Interaktive Ausstellung mit Videospielen Global Games: Games and Politics

  • Unmanned Unmanned © Molleindustria & No Media Kings, 2012
  • Orwell, Screenshot: Intro Orwell, Screenshot: Intro © Osmotic Studios, 2016
  • Perfect Woman Perfect Woman © Peter Lu & Lea Schönfelder, 2014
  • Killbox, screenshot Killbox, screenshot © Joseph DeLappe with Malath Abbas, Tom deMajo, Albert Elwin of Biome Collective
  • The Cat and the Coup, March 20, 1951, Iranian Parliament nationalizes Oil Industry The Cat and the Coup, March 20, 1951, Iranian Parliament nationalizes Oil Industry © Peter Brinson and Kurosh ValaNejad, 2011
  • Sunset Sunset © Auriea Harvey & Michaël Samyn (Tale of Tales), 2015
  • Papers, Please, Document Inspection Papers, Please, Document Inspection (C) 3909 LLC
  • This War of Mine, Screenshot This War of Mine, Screenshot © 11 bit studios, 2014
Eröffnung mit Game-Designer Paolo Pedercini (Carnegie Mellon University School of Art) am Mittwoch, den 15.03., 18 - 20 Uhr.

Ob Computerspiele als reine Unterhaltung, als politisches Statement, oder gar als Kunst angesehen werden, hängt ganz von ihrem Kontext ab. Weil sich jedes Spiel in einer bestimmten Gesellschaft verortet - und sie somit auch thematisiert -, kann Computerspielen durchaus eine politische Relevanz zugesprochen werden.

Die interaktive Spieleausstellung Games & Politics lädt dazu ein, sechzehn beeindruckende, politisch-motivierte Computerspiele der vergangenen zwölf Jahre zu betrachten und selbst auszuprobieren.

Dabei zeigt die Ausstellung nicht nur auf, welch unterschiedliche Mittel die Spiele nutzen, um ihr volles politisches Potenzial zu entfalten, sondern auch, welche Chancen und Grenzen das Genre hat, um innerhalb der (reinen) Unterhaltungsindustrie eine Gegenposition einzunehmen.

Diese Gegenposition wird in den Spielen auf vielfältige Weise zum Ausdruck gebracht: Indem der Spieler politische Entscheidungen trifft (Democracy III), sich in prekären Arbeitsverhältnissen wiederfindet (Sunset) oder mit der Genderproblematik konfrontiert wird (Perfect Woman). Darüber hinaus setzen sich die Spiele mit Themen wie dem Überwachungsstaat (Touchtone), den Folgen kriegerischer Auseinandersetzungen (This War of Mine), der Flüchtlingsthematik (Escape from Woomera) oder der Revolution gegen totalitäre Systeme (Yellow Umbrella) auseinander. Das kritische und explizite Aufzeigen politischer Zu- und Missstände ist es, was alle Computerspiele der Ausstellung eint.

Abgerundet wird die Ausstellung durch einen Eingangsfilm: Neben drei kurzen Dokumentationen zu ausgewählten Spielen, kommen hier verschiedene Experten und Spieleentwickler zu Wort, um zum politischen Potenzial von Computerspielen Stellung zu  beziehen.

Eventbrite – Goethe-Institut Washington
 


Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (ZMK) statt.

Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (c) ZKM
Öffnungszeiten:
Montag - Donnerstag: 10-18:30 Uhr
Freitag: 10-15:30 Uhr

Zurück