Podiumsdiskussion ViceVersa: Ein Abend mit Übersetzer*innen

ViceVersa: An Evening with Translators Art Omi

27.04.17
18:30 Uhr

Goethe-Institut New York

30 Irving Place
New York, NY 10003

Jedes Jahr organisiert der Deutsche Übersetzerfonds mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung in aller Welt Werkstätten, in denen es um das Übersetzen aus dem Deutschen in eine andere Sprache und umgekehrt geht. Zum ersten Mal findet im laufenden Jahr nun eine dieser einwöchigen ViceVersa Werkstätten in den USA statt, mit je fünf Übersetzern aus dem Deutschen ins Englische und aus dem Englischen ins Deutsche und mit Shelley Frisch und Karen Nölle als Leiterinnen. Damit im Zusammenhang laden Frisch und Nölle zu einem Podiumsgespräch über aktuelle Trends des Literaturübersetzens ein, bei dem auch Teilnehmer der Werkstatt Beispiele aus ihren Projekten vortragen und Eindrücke davon vermitteln werden, was es heißt, von früh bis spät über Texte nachzudenken und sie in ein neues linguistisches Gewand zu kleiden.

Während dieses Übersetzerabends wird der Gewinner des Helen & Kurt Wolff Übersetzerpreises bekannt gegeben.

Shelley Frisch hat eine Vielzahl von Büchern aus dem Deutschen übersetzt, darunter Biografien über Nietzsche, Einstein und Leonardo da Vinci. Ihre Übersetzung von Karin Wielands Dietrich & Riefenstahl war in der Endrunde für die NBCC Awards, und für ihre Übersetzung von Reiner Stachs dreibändiger Kafkabiografie erhielt sie sowohl den Helen und Kurt Wolff Übersetzerpreis als auch den Preis der Modern Language Association. Sie lebt in Princeton, New Jersey.
 
Karen Nölle übersetzt seit dreißig Jahren aus dem Englischen, unter anderem Autorinnen wie Annie Dillard, Janet Frame, Doris Lessing, Alice Munro und Eudora Welty. Nebenbei ist sie freie Lektorin und Autorin von Reisebüchern und seit 2010 verantwortlich für das Programm der edition fünf, einem Verlag für weibliches Schreiben. Sie lebt am Dieksee in Schleswig-Holstein. 
 
Anlass des Abends ist eine Übersetzerwerkstatt im Omi Writers Center at Ledig House, gefördert durch den Deutschen Übersetzerfonds, die Robert Bosch Stiftung, und pro helvetia.

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