Interactive online conversation Claudia Bosse: Artist Talk

Claudia Bosse: ORACLE and SACRIFICE 1 or the evacuation of the present (c) Eva Würdinger

So, 29.11.2020

Online

Claudia Bosse im Gespräch mit Petra Roggel

Lässt sich die Ökologie der Umwelt, das umgebende äußere, weltpolitische Entscheidungen und kosmische Verhältnisse aus den Organen lesen? Oder finden wir kommende Formen von Gemeinschaft im körperlich Inneren? Was wäre, wenn wir unsere Zukunft in unseren Organen tragen?

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Claudia Bosse Headshot © Claudia Bosse Claudia Bosse lebt in Wien und Berlin, ist Regisseurin, Choreografin, Künstlerin und leitet theatercombinat. Ihre Arbeiten verhandeln Formen von Gewalt, Geschichte und konkrete Utopien. Als „Kunst einer temporären Gemeinschaft" versteht sie ihre raumgreifenden Choreografien, bei denen sie Mythen, Rituale, Texte und Dokumente mit Körpern, Sprache, Objekten und Chören zu raumspezifischen Stücken verschränkt. Innerhalb und außerhalb Europas, in Museen, Architekturen, Theatern und Stadträumen entwickelt sie Arbeiten und Interventionen.
Sie unterrichtet, publiziert und nimmt an Researchprojekten teil. Seit 2011 entstehen zudem installative Arbeiten in der Auseinandersetzung mit Archiven und Museumssammlungen.

Petra Roggel Headshot © Goethe-Institut In den 90er Jahren war Petra Roggel freie Kuratorin und Dramaturgin, u.a. am Theater am Halleschen Ufer, Berlin (1996 – 1998), Sophiensäle Berlin, Greifswalder Tanztendenzen, und gründete in situ Productions mit Xavier Le Roy (1998 – 2003). 2004 übernahm sie die künstlerische Ko-Leitung am Kaaitheater Brüssel. 2008 schloss sie sich dem Goethe-Institut im Fachbereich Theater und Tanz an. Seit 2015 leitet Petra Roggel das Goethe-Institut Chicago.

Ein Artikel von Thomas Köck
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