Online Webinar Autorengespräche: Nora Krug und Katja Petrowskaja

Petrowskaja/Krug Katja Petrowskaja©Heike Steinweg/Nora Krug©Nina Subin

Do, 13.08.2020

Online

Präsentiert vom Goethe-Institut Boston und Brandeis University

In persönlichen Auseinandersetzungen mit der eigenen Familiengeschichte setzen sich die beiden Autorinnen mit den Traumata des letzten Jahrhunderts auseinander. Damit, was der Zweite Weltkrieg für das Deutsch-Sein bedeutet und mit der Verantwortung des Einzelnen für die Vergangenheit des eigenen Landes. Ein Gespräch über das Suchen nach der Vergangenheit und ihrem Einfluss auf die Gegenwart.

Nora Krug ist 1977 in Karlsruhe geboren und lebt seit 2002 in Brooklyn, NY. In ihrem 2018 erschienen Buch Heimat. Ein deutsches Familienalbum wirft die Autorin und Illustratorin einen besonderen Blick auf ihre eigene Familiengeschichte und die deutsche Vergangenheit. Ihre gezeichneten und handgeschriebenen Bildergeschichten fügt Krug mit Fotografien, Archiv- und Flohmarktfunden zu einem völlig neuen Ganzen zusammen: entstanden ist ein illustriertes Tagebuch über Deutschland, das zeigt, wie stark die Frage nach Schuld und Unschuld das Heimatgefühl prägt. Nora Krug ist Associate Professor of Illustration an der Parsons School of Design in New York City.

Katja Petrowskaja wurde 1970 in Kiew geboren. Sie studierte Literaturwissenschaft und Slawistik in Tartu (Estland) und promovierte an der Universität Moskau. Seit 1999 lebt sie mit ihrem deutschen Mann in Berlin und arbeitet als Journalistin für russische und deutschsprachige Medien wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Für ihre Erzählung Vielleicht Esther erhielt sie 2013 den Ingeborg-Bachmann-Preis.

In Zusammenarbeit mit dem Center for German and European Studies, Brandeis University.

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