Fabiana

Fabiana - Murga Migrante © Goethe-Institut

Fabiana ist in Barcelona geboren, einer Stadt im Osten Venezuelas. Sie hat einen Abschluss in Medienwissenschaft und bildete sich in verschiedenen verwandten Bereichen wie Marketing, Netzwerkmanagement und Design fort. Derzeit ist sie als Kundenbetreuerin einer Werbeagentur tätig.
Als sie das erste Mal vor Publikum sang, war sie 4 Jahre alt. Damals stahl sie auf dem Schulfest eines Verwandten ein Mikrofon. „Keiner hat mich gerufen. Ich habe nur das Mikrofon gesehen und wollte auf der Bühne singen.“ Seitdem hat sie in verschiedenen Chören gesungen, bis sie aus Venezuela auswanderte. Als sie in Uruguay ankam, lernte sie die Murga kennen. Als wir sie fragten, was die Murga für sie bedeutet, und konkret die Murga Migrante erzählte sie uns Folgendes:
„Ich halte Kunst für eine der besten Ausdrucksformen der Seele, und ich habe im urugayischen Karneval einen Raum gefunden, wo ich alles zusammenbringen kann, was mir Freude macht.“
Die Beziehungen zwischen verschiedenen Kulturen, die in der Murga entstehen, sind für sie die größte Bereicherung. Dabei können wir singen, Musik schreiben, miteinander kommunizieren, kritisieren, tanzen, uns schminken, Geschichten schreiben und wiederum von anderen lernen. Ich bin momentan noch dabei, das Musikgenre der Murga kennenzulernen. Aber ich bin bereits voller Begeisterung und hoffe, dass diese mich noch lange begleitet.

Übersetzung: Julia Picatto