MINI/Goethe-Institut Curatorial Residencies Ludlow 38

MINI/Goethe-Institut Curatorial Residencies Ludlow 38 © Gareth Smit

Einen „Raum für neue Perspektiven“ möchte das Goethe-Institut mit seinen Residenzprogrammen bieten und lädt jedes Jahr Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende ein, eine Zeit lang in einem anderen Land und einer anderen Kultur zu leben und zu arbeiten. Unsere Programme finden sich weltweit und richten sich nicht nur an Künstlerinnen und Künstler, sondern ebenfalls an Übersetzerinnen und Übersetzer, Kuratorinnen und Kuratoren oder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Mit unserem Angebot wollen wir auch den Nachwuchs fördern, ihn dabei unterstützen, sich in der Kulturszene zu positionieren und zu vernetzen. Das Goethe-Institut versteht sich als Kulturmittler und zielt darauf, mit Programmen und Projekten die internationale Zusammenarbeit und Verständigung zu stärken.

MINI/Goethe-Institut Curatorial Residencies Ludlow 38

Ludlow 38 ist der Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst des Goethe-Instituts New York. Mit großzügiger Unterstützung von MINI wird dort seit 2008 in der Tradition der deutschen Kunstvereine mit Formaten und Konzepten des Ausstellens experimentiert. Ziel dabei ist es, neue internationale Perspektiven in die lokale Kunstszene der Lower East Side einzubringen und diese in Dialog mit dem ästhetischen und soziopolitischen Kontext von New York und den Vereinigten Staaten zu setzen. Nachdem das Ausstellungsprogramm zunächst von jährlich wechselnden Kunstvereinen präsentiert wurde, funktioniert der Raum seit 2011 als Residenzprogramm für junge Kuratorinnen und Kuratoren aus Deutschland.

MINI/Goethe-Institut Curatorial Residencies Ludlow 38 sucht derzeit eine/n
 
Gastkurator/in Residenzprogramm (2019)
 
Seit 2008 wird bei Ludlow 38 an der Lower East Side von Manhattan in der Tradition der deutschen Kunstvereine experimentiert. Ziel des Residenzprogramms ist es, neue internationale Standpunkte in die lokale Kunstszene einzubringen und diese in Dialog mit dem ästhetischen und politischen Kontext von New York und den Vereinigten Staaten zu setzen.
 
Ludlow 38 hat sich als Plattform des internationalen Austauschs etabliert, zu dessen Wirkungskraft die jährlich wechselnden Gastkurator/innen einen wichtigen Beitrag leisten. In enger Zusammenarbeit mit der Leitung des Residenzprogramms entwickeln, organisieren und bewerben diese ein Jahresprogramm mit unterschiedlichen kritischen Formaten, bestehend aus insgesamt sechs Ausstellungen inklusive Rahmenveranstaltungen. Dabei sammeln die Gastkurator/innen Erfahrungen im Betrieb eines kleinen Kunstraums mit internationalem Profil.

Bewerber/innen sollten über mindestens fünf Jahre kuratorische Erfahrung in Deutschland und eine klare Vorstellung ihrer eigenen kuratorischen Praxis verfügen. Solide Kenntnisse über die Geschichte des Kuratierens und ein ausgeprägtes Interesse am kulturellen und politischen Kontext, in dem Ausstellungen präsentiert werden, sind ebenso essentiell wie ein kritisches Verständnis von zeitgenössischer Kunst. Bewerber/innen sollten außerdem in der Lage sein, eine aussagekräftige Verknüpfung ihres eigenen kuratorischen Werdegangs mit dem kulturellen Diskurs der vergangenen Jahrzehnte in Deutschland und den USA herzustellen. Nicht zuletzt sollte der/die Gastkurator/in einen kuratorischen Ansatz mitbringen, der Verbindungen zwischen Ludlow 38 und anderen Initiativen auf lokaler und internationaler Ebene im Verlauf des Residenzjahres erwarten lässt.

Hervorragende Deutsch- und Englischkenntnisse sowie Erfahrung im Umgang mit sozialen Medien und anderen Mitteln der Öffentlichkeitsarbeit werden vorausgesetzt.

Neben einem jeweils einseitigen Lebenslauf und Anschreiben ist ein Exposé (max. 1000 Wörter) einzureichen, in dem Bewerber/innen zwei Ausstellungs- bzw. Projektideen für das Residenzjahr vorstellen und erklären, wie sie dabei die Möglichkeiten von Ludlow 38 nutzen möchten. Alle Unterlagen müssen elektronisch und in englischer Sprache eingereicht werden; erneute Bewerbungen sind willkommen. Die Bewerber/innen werden nicht nur auf Basis ihrer Arbeitserfahrung und dem Potenzial der eingereichten Ausstellungs- und Projektvorschläge bewertet, sondern auch nach ihrer Fähigkeit, mit begrenztem Budget zu arbeiten und auf die kompetitive und dynamische New Yorker Kunstszene gezielt einzuwirken.
 
Der/die Gastkurator/in erhält ein Stipendium für Lebensunterhalt und Krankenversicherung sowie eine kleine Vergütung für in der Galerie erbrachte Leistungen (insgesamt 4200 USD pro Monat). Das Goethe-Institut bietet außerdem Unterstützung bei der Beantragung eines J1-Austauschvisums für die Vereinigten Staaten.
 
Die Endauswahl wird von einer dreiköpfigen internationalen Jury aus angesehenen Persönlichkeiten der Kunstwelt getroffen.

Bitte keine Anrufe. Spezifische Anfragen bezüglich des Kunstraums inklusive Ausstellungsbudget können nicht beantwortet werden.

Schicken Sie Ihre elektronischen Bewerbungsunterlagen bitte an ludlow38@goethe.de (max. 2MB). Einsendeschluss ist der 31. Mai 2018.