Seiten der algerischen Unabhängigkeitsbewegung… und noch heute an Schulen ein lebendiges Beispiel für die Wichtigkeit des Ungehorsams. Anne Weber erzählt das unwahrscheinliche Leben der Anne Beaumanoir in einem biografischen Heldinnenepos. Die geschilderten Szenen werfen viele Fragen auf: Was treibt jemanden in den Widerstand? Was opfert er dafür? Wie weit darf er gehen? Was kann er erreichen?

“brillant”, “große Sprachkunst” – Süddeutsche

Weitere Informationen:
Perlentaucher.de
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Mariam Kühsel: Husseini, Tschudi

Klappentext: 1896. Berlin. Die Nationalgalerie Deutschlands erwirbt und zeigt als erstes Museum der Welt die Pariser Moderne: Manet, Monet, Renoir, Rodin. Ein Mann unternimmt das Wagnis, Hugo von Tschudi. Gegen den deutschen Kaiser, gegen die konservativen Fraktionen in der Gesellschaft, gegen alles, was ihn aufhalten will. Ein Augenblick nur, doch die ganze Welt liegt vor einem ausgebreitet und Berlin wird die Welt. Vom Stadtschloss aus blickt Wilhelm II. voll Hass auf diesen neuen Direktor der Nationalgalerie, auf die bunten Flecken der neuen Bilder der Impressionisten und auf die Franzosen, Hass, der noch wachsen wird, befeuert vom Lieblingsmaler des Kaisers, Anton von Werner. Um die Ecke am Pariser Platz wohnt Max Liebermann, der zu Tschudi hält. Der große Künstler Berlins, Menzel, schattiert sein eigenes Universum scheinbar jenseits der Kunstfronten und ist doch ihr heimliches Geheimnis. (…)

Es geht um einen “Mann, der gegen Hass und Missgunst auf Delikatesse und Schönheit setzt" – Zeit
“ein Berlin-Roman und eine Kunstgeschichte des späten 19. Jahrhunderts” – Frankfurter Allgemeine Zeitung

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