Buchdiskussion Tim Mohr: „Stirb nicht im Warteraum der Zukunft“

Tim Mohr Foto (Ausschnitt): © Thomas Hoefgen

Mi, 23.10.2019

Vinal Edge

239 W 19th St.
Houston, TX 77008

Die ostdeutschen Punks und der Fall der Mauer

Zum Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen zum 30. Jahre Mauerfall präsentiert Tim Mohr sein Buch STIRB NICHT IM WATERAUM DER ZUKUNFT im Gespräch mit Chuck Roast von Vinal Edge und Punk Historiker David Ensminger.
 
Buchumschlag „Burning Down the Haus“ © Algonquin Books Punk begann in Ostdeutschland mit einer Handvoll Jugendlicher in den späten Siebzigerjahren. Inspiriert von geschmuggelten Musikmagazinen und gelegentlichen Bildern aus dem Westfernsehen, schnitten sie sich Löcher in die Jeans und steckten sich Sicherheitsnadeln durch die Ohrlöcher. Es war klar, dass sie damit den staatlichen Behörden auffielen. Harte Repressionen waren die Folge, viele Geschichten sind noch immer unbekannt. Mit STIRB NICHT IM WATERAUM DER ZUKUNFT hat Tim Mohr ein bis heute kaum bekanntes Kapitel deutscher Geschichte durchleuchtet und ein eindringliches Bild einer vergangenen Zeit gezeichnet.
 
Tim Mohr ist ein amerikanischer Autor, Journalist und Übersetzer. In den 1990er-Jahren lebte er in Berlin als Club-DJ, bevor er nach New York zog und für den Playboy arbeitete. Dort war er unter anderem für Hunter S. Thompson zuständig, mit der er bis zu dessen Tod an dem Buch »Ancient Gonzo Wisdom« arbeitete. Seine journalistischen Artikel erschienen bis dato u. a. in der New York Times, dem New York Magazine, Time Out oder der Huffington Post. 
 
 

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