“¡ORSAI!, ¡GOL!”

OSAI-GOL ©Ana Gencarelli

Eine Fußball-Choreographie gegen geschlechtsspezifische Gewalt​

"Durch konkrete Bewegungen interagieren Tänzer und Fußballspielerinnen in einem Spiel diverser Alltagssituationen. Das männliche und weibliche Leitbild und die sozialen Rollen werden als Ausgangspunkt inszeniert. Aus den konfliktiven Szenen entstehen Lösungen.
Vom Orsai bis zum Tor.“

Martín Inthamoussú 


Geschlechtsspezifische Gewalt ist ein ernstes Problem für die gesamte Gesellschaft. Dies schließt Verhalten der Einzelpersonen, privaten Institutionen oder Vertretern des Staates ein, dass von einem ungleichen geschlechtsbasierten Machtverhältnis ausgeht und zur Beeinträchtigung der Menschenrechte von Frauen führt. 
 
Um geschlechtsspezifische Gewalt zu beenden, ist ein kultureller Wandel erforderlich, der nur unter Beteiligung aller Bereiche der Gesellschaft, einschließlich Sport und Kultur, erreicht wird. 
  
“¡Orsai!, ¡Gol!” vereint Fußball, die beliebteste Sportart in Uruguay, mit großer gesellschaftlichen Auswirkung, und den Tanz um damit zu konstruktiven Beziehungen anzuregen. Die Choreographie soll Sport und Kultur dazu inspirieren, geschlechtsspezifischer Gewalt vorzubeugen und den Respekt im zwischenmenschlichen zu fördern.​
 


Konzeption und allgemeine Produktion: Goethe-Institut Uruguay 
 
Dramaturgie, Choreographie und Regie: Martín Inthamoussú
Dramaturgie Assistenz: Andrea Salazar 
Produktion Assistenz: Alejandra García und #EllasJuegan
 
Fußballspielerinnen: Daniela Machado Martínez, Florencia Estefanía Suárez De Armas, Laura Felipe Silva, Luna Rocha Fernández, María Inés Rüsch, Natalia Pereira Corrales 
​Tänzer: Antonio Bouza Mastoros, Christian Moyano Vanzull, Emiliano Dágostino Duarte, Gonzalo Adrián Decuadro Veras, Matías Tchomikian, Nazario Pio Osano Ferreira
 
Audiovisuelle Medien: Casamadre Estudio de Comunicación