Jeanne Mandello, ein Blick auf die nationale Architektur
Jeanne Mandello kam 1907 in Frankfurt zur Welt und starb 2001 in Barcelona. Aufgrund ihrer jüdisch-deutschen Herkunft emigrierte sie erst nach Paris, bevor sie nach Uruguay ins Exil ging, wo sie über ein Jahrzehnt verweilte. Während ihres Aufenthalts in Montevideo brachte sie eine dichte künstlerische Produktion hervor, von der wir heute nur ein Fragment vorstellen, welches ihr besonderes Interesse für unsere Architektur sichtbar werden lässt.
Als eine Pionierin auf dem Feld der experimentellen Fotografie Anfang des Jahrhunderts bahnte sie sich ihren Weg in die künstlerische Fotografie, beeinflusst nicht nur durch Avantgardisten ihrer Epoche– insbesondere Bauhaus – sondern auch durch die Frauenbewegungen des Berlins der 20er Jahre.
Nun wird der Besitz unserer Fakultät durch die Spende des Instituts für Architekturgeschichte bereichert: eine Bildersammlung, die die volumetrische Essenz jedes Werkes und jeder Landschaft hervorhebt.
Eröffnung: 21 September 19 Uhr
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