Sandra Dinnendahl López ist Künstlerin, Forscherin und Kulturmanagerin aus Asunción, Paraguay. 2010 beendete sie ihr Studium der Kunst und des kreativen Schreibens am Oberlin College (USA). 2015 schloss sie den Masterstudiengang „Art in Context“ an der Universität der Künste Berlin (Deutschland) ab. Seit 2016 lebt sie wieder in Paraguay, wo sie mehrere Projekte und kulturelle Plattformen in Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Künstlern initiiert hat: unter anderem das Temporal Festival de Arte, das Festival Confluencias de Arte, das Proyecto Enajenar / En Casa Ajena, Red Gris und Las Aguadas Residencia de Arte.
2019 erhielt sie das Stipendium "International Research Fellowship" des National Museum of Modern and Contemporary Art Seoul (Südkorea). 2020 war sie die Vertreterin Paraguays beim Continuo Latidoamericano de Performance: Cartografías en contexto. Seit 2021 ist sie Mitglied des Nationalen Kulturrat Paraguays (CONCULTURA) im Bereich der visuellen Künste. Im Jahr 2022 war sie Teil des Kuratorenteams von JustMad (Spanien) und Equinox Feria de Arte (Argentinien) und erhielt das "Francis Greenburger Fellowship for Mitigating Ethnic and Religious Conflict" für die Art Omi Kunst-Residenz (New York, USA). 2023 nahm sie an den Residenzen FlussLab Onsite:Delta (Tigre, Argentinien) und ArteCo (Corrientes, Argentinien) teil.
Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Installationen, Performance, Objektkunst, Videokunst und Zeichnungen. Ihr thematisches Hauptinteresse gilt der Vermittlung von kritischen Überlegungen zu Erinnerung, kollektiven Identitäten, Konfliktgeschichten, Formen des Andersseins und soziopolitischen Spannungen zwischen Gemeinschaften.