Diskussion “Filosofía Abierta” (Philosophierunde)

“Filosofía Abierta” (Philosophierunde) Goethe-Institut Uruguay

Mo, 27.06.2016

Café Más Puro Verso

Peatonal Sarandí 675
Montevideo

Ein offener Bürgertreff in Montevideo

Im Ambiente eines philosophischen Cafés, als Ort für offene Diskussionen, wird es um Themen rund um die Informations-und Meinungsfreiheit im Internet gehen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der digitalen Demokratie sowie den Entwicklungen von Rassismus und Diskriminierung in den sozialen Medien.

Geladene Gäste aus Deutschland:

Anna Bisseli, ist Informatikerin und hat gemerkt, dass sie die politische und gesellschaftliche Dimension des Bereiches nicht loslässt. Seit 2013 schreibt sie bei netzpolitik.org und versucht, die Schnittstellen von Technik und Politik zu erklären. Am meisten beschäftigt sie sich dabei mit Datenschutz, Überwachung und Kryptographie. Sie begleitet den deutschen NSA-Untersuchungsausschuss mit Live-Protokollen und ist regelmäßig im dazugehörigen Podcast Technische Aufklärung zu hören.

Prof. Dr. Urs Stäheli, ist Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg und Sprecher des Graduiertenkollegs „Loose Connections: Collectivities in Digital and Urban Spaces". Seine Forschung beschäftigt sich mit der Sozial- und Kulturtheorie, u.a. zu Luhmann, Tarde und Foucault; mit Kulturen der Ökonomie, u.a. zur Genealogie der Börsenspekulation); außerdem mit der Politik und Kultur der Liste. Momentan arbeitet Urs Stäheli an einer "Soziologie der Entnetzung".
Der Auftritt von Urs Stäheli ist Teil der globalen Debattenreihe „Kritikmaschine“. Veranstalter sind das Goethe-Institut und das Kursbuch, eine der wichtigsten intellektuellen Zeitschriften Deutschlands. Unter anderem spricht die Journalistin Meredith Haaf über den neuen Feminismus, der Architekt Friedrich von Borries über politisches Design, die Historikerin Sabine Donauer über Arbeit in der digitalen Gesellschaft und der Soziologe und Kursbuch-Herausgeber Armin Nassehi über Gesellschaftskritik. Intellektuelle aus dem jeweiligen Gastland antworten auf den Vortrag. Die Veranstaltungsreihe will fremde Perspektiven miteinander konfrontieren, sie will nach neuen Antworten suchen – und nach neuen Fragen.

Geladene Gäste aus Frankreich:

Mathias Girel, Redner aus dem Fachbereich der Philosophie in der ENS (Escuela Normal Superior). Mitglied des Referats «République des Savoirs » (Referat CNRS/ ENS/ Collège de France). Spezialist für amerikanische Philosophie und für die aktuelle Richtung des Pragmatismus. Er studiert Philosophie und Wissenschaftsgeschichte, wobei er sich besonders auf die Instrumentalisierung des Zweifels sowie auf die Entstehung von Unwissenheit konzentriert.

Magali Bessone, Redner aus dem Fachbereich Politische Philosophie und Moral der Universität Rennes. Spezialist in Sachen Gerechtigkeit und in Fragen der Demokratie im Zusammenhang mit dem Thema Rassen und Rassismus. Als Beraterin war sie bei einem Gesetzesprojekt tätig, welches das Wort „Rasse“ in der Gesetzgebung verbieten sollte.

Teilnehmer aus Uruguay: Pilar Uriarte und Robert Calabria.

Moderatoren: Luciana Soria und Fernanda Diab des Instituts für Philosophie. FHCE-Universidad de la República.

Eintritt frei.

Die „Philosophierunde – ein offener Bürgertreff  in Montevideo“ ist ein Projekt, das vom Goethe-Institut Uruguay und der französischen Botschaft koproduziert wird. 

Das Projekt wird durch den deutsch-französichen Kulturfond unterstützt.


 

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