Ligia Lewis
New York Premiere
Sorrow Swag nimmt Geschlecht und Melancholie als Ausgangspunkt für eine Erfahrung, die sich durch die Sprache der Trauer entfaltet. Aufgeführt von
Brian Getnick und musikalisch untermalt von
George Lewis Jr. (Twin Shadow), bedient sich die Aufführung an Texten und Bildern des klassischen Theaters der Jahrhundertmitte (Beckett und Anouilh), um Begriffe wie Rasse, Geschlecht, Trauer und auch Autorschaft zu hinterfragen.
Sorrow Swag bricht mittels einer erfinderischen Neuformulierung, die das Sinnliche priorisiert, mit dem Kanonisierten. Die Arbeit erschafft einen immersiven visuellen und akustischen Raum und nutz Farbe als synästhetisches Material und emotionale Referenz, um eine Choreografie entstehen zu lassen, die Sprache, Text, Affekt und Körperlichkeit vereint.
Die Produktion von
Sorrow Swag wurde durch das Tanzstipendium des Berliner Senats und zusätzlicher Förderung von Human Ressources Los Angeles, den ADA Studios Berlin und einer Resideny am Pieter Space LA ermöglicht.
Sorrow Swag wird in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut präsentiert, das die New York-Premiere der Arbeit durch seine großzügige Unterstützung ermöglicht hat.
Sorrow Swag ist Teil des American Realness Festivals, das unter anderem auch die US-Premiere von
Antonija Livingstone's
Culture Administration & Trembling (in Zusammenarbeit mit Jennifer Lacey, Dominique Pétrin und Stephen Thompson) präsentiert.
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