Lesung und Diskussion Die Ende der Einsamkeit: Benedict Wells in Gespräch mit Liesl Schillinger

The End of Loneliness: Benedict Wells in conversation with Liesl SchillingerThe End of Loneliness: Benedict Wells in conversation with Liesl Schillinger Roger Eberhard / Albrecht von Alvensleben

04.06.19
19.00 Uhr

Goethe-Institut New York

30 Irving Place
New York, NY 10003

Der deutsche Autor Benedict Wells wird seinen internationalen Bestseller-Roman Vom Ende der Einsamkeit (Penguin, 2019; übersetzt von Charlotte Collins) in einem Gespräch mit der Kritikerin Liesl Schillinger vorstellen.
 
Vom Ende der Einsamkeit ist eine kaleidoskopische Familiensaga, die sich entlang der zerrütteten Lebensgeschichten von drei Geschwistern entfaltet. Als Erwachsene entfremdet, sind sie durch ein tragisches Ereignis verbunden, das sie seit ihrer Kindheit verfolgt. Das Buch, das eine gewisse deutsche Melancholie mit dem fesselnden Erzähltrieb von Wells' amerikanischen literarischen Einflüssen wie John Irving und Michael Chabon verbindet, war über eineinhalb Jahre auf der Spiegel-Bestsellerliste und wurde mit dem Literaturpreis der Europäischen Union 2016 ausgezeichnet. Anlässlich des Erscheinens der gefeierten englischsprachigen Übersetzung in den USA, werden Wells und Schillinger über die vielfältigen stilistischen Einflüsse des Romans, seine neue Perspektive auf den beständig beliebten Coming-of-Age-Roman und die Resonanz, die er in einem zunehmend zersplitterten und desillusionierten Europa fand, diskutieren.

  
Benedict Wells wurde 1984 in München geboren. Nach dem Abitur zog er nach Berlin und widmete sich dem Schreiben, seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein vierter Roman Vom Ende der Einsamkeit stand mehr als anderthalb Jahre auf der Bestsellerliste, er wurde u.a. mit dem European Union Prize for Literature (EUPL) 2016 ausgezeichnet und bislang in 34 Sprachen übersetzt. Nach Jahren in Barcelona lebt Wells in Berlin und Bayern.

 
Liesl Schillinger is a literary critic, writer and translator, and teaches journalism and criticism at the New School in New York City. Her articles, reviews and essays have appeared in the New York Times, Foreign Policy, the New York Review of Books, the New Yorker, the New Republic, the Washington Post, and other publications. She has translated novels from the French and the German for Penguin Classics, Viking, and New York Review Books, and is the author of Wordbirds: An Irreverent Lexicon for the 21st Century. In 2017 she was named a Chevalier of the Ordre des Arts et des Lettres of France.
 
Mitgefördert von Goethe-Institut New York und German Book Office/Frankfurt Book Fair New York.
 
Unterstützt wurde diese Veranstaltung von Books First, dem neuen Programm des Goethe-Instituts zur Vermittlung deutschsprachiger Literatur ins Englische.
 

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