Film Films Across Borders: 24 Wochen

24 Wochen © Friede Clausz - Zero One Film 24 Wochen © Friede Clausz - Zero One Film

Do, 25.10.2018

Goethe-Institut Washington

1990 K Street NW, Suite 03
(Eingang von 20th Street NW, Erdgeschoss)
Washington, DC 20006

Films Across Borders: Stories of Women

Deutschland, 2016, 102 min., Regie: Anne Zohra Berrached

24 Wochen (Film|Neu 2016) erzählt die Geschichte der Kabarettistin Astrid, die im 6. Monat ihrer Schwangerschaft erfährt, dass ihr Kind schwer erkrankt ist.  Sie und ihr Ehemann Markus stehen vor einer Entscheidung – und haben nur wenig Zeit. Astrid, die den Dingen sonst mit Witz und Gelassenheit begegnet, fühlt sich nun verloren, auf sich selbst gestellt und nicht in der Lage, ihr Kabarettprogramm fortzusetzen. Letztendlich kann nur sie, die das Kind in sich trägt, diese schwerwiegende Entscheidung treffen. Was wird sie tun? Wer entscheidet, was ein lebenswertes Leben ist?

Anne Zohra Berrached wurde im Jahr 1982 in Erfurt geboren. Nach ihrem Studium der Sozialpädagogik mit Fokus auf Psychologie in Frankfurt, arbeitete sie zwei Jahre lang als Theaterpädagogin in London. Sie verbrachte mehrere Monate in Madrid und Yaoundé, Kamerun, ehe sie als Regieassistentin am Hansatheater und Ballhaus Ost in Berlin arbeitete. 2009 begann sie Ihr Regie-Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg.

Ihr dokumentarischer Kurzfilm Heilige & Hure aus ihrem zweiten Studienjahr wurde weltweit zu mehr als 80 Filmfestivals geladen. In ihrem dritten Jahr an der Filmakademie stellte sie ihren ersten Spielfilm Zwei Mütter fertig, der im Rahmen der 63. Berlinale 2013 Premiere feierte. Der Film wurde in fünf Ländern auf DVD veröffentlicht und gewann den First Steps No Fear Award, sowie den Dialogues en Perspective Award in der Berlinale-Sektion Perspektive deutsches Kino. 24 Wochen ist Berracheds zweiter Spielfilm.
 
Films Across Borders: Stories of Women, eine multikulturelle Filmreihe, zeigt eine vielseitige Auswahl an filmischen Arbeiten von und über Frauen. Mehr als je zuvor, ist die Bedeutung ausgewogener Geschlechterperspektiven in das öffentliche Bewusstsein getreten. Stories of Women gibt durch Spielfilme, Kurzfilme und Dokumentationen der Vielzahl weiblicher Sichtweisen eine Stimme.

Filmaufführungen, Panels und Q&As werden Schlüsselfragen rund um den „female gaze“ und Frauen im Film behandeln. Dabei werden die verschiedenen Wege beleuchtet, mit denen Frauen vor und hinter der Kamera für Gleichberechtigung kämpfen, auf soziale Themen aufmerksam machen und zum Handeln inspirieren.

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