Diskussion Punk Art & Politics: Konflikt zur Macht

Bad Brains © David Hahn Bad Brains © David Hahn

Mi, 11.10.2017

Goethe-Institut Washington

1990 K St. NW
(Eingang von 20th Street NW, Erdgeschoss)
Washington, DC

Mit Punk, D.C. (Dance of Days) Autor Mark Andersen und Special Guests

Auf den ersten Blick scheint Washington, D.C. vielleicht nicht der erste Ort zu sein, der einem in den Sinn kommt, wenn es um Amerikas Punk/Hardcore Kultur geht. Tatsächlich hat die US Hauptstadt aber eine der vielseitigsten und einflussreichsten Geschichten in Sachen Punk und Hardcore zu bieten, die – zumindest in Nordamerika – ihresgleichen sucht. Nicht nur die viel diskutierten „Straight Edge“ oder „Riot Grrrl“ Bewegungen hatten hier ihren Anfang – D.C. ist auch die Heimat des renommierten Independent Labels Dischord Records, das bereits damals einen starken Einfluss auf die D.C., sowie die internationale Untergrund-Szene hatte und auch heute noch hat.

Mark Andersen, Mitgründer der Punk-Aktivisten Organisation Positive Force D.C. und Co-Autor des Buchs Punk, D.C. (Dance of Days: Two Decades of Punk in the Nation’s Capital), zog 1984 nach Washington und ist seitdem ein aktives Mitglied der hiesigen Punk-Subkultur. Für Punk, D.C. erkundete er D.C.s einflussreiche Punk-Untergrundszene und versuchte die Botschaft hinter dieser kreativen, gegen die Politik rebellierenden Bewegung zu erklären. Kunst und Politik sind zwei starke, meist in einem Spannungsverhältnis stehende Kräfte im Punk, die kombiniert die Energie dieser unermüdlichen Szene befeuern, die ihren Ausdruck in Musik, Kunst, Design, Aktivismus und Mode findet.

Diskutieren Sie mit Mark Andersen und Special Guests über die Spannungen zwischen der eher impliziten Politik von DIY-Szenen und expliziten Standpunkten, wie dem anarchistischen „Black Bloc“, der „Antifa“ Fraktion oder etablierten Bewegungen wie „Punk Voter“ oder „Rock Against Racism“; wie eine künstlerische Herangehensweise Resonanz, Gemeinschaft und Energie hervorbringen kann und wie sich die Szene in D.C. von anderen Subkultur-Hauptstädten wie zum Beispiel Berlin unterschied.

In Kooperation mit der DC Punk Archive

Eventbrite – Goethe-Institut Washington

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