Film Die Frankfurter Küche

Die Frankfurter Küche © architektur-aktuell/I. Maunu-Kocian

Do, 26.09.2019

Goethe-Institut Chicago

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Suite 200
Chicago, lL 60601

100 Jahre Bauhaus

Margarete "Grete" Schütte-Lihotzky (23. Januar 1897, Margareten bei Wien, Österreich-Ungarn - 18. Januar 2000)[1] war die erste österreichische Architektin und kommunistische Aktivistin im deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Sie ist heute vor allem für die Gestaltung der sogenannten Frankfurter Küche bekannt.

Im Rahmen des neuen Frankfurter Projekts schuf Schütte-Lihotzky 1926 die Frankfurter Küche, die der Prototyp der heute in der westlichen Welt verbreiteten Einbauküche ist. Basierend auf den wissenschaftlichen Untersuchungen des US-amerikanischen Management-Experten Frederick Winslow Taylor und ihrer eigenen Forschung entwarf Lihotzky nach dem Vorbild einer Eisenbahnspeisewagenküche ein "Hausfrauenlabor", das auf kleinstem Raum ein Maximum an Komfort und Ausstattung für die arbeitende Mutter bietet. Die Frankfurter Stadtverwaltung installierte schließlich 10.000 ihrer massenproduzierten Fertigküchen in neu errichteten Arbeiterwohnungen.

An ihrem 100. Geburtstag kommentierte Schütte-Lihotzky: "Du wirst überrascht sein, dass ich, bevor ich 1926 die Frankfurter Küche erfand, nie selbst gekocht habe. Zu Hause in Wien kochte meine Mutter, in Frankfurt ging ich ins Wirtshaus. Ich habe die Küche als Architektin entworfen, nicht als Hausfrau ".
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